Baby Gesundheit
 
Die besten Hausmittel

Ihr Baby hat Bauchweh, die Nase ist verstopft, das Zähnchen drückt? Keine Sorge: Bewährte Hausmittel helfen bei den typischen Wehwehchen im ersten Lebensjahr.

Baby Gesundheit: Die besten Hausmittel
iStock, ArtMarie

Baby Gesundheit: Tränende Augen

Normalerweise öffnet sich der Tränenkanal kurz vor der Geburt. Bei manchen Babys ist er noch verschlossen, so staut sich die Tränenflüssigkeit im Auge. Die Folge: Sie verkleben oder entzünden sich. Dagegen helfen spezielle Tropfen, die der Arzt verschreibt. Die Öffnung des Tränenkanals können Sie aber auch durch eine leichte Druckmassage unterstützen: Mit dem kleinen Finger in kreisförmigen Bewegungen auf die Region zwischen Nasenrücken und Augeninnenwinkel drücken.

Baby Gesundheit: Bauchschmerzen

Viele Babys leiden in den ersten drei Monaten unter Bauchschmerzen - oft, weil sie beim Trinken zusätzlich Luft schlucken. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kind nach dem Stillen oder Fläschchentrinken aufstößt, damit die Luft wieder entweichen kann. Außerdem hilft, das Bäuchlein zu wärmen, beispielsweise mit einem im Backofen vorgewärmten Kirschkernkissen. Gut sind auch Massagen mit warmem Kümmelöl: im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum.

Baby Gesundheit: Durchfall

Heftiger Durchfall kann für Babys gefährlich sein, da sie in kurzer Zeit große Mengen an Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe verlieren. Die Gefahr: Das Kind könnte austrocknen. Deshalb möglichst sofort zum Kinderarzt gehen, der eine Elektrolytlösung verschreibt, denn die ersetzt die wichtigen Mineralstoffe. Falls Ihr Baby nicht aus dem Fläschchen trinken mag, können Sie ihm diese Lösung auch mit einer Plastikspritze (aus der Apotheke) über die Mundwinkel einflößen. Stillbabys werden weiter nach Bedarf angelegt; Flaschenkinder dürfen verdünnte Milch trinken.

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Baby Gesundheit: Fieber

Die wichtigste Regel vorab: In seinen ersten drei Lebensmonaten gehört ein fiebernder Säugling grundsätzlich zum Arzt! Bei einem älteren Baby kommt es auf den Allgemeinzustand an: Wirkt es munter, kann man es zunächst selbst behandeln. Das heißt: reichlich zu trinken geben; leicht bekleiden, wenn es sich heiß anfühlt; wärmer anziehen, wenn es fröstelt; Wadenwickel, wenn das Fieber über 39 Grad steigt. Medikamente sollte das Kind nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt bekommen.

Baby Gesundheit: Husten

Bei einer Erkältung werden im Nasen-Rachen-Raum große Mengen Schleim produziert. Der fließt in den hinteren Teil des Rachens. Die Folge: Das Baby hustet – vor allem, wenn es liegt. Im ersten halben Lebensjahr sollte man auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Älteren Babys helfen warme Wickel: Handtuch oder Stoffwindel in warmes Wasser tauchen, leicht auswringen und um den Brustkorb des Babys legen. Mit einem Flanell- oder Wolltuch bedecken. Anschließend das Kind trockenfrottieren.

Baby Gesundheit: Milchschorf

Er zeigt sich auf der oberen Kopfhälfte (manchmal auch auf den Wangen) durch kleine, rote, etwas erhöhte Flecken, die zu stark juckenden Bläschen werden. Das Baby sollte möglichst lange gestillt werden oder hypo-allergene Nahrung bekommen.

Baby Gesundheit: Ohrenschmerzen

Jedes vierte Kind hat bis zum sechsten Lebensmonat eine Mittelohrentzündung. Als Zeichen, dass die Ohren schmerzen, wackelt das Baby mit dem Kopf, greift in Richtung Ohr, wirkt schlapp, aber gleichzeitig unruhig und gereizt. Solche Babys sollten auf jeden Fall zum Arzt gebracht werden, der entsprechende Medikamente verschreibt. Altes Hausmittel: Ein Säckchen mit klein gehackten Zwiebeln aufs Ohr legen.

Baby Gesundheit: Schluckauf

Fast alle Säuglinge haben hin und wieder Schluckauf – vor allem, wenn ihnen kalt wird. Oft hilft sanftes Klopfen auf den Rücken, etwas warmer Tee, ein warmes Tuch oder ein Kirschkernkissen auf dem Bauch.

Baby Gesundheit: Schnupfen

Eine verstopfte Nase ist für ein Baby ziemlich lästig: Weil es durch den Mund atmen muss, kann es jetzt nur noch schlecht trinken. Das hilft: Einige Tropfen Muttermilch mit einer Pipette (aus der Apotheke) in die Nase träufeln; Nasentropfen (speziell für Babys) einige Minuten vor dem Füttern in die Nase geben; in starken Kamillentee so viel Zucker einrühren, bis der Tee gesättigt ist, und diese Lösung in die Nase träufeln.

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Baby Gesundheit: Spucken

Wenn sich Babys erbrechen, ist das meistens völlig harmlos: Der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre funktioniert noch nicht richtig, und die Nahrung wird wieder nach oben gedrückt. Solange das Baby zunimmt, muss man sich keine Sorgen machen. Hilfreich ist, nach dem Trinken den Oberkörper des Babys etwas hochzulagern.

Baby Gesundheit: Verstopfung

Manche Babys machen täglich ihre Windel voll, andere nur einmal in der Woche. Beides ist normal. Von Verstopfung spricht man, wenn sich der Darm nur alle paar Tage in harten Bröckchen entleert. Harter Stuhl kann ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel sein, was bedeutet, dass das Baby mehr trinken sollte. Manchmal hält das Baby seinen Stuhl zurück, weil es am After winzige, schmerzhafte Einrisse hat. Diese Risse können vom Arzt behandelt werden. Eventuell gibt er ein leichtes Abführmittel, um den Stuhl weich zu halten.

Baby Gesundheit: Zahnschmerzen

Zwischen dem fünften und achten Monat wachsen die ersten Zähnchen. Die leichte Spannung und das Brennen, das dabei im Kiefer entsteht, empfinden viele Babys als unangenehm. Geben Sie Ihrem Kind einen Metalllöffel oder einen (im Kühlschrank) gekühlten Beißring zum Kauen, das lindert das Spannungsgefühl. In der Apotheke gibt es homöopathische Medikamente oder Salben, die kühlen und den Schmerz lindern.