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Babytipps, die allen Eltern helfen

Ihr Baby ist da, und auf einmal ist nichts mehr klar: Muss die Windel täglich voll sein? Wie wichtig ist das Impfen? Spielen wir genug mit unserem Kind? Sollen wir es nach dem Baden eincremen? Solche und weitere Themen treiben junge Eltern um. Wir geben Antwort auf alle wichtigen Fragen.

Diese Babytipps helfen allen Eltern
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Hilfe, der Windelinhalt sieht aus wie Spinat!

Die genaue Ursache für grünen Muttermilchstuhl ist noch nicht geklärt. Einige Wissenschaftler vermuten, es habe etwas mit der Trinktechnik zu tun, andere halten eine besonders schnelle Darmpassage für den Grund. In einem Punkt sind sich jedoch alle einig: Grüne Windeln sind bei Stillbabys häufig - und völlig harmlos. "Eine grüne Verfärbung des Stuhlgangs hat keine gesundheitliche Bedeutung", betont der Augsburger Kinderarzt Dr. Martin Lang. "Wichtig ist nur, dass das Kind gut gedeiht und beschwerdefrei verdaut."

Alle Fragen auf einen Blick

Die erste Impfung steht an, und ich habe kein gutes Gefühl dabei. Muten wir dem unreifen Immunsystem damit zu viel zu?

Dieses ungute Gefühl kennen fast alle Eltern. Verständlich: Die Gefahr durch Krankheiten, vor denen Impfungen schützen, scheint weit weg zu sein. Das Impfen selbst ist dagegen sehr konkret: Das Baby bekommt eine Spritze, es weint, vielleicht schläft es in der Nacht darauf schlecht, oder es bekommt Fieber. Trotzdem ist es nach dem neuesten Stand der Forschung ein guter Rat, sein Baby im ersten Jahr nach Impfplan immunisieren zu lassen. "Die Menge der Antigene ist in den heutigen Impfstoffen so gering, dass das Baby-Immunsystem gut damit fertig wird", erklärt der Marburger Kinderarzt Dr. Stephan Heinrich Nolte und betont: "Beim Impfen wird das Immunsystem dazu angeregt, gegen bestimmte Krankheitserreger Abwehstoffe zu bilden, die künftige Angriffe dieser Keime abwehren. Dazu spritzt man aber nicht die Keime selbst, sondern lediglich Teile davon, zum Beispiel inaktive Bruchteile von Viren und Bakterien bzw. von deren Gift. Oder - wie etwa bei der Masernimpfung - harmlose, abgeschwächte Keimvarianten, deren Kraft gerade dazu reicht, das Immunsystem zu stimulieren. Ingesamt ist die Menge der Antigene, mit denen das Immunsystem durch die Impfungen konfrontiert wird, verschwindend gering gegenüber der Menge an Antigenen, mit denen ein Kind täglich beim Essen, Trinken und Spielen in Kontakt kommt."

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Ich habe so viel zu tun, dass ich kaum mal dazu komme, in Ruhe mit meinem Baby zu spielen. Es läuft eher so mit. Fehlt ihm da nicht etwas?

Keine Frage, Babys brauchen Anregungen. Die bekommen sie allerdings nicht nur beim Spielen mit den Eltern. In vielen Kulturen ist es sogar ganz unüblich, dass Erwachsene mit Kindern spielen - ohne dass denen etwas fehlen würde. Eine britische Studie hat unlängst gezeigt, woran das liegen könnte: Ein Kind im Alltag mindestens drei Stunden am Körper zu tragen, fand sie heraus, hat denselben Effekt, wie sich intensiv mit ihm zu beschäftigen, also etwa zu singen, vorzulesen und zu spielen. "Mitlaufen" gefällt Babys demnach ziemlich gut. Sie genießen die Nähe und die Bewegung, machen dabei viele sinnliche Erfahrungen und profitieren hiervon ebenso wie von Spielzeiten.

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Ich habe ein Fernsehinterview mit einem Wissenschaftler gesehen, der sagte, dass Stillen nicht wie bisher gedacht vor Allergien schütze, sondern nach dem vierten Monat sogar das Risiko erhöht. Soll ich also doch besser möglichst bald abstillen?

Nein. Die momentan viel diskutierten neuen Studienergebnisse zum Thema Beikoststart geben dazu keinen Anlass. Richtig ist: Bisher dachte man, ein halbes Jahr ausschließlich zu stillen, schütze optimal vor Allergien. Nun haben Forscher herausgefunden, dass einige Unverträglichkeiten, etwa die gegen Gluten, weniger häufig ausbrechen, wenn Babys zwischen dem vierten und dem sechsten Lebensmonat schon mal mit ihnen in Kontakt kamen. Deshalb lautet die neue Empfehlung, nicht mehr ganz so lange ausschließlich zu stillen, sondern bereits gegen Ende des ersten Lebenshalbjahres kleine Mengen Beikost anzubieten. Die sollen dann wie eine Schutzimpfung gegen Allergien wirken. Erwiesen ist aber auch, dass das besonders gut klappt, wenn Babys parallel zum Beikoststart weitergestillt werden. Deshalb gilt in der Frage der richtigen Stilldauer weiterhin: solange es Mutter und Kind gefällt - zunächst ausschließlich, dann parallel zu einer angemessenen Beikost.

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Zum Thema Eincremen liest man total Unterschiedliches. Mal ist es ganz wichtig, mal völlig unnötig. Was stimmt denn nun?

Worin sich alle Experten einig sind: Gesunde Babys müssen nicht regelmäßig eingecremt werden. Zwei aktuelle Studien haben untersucht, wie sich verschiedene Formen der Pflege auf die gesunde Neugeborenen-Haut auswirken. Ergebnis: Es konnte kein signifikanter Unterschied zwischen gecremten und nicht gecremten Babys festgestellt werden. Einige Dermatologen interpretieren die Studien dahin gehend, dass nach dem Baden Pflegeprodukte der Haut guttun, und empfehlen sie daher auf Säuglingsstationen. Andere sagen: Es schadet der Haut nicht, auf Pflegeprodukte zu verzichten. Fragen Sie Ihre Hebamme nach ihren Erfahrungen und beobachten Sie einfach die Haut Ihres Kindes.

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Schon seit einer Woche kein Stuhlgang - ist das noch normal?

Bei einem Stillkind? Absolut. "Zwischen zehnmal am Tag und einmal in zehn Tagen ist da alles unbedenklich", sagt Hebamme Sabine Pfützner aus Marburg. Ein bisschen anders sieht's bei Flaschenbabys aus: Bei ihnen sollte einmal täglich ein großes Geschäft in der Windel sein. Sonst könnten sie unter Verstopfung leiden. Auch das wäre nicht dramatisch, aber behandlungsbedürftig - deshalb in solchen Fällen lieber zum Kinderarzt.

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Schadstoffe in Schnullern und Babyflaschen - wie kann ich sichergehen, dass mein Kind nichts davon abbekommt?

Im Jahr 2009 erregte eine Untersuchung im Auftrag des Bundes Naturschutz Aufsehen: Kein Babyschnuller im Test war frei von Bisphenol A, einem in der Plastikherstellung verwendeten Stoff, der hormonähnliche Wirkung hat. Ob er für Menschen tatsächlich gefährlich ist, konnte bislang nicht wissenschaftlich geklärt werden, in Tierversuchen haben sich jedoch bedenkliche Einflüsse auf den Hormonhaushalt gezeigt. Deshalb ist es gut zu wissen, dass die Hersteller von Schnullern, Fläschchen und Beißringen mittlerweile reagiert haben und ein großes Sortiment an Produkten bereitstellen, die unbesorgt verwendet werden können. Zu erkennen sind sie an dem Hinweis "Ohne BPA" sowie an der leicht bräunlichen Färbung der Bisphenol-Afreien Plastikfläschchen.

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Freunde sind kurz vor der Geburt aufs Land gezogen, dem Kind zuliebe. Wir würden eigentlich gern in der Stadt bleiben - ist das egoistisch?

Eine glückliche Kindheit kann man überall haben, auf dem Land und in der Stadt. Viel entscheidender für Kinder ist, wie’s ihren Eltern da, wo sie leben, geht: ob sie sich zu Hause fühlen oder als Fremde. Ob sie das Gefühl haben, fürs Baby alles aufgegeben zu haben - oder es mitgenommen haben in das Leben, das sie schon vorher liebten. Hauptsache, den Eltern geht es gut - was erst mal egoistisch klingt, ist in Wahrheit der kinderfreundlichste Weg, so eine Entscheidung zu treffen. Denn glückliche Eltern haben glückliche Kinder - das gilt auf dem Bauernhof ebenso wie im Hochhaus.

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Mein Baby hat schon zwei Zähne - kann es dann durchs Stillen in der Nacht Karies kriegen?

Auch wenn es immer wieder behauptet wird: Für diese These gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg. Hier werden vielmehr Erkenntnisse aus der Flaschenfütterung auf Stillkinder übertragen. Doch nächtliches Stillen führt nicht zu der sogenannten Nuckelflaschenkaries, wie Stillberaterin Denise Both betont: "Die Trinktechniken an der Flasche und an der Brust unterscheiden sich erheblich. Beim Stillen werden die Zähne nicht ständig mit Milch umspült, da die Milch erst hinter den Zahnleisten in den Mund gelangt und dort geschluckt wird." Studien zeigen zudem, dass gestillte Kinder - bei angemessener Zahnpflege - weniger häufig an Karies leiden als Flaschen-Kinder.

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Nach jedem Mittagschlaf eiskalte Hände - ist der Schlafsack zu dünn?

Das lässt sich leicht überprüfen: Sind die Füße und Nacken warm, aber nicht verschwitzt? Dann hat das Baby die richtige Temperatur und friert nicht. Dass kleine Babys oft so kalte Hände haben, liegt daran, dass die Durchblutung noch nicht hundertprozentig so funktioniert wie bei uns Großen. Gibt sich von selbst und ist kein Grund zur Sorge.

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Von Geburt an will unsere Kleine nur bei meinem Mann oder mir auf den Arm. Sogar bei Oma gibt's Gebrüll.

Für Großeltern ist das natürlich hart. Für sie - und für die Eltern - ist es aber wichtig zu wissen, dass es gerade bei schüchternen Babys nichts bringt, Nähe zu erzwingen. Bessere Strategie: geduldig um Vertrauen werben. Mit dem Baby auf Mamas oder Papas Arm Kontakt aufnehmen und auf seine Signale achten: Dreht es sich weg, hat es genug. Krallt es sich an Mamas Ärmel, will es partout nicht von ihr weg. Mit ihm spielen, singen, sprechen können Oma und Opa trotzdem. So tanken zurückhaltende Kinder die Sicherheit, die sie später brauchen, um auf andere zuzugehen. Geduld zahlt sich hier aus!

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Ich habe solche Angst um mein Baby, seit ich ein Faltblatt zum Thema "Plötzlicher Kindstod" (SIDS) gelesen habe!

Einfach wegwischen lässt sich diese Sorge nicht. Aber relativieren. Denn Eltern können viel dafür tun, das Risiko für ihr Kind so gering wie möglich zu halten. Und zwar, indem sie Folgendes beachten:

NICHT RAUCHEN! Nicht in der Schwangerschaft, nicht in der Wohnung mit Baby. Experten schätzen, dass etwa ein Drittel aller Fälle in Deutschland durch Nichtrauchen hätte vermieden werden können.

AUF DEN RÜCKEN LEGEN! In Ländern, in denen Babys auf dem Rücken oder auf der Seite schlafen, ist die Zahl der Todesfälle um 70 Prozent zurückgegangen.

SCHLAFSACK STATT DECKE! So kann das Baby nichts übers Gesicht bekommen, das seine Atmung erschwert.

IN DER NÄHE SCHLAFEN! In westlichen Industrienationen, in denen Kinder oft von Anfang an im eigenen Zimmer schlafen, ist die Zahl der Todesfälle viel höher als in Kulturen, in denen Babys nachts bei ihren stillenden Müttern liegen. Vermutet wird, dass es dem Kind beim Regulieren seiner noch unreifen Atmung hilft, die Eltern atmen zu hören. Das Kind gehört allerdings nicht ins Bett der Eltern, wenn diese geraucht oder getrunken haben.

Die genaue Ursache für den Plötzlichen Kindstod konnte immer noch nicht geklärt werden, es ist auch weiterhin unmöglich voherzusagen, welches Kind gefährdet ist. Aber der Nutzen der oben genannten Schutzmaßnahmen ist eindeutig belegt. Noch nicht eindeutig ist, inwieweit Stillen das Risiko mindert. Eine neuere Studie zu SIDS zeigte, dass bei den verstorbenen Kindern in den allermeisten Fällen gleich mehrere Risikofaktoren zusammenkamen. Es ist also kein Drama, wenn Ihr Kind zu denen gehört, die partout nicht auf dem Rücken schlafen wollen. Wer möglichst viele der Punkte beachtet, senkt die individuelle Gefahr für sein Kind auf ein Minimum.

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Wir haben keinen Platz für ein Babyzimmer!

Macht gar nichts. Kleine Kinder sind am liebsten mittendrin. Kullern auf dem Küchenboden, wenn Papa Abwasch macht. Hauen auf der Krabbeldecke neben dem Schreibtisch gegen den Papierkorb. Schlafen im Elternschlafzimmer – weil sie sich sicherer fühlen. Kurz: Babyzimmer sehen süß aus, ein Muss sind sie nicht. Zu schätzen lernen Kinder das eigene Zimmer erst, wenn sie die Tür selbst hinter sich schließen können.

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Kriegen Babys im Tragetuch nicht zu wenig Luft?

Dieser verbreiteten Sorge ist die Kinderärztin Dr. Waltraud Stening- Belz in einer Studie nachgegangen. Ergebnis: Die Sauerstoffsättigung fiel bei den Babys während des Tragens zwar um durchschnittlich ein knappes Prozent ab. "Dieser leichte Abfall ist jedoch klinisch nicht relevant und keinesfalls besorgniserregend", erklärt die Expertin.

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Mein Baby kann auch mit zehn Wochen seinen Kopf noch nicht allein halten, wenn es auf dem Bauch liegt!

Das gibt's immer häufiger. Hauptgrund: Wegen der Empfehlung, Babys zum Schutz vor dem Plötzlichen Kindstod zum Schlafen auf den Rücken zu legen, bringen viele Eltern ihre Kleinen gar nicht mehr in Bauchlage - auch nicht, wenn sie wach sind. Und dann fehlt ihnen schlicht die Übung. Deshalb rät die Tübinger Kinderphysiotherapeutin Anngret Eisenhardt, wache Babys jeden Tag bäuchlings auf die Krabbeldecke zu legen. "Denn dabei trainieren sie genau die Muskeln, die sie später zum Robben, Krabbeln und Laufen brauchen." Ihr Tipp für Babys, die sich an die anstrengendere Bauchlage erst noch gewöhnen müssen: "Ein zusammengerolltes Handtuch hinter die Arme unter den Brustkorb legen - dann müssen sie nicht ihr ganzes Gewicht selbst halten." Das Köpfchen aber schon.

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Mein Baby schreit so viel - geht das nicht irgendwann auf die Stimmbänder?

Um die muss man sich wohl am wenigsten Sorgen machen. Erstens sind sie noch nagelneu und deshalb sehr belastbar. Zweitens atmen Babys beim Schreien richtig tief in den Bauch statt nur in den Brustkorb, wie wir Erwachsenen es üblicherweise tun. Diese sogenannte Bauch- Atmung ist ausgesprochen schonend für die Stimme. Man wird auch nach stundenlanger Beanspruchung nicht heiser - weshalb Schauspieler und Sänger sich die Technik mühsam wieder antrainieren.

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Mit Schwangerschaftsstreifen und Schwabbelbauch findet mich mein Mann sicher nicht mehr attraktiv.

Mit dieser Sorge quälen sich viele junge Mütter herum - ganz zu Unrecht, so die Erfahrung der Stuttgarter Frauenärztin Dr. Friederike Perl. Junge Väter haben da einen ganz anderen Blickwinkel. "Evolutionär gesehen ist attraktiv, wer Erfolg hat in dem, was er tut", sagt sie. "Und junge Mütter sind wahre Naturtalente im Muttersein. Viele Väter sagen zu mir: Ich habe noch nie so etwas Schönes gesehen wie meine Frau, die unser Baby stillt. Sie sind stolz darauf, was ihre Frauen täglich leisten - und das finden sie dadurch ungeheuer anziehend."

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Bei unserem Sohn, zwei Wochen, sind über Nacht plötzlich die Brüste angeschwollen. Was hat er nur?

Bei Babys müssen sich in den ersten Wochen nach der Geburt erst die Hormone einspielen, und zwar bei Mädchen ebenso wie bei Jungen. Das Anschwellen einer oder beider Brüste ist dabei eine ganz normale Begleiterscheinung. "Die Schwellung vergeht in der Regel von allein", sagt Kinderarzt Dr. Andreas Busse. "Eltern sollten nur auf keinen Fall an den Drüsen herumdrücken."

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Ich bringe meine Tochter, drei Monate, vormittags zur Tagesmutter, weil ich als Selbstständige nicht einfach ein Jahr Babypause machen kann. Muss ich ein schlechtes Gewissen haben?

Ob frühe Betreuung einem Kind schadet oder nicht, lässt sich in Studien nur sehr schwer klären - dazu ist die Qualität der Betreuung (und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie) einfach zu unterschiedlich. Die bisher aufwendigste Studie zum Thema, bei der 1364 Kinder über sieben Jahre begleitet wurden, lässt zumindest einen Schluss zu: Weder die Betreuung außer Haus noch die in der Familie hat grundsätzliche Vor- oder Nachteile. Dass ein Baby immer gut versorgt wird, ist wichtiger als wo und von wem. "Gut versorgt" heißt, dass es eine vertraute Person um sich hat, die seine Signale kennt, versteht und ernst nimmt. Die seine individuellen Bedürfnisse prompt und zuverlässig erfüllt - auch das nach Nähe. Eine gute Tagesmutter kann das leisten. Hat man so eine gefunden, gibt's keinen Grund für ein schlechtes Gewissen.

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Ist der Schnuller wirklich so schlimm?

In den ersten sechs Wochen rät Kinderarzt Dr. Herbert Renz-Polster vom Schnuller ab, "damit sich das Stillen erst mal einspielen kann". Danach, findet er, ist der Schnuller "ein akzeptables Hilfsmittel", wenn er gezielt eingesetzt wird. Zum Dauernuckeln beim Krabbeln und Spielen ist er nicht vorgesehen! Sondern beispielsweise zum Trösten und Einschlafen.