Bildershow: Babys tragen
 
Tragehilfen für Babys

Beruhigt langes und häufiges Tragen Kinder?
Es ist eine Erfahrung, die alle Eltern machen: Heben sie ihr Baby hoch, wird es ruhiger, es hört auf zu weinen, ist zufriedener. Wissenschaftlich belegt ist das Ganze auch: In einer Studie des Kinderspitals Zürich wurde nachgewiesen, dass Säuglinge, die täglich etwa vier Stunden am Körper der Eltern verbringen, deutlich seltener weinen: Sie können sich besser vor Umweltreizen schützen, schütten weniger Stresshormone aus und sind deshalb ausgeglichener.

Hat ein Baby, das viel getragen wird, noch Lust, sich selbstständig zu bewegen?
Kindern sind neugierig. In der erhöhten Trageposition bekommen sie viel Spannendes zu sehen. Das ist die beste Anregung, um irgendwann selber loszulegen: Mit Mimik, Gestik und Bewegungen zeigt das Baby seinen Eltern, wann es loskrabbeln, fühlen, tasten will. Die beste Voraussetzung dafür hat es: Der ständige Bewegungsreiz beim Tragen unterstützt die Entwicklung des Gehirns und schult den Gleichgewichtssinn - gute Bedingungen für kleine Eroberer.

Warum wollen manche Babys nicht getragen werden?
Nach der Geburt kann ein Baby Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich haben, die ihm das Tragen unangenehm machen. Fühlt ein Kleines sich in Tragetuch oder -sack nicht wohl, sollte der Kinderarzt das abklären. Vielleicht muss Mutter oder Vater sich aber auch erst an den kleinen Passagier gewöhnen, ist selber etwas angespannt und unsicher - Babys spüren das. Es lohnt sich, dann nicht gleich aufzugeben: Nach einer kurzen Übungszeit können Eltern und Kind die Nähe meistens richtig genießen.