Fernsehen beim Stillen
 
Milch fließt - Glotze läuft

Eltern.de-Userin Bernadette gibt unumwunden zu: "Bei mir ist fast immer der Fernseher an, wenn ich Lukas (7 Wochen alt) stille. Weil er so gemütlich trinkt, bin ich täglich etwa vier Stunden mit Stillen beschäftigt - und da ist mir ohne Glotze einfach langweilig!" Stillen vor dem Fernseher? Lieber nicht wegen der Reizüberflutung? Oder doch, weil's daheim sonst zu still und einsam ist?

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Fernsehen beim Stillen: Milch fließt - Glotze läuft

"Mein Sohn Lukas ist jetzt zwei Monate alt, und ich stille ihn voll. Allerdings ist das Stillen für mich weder berauschend noch total erfüllend - mir ist beim Stillen schlichtweg langweilig. Da's mir ehrlich gesagt zu doof ist, vier Stunden täglich nur dazusitzen und Löcher in die Luft zu starren, läuft bei uns jetzt während des Stillens immer der Fernseher. So kann ich mich wenigstens ein bisschen unterhalten lassen oder mir die Nachrichten anschauen, wozu mir ja sonst im Babyalltag eh keine Zeit bleibt. Eine Freundin hat mir jetzt ein schlechtes Gewissen gemacht und gemeint, dass schon kleine Babys mitkriegen, wenn die Glotze läuft und dass die Reize ihnen schaden können. Was soll ich tun?"

Unser Tipp für alle Mütter, denen beim Stillen langweilig ist

Wie Fernsehen auf Ihren Säugling wirkt, wissen wir nicht. Die einen lassen sich - zumindest äußerlich - durch nichts aus der Ruhe bringen und saugen begierig weiter. Andere wiederum quittieren den Fernsehkonsum der Mama mit Schlafstörungen. Unser Tipp: Wenn Sie sich beim Stillen Ablenkung wünschen, können Sie ohne schlechtes Gewissen zu einem Buch greifen oder leise Musik oder Radio hören. Und wenn's unbedingt der Fernseher sein muss: Kaufen Sie sich am besten Funkkopfhörer und platzieren Sie sich für die tägliche Nachrichtensendung oder einen Teil Ihrer Lieblings-Soap so, dass Ihr Baby den Bildschirm nicht im Blick hat. So hat's Ihr Baby leise und entspannt - und Sie verpassen nicht, was in der Welt geschieht.

Was machen Sie während des Stillens?