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Lass dich nicht verunsichern!

Bin ich eine gute Mutti, wenn ich stille – und eine schlechte Mama, wenn ich es nicht tue? Bloggerin Stefanie berichtet von ihren ganz eigenen Erfahrungen zum Thema Stillen.

Stefanie mit ihrem Freund und Töchterchen Greta
Stefanie Lindner
Stefanie mit ihrem Freund und Töchterchen Greta

Mein Name ist Stefanie und ich bin im November 2018 zum ersten Mal Mama geworden. Ich hatte das große Glück, eine reibungslose Schwangerschaft durchleben zu dürfen. Während dieser Zeit lernte ich viele andere werdende Muttis kennen und wurde erstmals mit dem Thema „Stillen“ konfrontiert. Bislang hatte ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aus den Gesprächen jedoch entnahm ich, dass es wohl ein sehr strittiges Thema sei. Auf der einen Seite gibt es die Mütter, für die das Stillen das Größte und Beste für ihr Kind ist, und auf der anderen Seite die Muttis, die bewusst auf das Stillen verzichten müssen oder wollen (aus unterschiedlichsten Beweggründen).
 
Ich persönlich habe mich davon nicht leiten lassen. Muttermilch ist das Beste für das Neugeborene, klar. Aber was ist, wenn es nicht klappt? Natürlich möchte jede Mama nur das Beste für ihr Kind! Bin ich jetzt eine gute Mutti, wenn ich stille – und eine schlechte Mama, wenn ich es nicht tue? Ich für meinen Teil habe mir gesagt, dass ich probieren möchte zu stillen. Funktioniert es, dann ist es schön – klappt es aber nicht, ist es kein Weltuntergang. Auch Babys, die von Anfang an einen Muttermilchersatz bekommen, werden groß und sind gesund. Daher denke ich, dass ich mich mit diesem Thema einfach vorab nicht verrückt gemacht und es auf meinen Körper zukommen lassen habe.
 
Dann war es so weit: der Moment der Geburt! Endlich durften wir unser kleines Wunder in die Arme schließen. Gleich nachdem sie gewaschen, gewogen und vermessen wurde, legte man sie mir an die Brust. Es ist einfach unbeschreiblich, wie die Natur es eingefädelt hat, dass so ein kleiner Säugling direkt weiß, was dort zu tun ist. Es kam noch keine Milch. Aber ihr Saugreflex signalisierte meiner Brust, dass hier etwas in nächster Zeit verlangt wird. Auch in den nächsten Tagen war der gewünschte Milcheinschub erst mal noch nicht da. Ich legte sie aber regelmäßig an und sie saugte. Um sie allerdings zu sättigen, begannen wir in Absprache mit den Krankenschwestern, zuzufüttern. Ab dem fünften Lebenstag kam nun endlich der Milcheinschub. Meine Milch reichte anfangs dennoch nicht immer aus. Also stillte ich, und wir fütterten hinzu. Nach ein paar Tagen spielte sich alles ein und ich konnte fast ausschließlich stillen.

Das Wichtigste für ihr Kind – viel Liebe
Stefanie Lindner
Das Wichtigste für ihr Kind – viel Liebe

Ich glaube, unbewusst hat mir die Gewissheit, dass es eine Alternative zur Muttermilch gibt, geholfen, mich nicht unter Druck setzen zu lassen und es weiterhin entspannt zu probieren. Und dann lief es einfach reibungslos! Insgesamt habe ich ganze neun Monate gestillt. Während dieser Zeit hatte ich aber immer einen Vorrat an Babynahrung zu Hause oder auch unterwegs mit dabei. Manchmal gab es eben auch Tage, an denen weniger Muttermilch da war oder sie mehr brauchte, da sich der nächste Schub ankündigte, und sich meine Brust erst darauf einstellen musste. Heutige sehr gute Babynahrung ist dabei zum Beispiel die BEBA 2. Diese enthält HMO (Humane Milch-Oligosaccharide*). Das sind einzigartige Bausteine, die natürlicherweise nur in der Muttermilch enthalten sind.
 
Irgendwann hatte unsere Tochter das Verlangen, feste Nahrung zu probieren. Das heißt, erste Muttermilchmahlzeiten wurden durch Brei ersetzt. Somit hatte auch der Papa immer mehr Möglichkeiten, sich innerhalb der Mahlzeiten einzubringen. Ebenso beispielsweise abends bei der Zugabe von Folgemilch. Es ergaben sich dadurch ganz andere Abendrituale.
Mein Resümee: Eine schlechte Mutti wird nicht automatisch zu einer guten Mama, nur weil sie stillt! Und eine gute Mutti wird nicht zu einer schlechten Mama, weil sie die Flasche gibt!
 
* Nicht aus Muttermilch gewonnen.
 
Stillen ist die beste Ernährung für dein Baby. Sprich mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst. BEBA 2 ist genau auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse von Säuglingen nach dem 6. Monat ab Einführung einer angemessenen Beikost abgestimmt.