Allergie gegen Kuhmilch
 
Hat mein Kind eine Kuhmilchallergie?

Eine Kuhmilchallergie zeigt sich auf ganz unterschiedliche Weise: Von anhaltendem Durchfall bis Atembeschwerden gibt es viele Symptome. Hier erfahren Sie, wie Sie eine eventuelle Kuhmilchallergie erkennen können.

Allergie gegen Kuhmilch: Hat mein Kind eine Kuhmilchallergie?

Einige Babys und Kleinkinder leiden an einer Kuhmilchallergie. Häufig fällt es den Eltern schwer, die Beschwerden ihres Kindes richtig zuzuordnen. Denn die Symptome einer Kuhmilchallergie bei kleinen Kindern sind nicht eindeutig und können von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein. Die wichtigsten Symptome einer Kuhmilchallergie sind hier zusammengestellt:

  • Ihr Kind hat anhaltenden Durchfall.
  • Ihr Kind spuckt oder erbricht sich häufig.
  • Ihr Kind hat häufig Blähungen oder Verstopfung.
  • Ihr Kind nimmt schlecht zu.
  • Ihr Kind hat über längere Zeit keuchenden Atem und übermäßigen Schleim in Nase und Rachen.
  • Ihr Kind weint und schreit viel.
  • Ihr Kind hat Hautausschläge oder Ekzeme.
  • Ihr Kind hat wenig Appetit und Energie.

Wenn eine oder mehrere der Antworten zutreffen, sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Kinderarzt sprechen. Hersteller von Spezialnahrung - zum Beispiel Neocate - haben noch weitere wichtige Infos für Eltern von Kindern, die unter einer Kuhmilchallergie leiden.

Was ist eine Kuhmilchallergie?

Eine Kuhmilchallergie gehört zu den Nahrungsmittelallergien. Bei dieser Form der Allergie reagieren das Immunsystem der Betroffenen auf das in der Kuhmilch enthaltene Eiweiß mit einer Überreaktion.

Was hilft gegen eine Kuhmilchallergie?

Eine Kuhmilchallergie lässt sich nicht mit Medikamenten behandeln - der einzige Weg ist, bei der Ernährung völlig auf Kuhmilch und Produkte, die Kuhmilch enthalten, zu verzichten. Aber keine Sorge: Häufig verschwindet eine Kuhmilchallergie bis zum dritten Lebensjahr des Kindes von alleine!

Welche Milch darf ein Baby mit Kuhmilchallergie trinken?

Für Säuglinge, Babys und Kleinkinder mit einer Kuhmilchallergie gibt es spezielle Milchnahrung auf Aminosäurenbasis (z. B. Neocate), auf die Sie umsteigen sollten. Auf Soja-, Schafs- oder Ziegenmilch als Ersatz sollten Sie besser verzichten, denn auf Sojamilch reagieren viele Kinder ebenfalls allergisch, außerdem sind hier Pflanzenhormone enthalten, deren Langzeitwirkung nicht ausreichend erforscht ist. Schafs- und Ziegenmilch sind im Aufbau der Protein- und Eiweißbausteine denen von Kuhmilch sehr ähnlich - deshalb sind sie für die Ernährung bei einer Kuhmilchallergie ebenfalls ungeeignet.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kuhmilchallergie und einer Laktoseintoleranz?

Zwischen einer Laktoseintoleranz und einer Kuhmilchallergie besteht ein großer Unterschied: Bei einer Laktoseintoleranz fehlt den Betroffenen das Enzym Laktase, dass bei Nicht-Betroffenen den Milchzucker spaltet. Bei der Kuhmilchallergie, reagiert das Immunsystem auf das Milcheiweiß mit einer Überreaktion. Die Symptome von beiden Erkrankungen sind jedoch sehr ähnlich. Eine Laktoseintoleranz ist weiter verbreitet und tritt häufiger bei Erwachsenen auf – die Kuhmilchallergie hauptsächlich bei Babys.