Babybewegung
 
Gymnastik auf dem Wickeltisch

Gymnastik mit dem Baby? Das hört sich witzig an. Wenn Sie gerade beim Windelwechseln sind, dann können Sie sich noch zehn Minuten Zeit für eine kleine Fitnessrunde nehmen. Babys brauchen für eine gesunde Entwicklung viel Bewegung. Deshalb turnen sie auch im Bauch schon liebend gern. Und auf dem Wickeltisch geht's weiter!

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Drei Gründe für Gymnastik mit dem Baby

Babybewegung: Gymnastik auf dem Wickeltisch
  • Bewegung unterstützt die Entwicklung von Knochen und Muskeln. Die Bewegung fördert die Einlagerung von Mineralien in die Knochen und die Muskulatur wird gestärkt, so ist der Bewegungsapparat belastungsfähiger und Haltungsschäden wird vorgebeugt.
  • Bewegung stärkt Herz, Kreislauf und Lunge. Kugeln und strampeln bringen den Kreislauf in Schwung, das Herz wird kräftiger und die Lungenfunktion unterstützt.
  • Bewegung macht schlau. Wenn das Baby das Köpfchen hebt, versucht nach etwas zu greifen oder eine andere Bewegung bewusst ausführt, dann bilden sich im Gehirn wichtige Botenstoffe, die die Entwicklung voranbringen. Die Bildung von Nervenzellen wird beschleunigt und die Sauerstoffversorgung in diesen Gehirnregionen verbessert.
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Vor dem Start der Fitnessrunde ist zu beachten

  • Nicht zu früh starten. Erst ab dem dritten Monat kann ein Kind seine Bewegungen sicher kontrollieren. Vorher werden sie teilweise noch von Reflexen beeinflusst.
  • Am besten ganz ausziehen. Nackt haben Babys die größte Bewegungsfreiheit. Eine Windel als Pipischutz darf aber sein.
  • Stabile Unterlage wählen. Vielleicht kennen Sie es von Ihrem eigenen Training – auf einer weichen Matte findet man schlecht Halt. Dem Baby geht es nicht anders. Aus diesem Grund ist das Bett nicht besonders geeignet. Der Wickeltisch ist da viel besser und das Kind liegt für Sie auf einer rückenschonenden, angenehmen Höhe.
  • Auf Wärme achten. Am Wickeltisch die Wärmelampe anschalten, damit es das Baby schön gemütlich hat.
  • Bei Schnupfen pausieren. Auch wenn die Übungen sanft aussehen – die Gymnastik strengt an. Deshalb sollten Babys beim „Training“ fit sein.
  • Nicht übertreiben. Zehn Minuten genügen. Wenn Ihr Baby schon früher genug hat, machen Sie einfach am nächsten Tag weiter. Beginnen Sie immer mit den Übungen 1 und 2. Die anderen können Sie variieren. Wichtig ist auch, dass Sie die Übungen langsam und sanft ausführen.