Betreuung
 
So gelingt die Krippeneingewöhnung

Krippeneingewöhnung
Thinkstock - Antonio_Diaz
Inhalt: 
Kinderkrippe - ein neuer LebensabschnittWie läuft die Eingewöhnung in der Kinderkrippe ab?Wie geht es nach dem Eingewöhnungsgespräch weiter?Wann kommt es zum ersten Abschied?Und wenn sich das Kind gut von der Mutter trennen kann?Wie lange dauert die Eingewöhnung normalerweise?Das größte Problem für die Eltern ist die Trennung an der Gruppentür. Wie schafft man es am besten, dass keine Tränen fließen?Gibt es bei der Eingewöhnung unterschiedliche Konzepte?Gibt es ein Alter, indem die Kleinen sich am besten eingewöhnen?Was ist, wenn Babys noch gestillt werden?Was ist von Seiten der Kinderkrippe bei der Eingewöhnung zu beachten?Wie glückt eine Eingewöhnung am besten?Wie werden die Eltern bei der Eingewöhnung begleitet?Welchen Kindern fällt die Eingewöhnung besonders leicht?Helfen Rituale?Gibt es Kinder, denen es besonders schwer fällt?

Welchen Kindern fällt die Eingewöhnung besonders leicht?

Das sind vor allem Kinder von Eltern, die ganz ruhig und optimistisch die Eingewöhnung angehen. Aber auch Kinder, die vor dem Krippenstart öfters von den Großeltern oder dem Babysitter betreut wurden, nehmen die neue Situation besser auf. Oder anders gesagt: Die Eltern kennen die Trennungssituation schon und sind dementsprechend gelassener. Auch Kinder, die große Geschwister haben, gewöhnen sich mitunter schneller an die Krippe. Sie haben die großen Geschwister dort schon einmal abgeholt, sehen, dass sich Bruder oder Schwester dort wohl fühlt, und auch die Eltern wissen, dass ihre Kinder in der Krippe gut aufgehoben sind.

Helfen Rituale?

Der ganze Krippenalltag ist ein einziges Ritual. Am Morgen starten wir mit dem Morgenkreis, dann gibt es Frühstück, dann wird gespielt, irgendwann am Vormittag geht's auch mal mit der ganzen Gruppe in den Wickelraum, dann wird aufgeräumt, dann gibt es Mittagessen und so weiter. Dabei wird alles immer begleitet von ganz bestimmten Liedern oder Versen. Nach dem Mittagessen, Wickeln und Zähneputzen legen sich die Kinder zum Mittagsschläfchen in den Schlafraum. Und sie wissen: "Wenn ich aufwache, dann gibt's noch Brotzeit und dann holt mich Mama wieder ab". Klare Abläufe sind für die Kinder wichtig und helfen ihnen, durch den Tag zu kommen. Der Morgenkreis ist bei uns besonders beliebt: Um neun Uhr setzten wir uns in den Gruppen zusammen und starten gemeinsam in den Tag. Wir haben schon erlebt, dass Kinder ganz wütend und traurig waren, wenn sie dieses Ritual verpasst haben. Deswegen wünschen wir uns von den Eltern, dass alle ihre Kinder bis kurz vor neun Uhr bei uns abgeben.