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Nasensauger Alle Modelle für Babys und Kinder im Überblick

Nasensauger: Baby wird mit einem Nasensauger behandelt
© tutye / Adobe Stock
Nasensauger können helfen, wenn eure Kleinen von Schnupfen und verstopften Nasen geplagt werden. Denn Babys und Kleinkinder können ihre Nase noch nicht allein schnäuzen – was zu unruhigen Nächten und Unzufriedenheit führen kann. Hier erfahrt ihr, welche verschiedenen Nasensauger-Modelle es gibt und wie ihr diese sicher benutzt.

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Wenn die eigene Nase verstopft ist, greifen wir zum Taschentuch oder atmen durch den Mund. Beides ist für Babys zunächst noch nicht möglich – was dazu führt, dass die Kleinen schlecht Luft bekommen. Nasensauger können in dieser Situation helfen, um die kleine Nase wieder freizubekommen. Aber wie findet man das passende Modell und was ist bei der Anwendung zu beachten?

Warum ist ein Nasensauger sinnvoll?

Babys können erst mit etwa einem halben Jahr gezielt durch den Mund atmen und nicht selbstständig ihre Nase putzen. Diese Fähigkeit erlernen Kinder erst deutlich später: in ihrem individuellen Tempo zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr. Eine verstopfte Nase ist für die Kleinsten also besonders unangenehm und viele Eltern suchen nach einer Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern. Ein Nasensauger hilft, das Sekret aus der Nase zu befördern und sorgt nicht nur für eine freiere Atmung, sondern senkt auch das Risiko für Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen. Denn sind Ohren, Nase und Nebenhöhlen besser belüftet, können sich krank machende Keime schlechter vermehren. Nasensauger können zudem so oft wie nötig und auch schon ab Geburt genutzt werden. Zudem können sie auch festsitzendes Nasensekret lösen und das ganz ohne medikamentöse Wirkung.

Wann ergibt die Anwendung keinen Sinn?

Ist die Nase stark verkrustet, wird auch der Sog des Nasensaugers nicht viel ausrichten können. Hier bietet es sich an, die Kruste zunächst mittels Kochsalzlösung aufzuweichen und anschließend vorsichtig abzusaugen.

Kann ein Nasensauger auch zu Verletzungen führen?

Wenn ihr euch an die Gebrauchsanweisung haltet und den Aufsatz des Nasensaugers nicht zu tief in die Nase eures Babys oder Kindes einführt, besteht kein Verletzungsrisiko.

Welche Modelle gibt es und wie verwendet man sie?

Das Prinzip, mit dem ein Nasensauger funktioniert, ist immer gleich: Durch Unterdruck wird ein Sog erzeugt, der das Sekret aus der Nase absaugt. Dieser Unterdruck kann allerdings auf unterschiedliche Arten erzeugt werden und es lassen sich vier Arten von Nasensaugern unterscheiden:

  • Manuelle Nasensauger mit Pumpball
  • Manuelle Nasensauger für den Mund
  • Elektrische Nasensauger
  • Nasensauger für den Staubsauger

Hier stellen wir euch die Anwendung sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle vor.

Manuelle Nasensauger mit Pumpball

Ein Nasensauger mit Pumpball besteht in der Regel aus zwei Einzelteilen: Einem aufsteckbaren Saugkopf, der an das Nasenloch des Kindes gehalten wird und einem Pumpball, der durch Zusammendrücken und Loslassen den Unterdruck in der Nase erzeugt und so den Schleim absaugt. Oft sind die Nasensauger auch direkt mit Ersatztüllen erhältlich.

Die Anwendung ist einfach: Der Pumpball wird zusammengedrückt, dann wird der Aufsatz an die Nase des Kindes oder Säuglings geführt. Sitzt der Sauger, wo er sitzen soll, wird das andere Nasenloch vorsichtig zugehalten und schließlich der Pumpball wieder losgelassen – bläht er sich nun wieder auf, saugt er mit Unterdruck das Sekret aus der Nase.

Vorteile: Die Nasensauger sind in jeder Drogerie für kleines Geld erhältlich und lassen sich leicht reinigen. Die Handhabung ist einfach und der Nasensauger kommt ohne Lärm aus – was gerade bei Säuglingen oder Kleinkindern für mehr Kooperation sorgen kann.

Nachteile: Die geringe Unterdruckwirkung kann nicht so viel Nasensekret absaugen. Der Nasensauger mit Pumpball eignet sich also eher bei einer nur leicht verstopften Nase, in der der Schleim nicht allzu festsitzt.

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Manuelle Nasensauger für den Mund

Ein weiteres Modell, dass ohne Strom auskommt, ist der Nasensauger für den Mund. Hier wird der Unterdruck über einen Schlauch, an dem ihr saugt, erzeugt. Keine Sorge: der abgesaugte Nasenschleim landet nicht in eurem Mund, sondern in einem Auffangbehälter.

Die Anwendung ist auch hier nicht sonderlich kompliziert: Führt den Nasenaufsatz des Saugers an das Nasenloch eures Kindes und beginnt, langsam am Schlauchende zu saugen.

Vorteile: Mit einem mundbetriebenen Nasensauger könnt ihr den Unterdruck langsamer, individueller und variabler als mit dem Pumpball aufbauen. Außerdem ist die so erzeugte Saugleistung höher, was auch festeren Nasenschleim lösen kann.

Nachteile: Auch wenn das Nasensekret nicht in eurem Mund landet, besteht bei einem Nasensauger mit Schlauch ein leicht erhöhtes Risiko der Übertragung von Krankheitserregern. Es gibt aber auch Modelle, die über einen Filter verfügen. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass ihr das Gerät regelmäßig reinigt.

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Elektrische Nasensauger

Elektrische Nasensauger erzeugen den Unterdruck ganz ohne euer Zutun, indem ihr einfach den Startknopf drückt. Betrieben werden sie mit Batterien oder über einen Akku. Da es sehr viele verschiedene Modelle gibt, kann die Auswahl allerdings etwas schwerfallen. Unser Tipp: Wählt ein Modell, bei dem sich die Saugstärke variieren lässt und das mit Saugaufsätzen in verschiedenen Größen daherkommt. So könnt ihr je nach Alter und Grad der Verstopfung die passenden Einstellungen vornehmen.

Die Anwendung lest ihr je nach Modell am besten genau in der Gebrauchsanweisung nach. Grundsätzlich müsst ihr aber, wie bei allen Nasensekretsaugern, den Saugaufsatz an der Nase eures Kindes platzieren und dann den Sauger starten. In diesem Falle nicht manuell, sondern elektrisch.

Vorteile: Die Anwendung ist einfach und es besteht die Möglichkeit, verschiedene Saugstufen einzustellen. Insgesamt ist die Saugleistung höher, als bei manuellen Nasensaugern – so kann auch fester Schleim gelöst werden.

Nachteile: Leider sind elektrische Nasensauger häufig recht teuer in der Anschaffung, zudem kann das Geräusch, das der Sauger macht, Kinder irritieren. Die Reinigung ist je nach Modell etwas aufwendiger.

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Nasensauger für den Staubsauger

Es gibt auch Nasensauger, die sich an den Staubsauger anschließen lassen. Das klingt zunächst vielleicht etwas komisch, ist aber besonders effektiv. Ein spezieller Aufsatz am Nasensauger für den Staubsauger sorgt dabei dafür, dass der Sog nicht zu stark ist.

Die Anwendung ist auch hier nicht kompliziert, sollte aber in der Gebrauchsanleitung nachgelesen werden. In der Regel wird ein Ende des Saugers mit dem Staubsaugerrohr verbunden, während das andere Ende mit Nasenaufsatz für das Absaugen in der Babynase sorgt.

Vorteile: Der Staubsaugeraufsatz erzielt ähnlich gute Resultate wie ein elektrischer Nasensekretsauger, ist aber in der Anschaffung deutlich günstiger. Auch lassen sich die meisten Modelle leicht reinigen.

Nachteile: Unterwegs kann man den Sauger nicht verwenden – außer, man treibt spontan einen Staubsauger auf. Für einige Staubsaugermodelle benötigt ihr zudem einen speziellen Adapter, um den Nasensauger anschließen zu können.

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Unser Fazit:

Ein Nasensauger gehört für uns definitiv zur Baby-Grundausstattung dazu. Die kleinen Helfer sind bei korrekter Anwendung ungefährlich und effektiv bei der Entfernung von Sekret und Schleim. Außerdem können sie, anders als Nasentropfen für Babys, uneingeschränkt genutzt werden und bieten somit eine unbedenkliche Alternative zu medikamentösen Erkältungshelfern.

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ELTERN

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