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Babyschlaf Viele Mütter schauen alle 15 Minuten nach ihrem Baby

Studie: Mutter mit ihrem Baby
© Monkey Business Images / Shutterstock
Laut einer neuen Studie sind viele Mütter besorgt, was den Schlaf ihres Babys angeht und schauen deshalb alle 15 Minuten nach ihrem Kind. Väter scheinen dagegen wesentlich entspannter zu sein.

Für Eltern ist die erste Zeit mit einem Neugeborenen genauso wunderbar wie nervenaufreibend: Noch muss man sich aufeinander einspielen und weiß vielleicht nicht immer sofort, was das Baby in diesem Moment braucht. Ein großes Thema scheint laut einer aktuellen Studie der Babyschlaf zu sein: Demnach schauen 44 Prozent aller befragten Mütter in den ersten drei Monaten alle 15 Minuten nach ihrem schlafenden Kind. Bei den Vätern kontrolliert nur jeder Vierte (24 Prozent) so häufig den Schlaf des Kindes.

Mütter sind besorgter als Väter

Im Auftrag des Babytech-Unternehmens Owlet befragte das Marktforschungsunternehmen Innofact in Deutschland insgesamt 1005 Eltern, deren jüngstes Kind maximal zwei Jahre alt ist. Die Studie zeigt, dass die Mütter sich im Vergleich mit den Vätern generell mehr Sorgen um den Schlaf ihres Kindes zu machen scheinen: 19 Prozent von ihnen sind unsicher, ob das Baby genug und erholsam schläft, während sich nur zwölf Prozent der Väter darüber Gedanken machen. 33 Prozent der befragten Mütter wissen außerdem nicht sicher, wie sie den Schlaf des Babys verbessern könnten, bei den Vätern betrifft das nur 16 Prozent.

Woran erkenne ich, ob der Schlaf meines Babys gut ist?

Grundsätzlich ist das Schlafbedürfnis bei jedem Menschen unterschiedlich –das gilt schon im Säuglingsalter. Für unsichere Eltern kann das Verhalten ihres Kindes im wachen Zustand ein Hinweis darauf sein, ob es genug und gut schläft: Schreit es viel und ist ständig unruhig, kann das darauf hindeuten, dass der Schlaf nicht erholsam ist. Je ausgeglichener das Baby wirkt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es auch gesund schläft. Bei Unsicherheiten wenden sich Eltern am besten vertrauensvoll an ihre:n Kinderärzt:in.

3 Tipps für besseren Schlaf

Michelle Smith, zertifizierte Schlafspezialistin und Erzieherin für Neugeborene mit Spezialisierung auf Babyschlaftraining, Stillberatung und Pflege von Früh- und Mehrlingsgeburten, hat für Owlet Tipps zusammengestellt, mit denen Eltern ihrem Kind dabei helfen können, gut und ausreichend zu schlafen.

Diese Tipps können den Babyschlaf verbessern:

  1. Konsequent bleiben: Feste Schlaf- und auf Aufwachzeiten unterstützen den Schlafrhythmus.
  2. Das richtige Licht: Für ein Nickerchen ist Tageslicht in Ordnung. Für den Nachtschlaf benötigen Babys wie Erwachsene aber richtige Dunkelheit.
  3. Weißes Rauschen: Untersuchungen zeigen, dass das sogenannte weiße Rauschen den Babyschlaf unterstützen kann. Hierzu kann man nachts beispielsweise eine App laufen lassen.

Quelle: Pressemitteilung Owlet, Umfrage: Mütter besorgter um den Schlaf ihres Babys als Väter

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