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Allergie 3 Tipps, um das Allergierisiko in der Schwangerschaft zu senken

Eine junge Frau steht im Grünen vor einem Baum und putzt sich die Nase
© Maria Sbytova / Shutterstock
Wie schützen wir unser Ungeborenes vor einer Allergie? Diese Frage stellen sich vor allem Eltern, die selber Allergiker:innen sind. Aber auch beschwerdefreie Mütter möchten gerne vorbeugen. Hier erfahrt ihr, was ihr tatsächlich tun könnt.

Eine Sorge, die viele Allergiker:innen umtreibt: Wird mein Kind später ebenfalls unter Heuschnupfen leiden? Oder an einer Hausstaub-Allergie? Werden wir ihm einmal den Wunsch nach einem Haustier abschlagen müssen, weil es allergisch auf Tierhaare reagiert? Die Sorgen scheinen zunächst berechtigt: Studien haben ergeben, dass das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, zwischen 20 und 40 Prozent höher ist, wenn ein Elternteil allergisch ist. Sind beide Eltern Allergiker, ist es sogar um 40 bis 60 Prozent erhöht. Aber ihr könnt das Risiko abmildern.

Denn: Schon in der Schwangerschaft könnt ihr einiges tun, um eine Allergie bei Ihrem Kind hinauszuzögern oder sogar ganz zu verhindern. 

1. Gesunde Ernährung

Mit allem, was Mütter essen, nehmen sie potenzielle Allergene zu sich, die in geringem Maße auch auf das Baby übergehen. Trotzdem solltet ihr jetzt nicht auf hochallergene Nahrungsmittel wie Hühnerei oder Nüsse verzichten. Eine solche "Eliminationsdiät" könnte zur Mangelversorgung des Ungeborenen führen. Stattdessen solltet ihr euch möglichst ausgewogen ernähren, mit viel frischem Obst und Gemüse. 

2. Vierbeiner raus aus dem Babyzimmer 

Zumindest im Babyzimmer haben Haustiere nichts zu suchen. Bei einem sehr hohen Allergie-Risiko des Kindes kann es außerdem sinnvoll sein, Hund oder Katze bereits zu Beginn der Schwangerschaft in gute Hände abzugeben - auch wenn es schwerfällt. So kann sich die Tierallergen-Dichte in der Wohnung bis zur Geburt noch möglichst weit verringern. Babys nicht allergischer Eltern dagegen scheinen übrigens sogar besser vor Allergien geschützt zu sein, wenn sie mit Tieren aufwachsen.

3. Weg mit den Zigaretten

Mit dem Rauchen aufzuhören, ist die einzige Maßnahme, mit der werdende Mütter nachweislich das Allergierisiko ihres Kindes reduzieren können. Ihr verhindert damit, dass die Zigarettengifte das Immunsystem des Ungeborenen negativ programmieren. Kinder, die im Mutterleib mitrauchen mussten, haben später häufiger Allergien. Außerdem ist die Entwicklung ihrer Atemwege beeinträchtig. Und weil auch Passivrauchen beim Ungeborenen ankommt, sollte auch der Partner das Rauchverbot in den eigenen vier Wänden berücksichtigen!

Lesetipp: Ihr wollt euch in der Schwangerschaft trotz Allergie eine Katze zulegen? Dann könnt ihr in unserem Artikel "Katzen für Allergiker" erfahren, welche dafür geeignet sind.

Quelle: Gesund ins Leben

ELTERN

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