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Experteninterview "Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist der Austausch mit Eltern"

Der stolze Papa mit seinem 10 Wochen alten Sohn
Der stolze Papa mit seinem 10 Wochen alten Sohn
© Pampers
Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag in der Produktentwicklung bei Pampers aus und was haben Eltern und ihre Babys damit zu tun? Das sind nur zwei von vielen Fragen, die wir Thomas, Produktentwickler bei Pampers, gefragt haben.

Kannst du dich bitte kurz vorstellen? Wer bist du und was machst du bei Pampers?

Hi, mein Name ist Thomas, ich arbeite bei Pampers in der Produktentwicklung in Schwalbach am Taunus in der Nähe von Frankfurt. In der Produktentwicklung bin ich dafür zuständig, unsere Windeln, das heißt, sowohl die klassischen Windeln und auch unsere Höschenwindeln (oder auch Pants), weiterzuentwickeln. Unsere Hauptaufgabe in der Produktentwicklung ist es, mit Eltern zusammenzuarbeiten, um so bestmöglich zu verstehen, wie wir die Bedürfnisse eurer Babys mit unseren Windeln am besten erfüllen können. Ich selbst bin vor knapp 10 Wochen Vater geworden und lerne seitdem sehr viele Dinge, die mir dabei helfen werden, das in Zukunft noch besser machen zu können.

Woran erkennt man eine richtig gute Windel?

Eine richtig gute Windel muss viele Sachen können, und diese alle zu vereinen ist eine wirklich spannende Aufgabe. Sie muss absolut trocken sein und Babys Haut bestmöglich dabei unterstützen, ihre natürliche Balance aufrechtzuerhalten. Sie muss Flüssigkeit schnell aufnehmen und dabei sehr gut sitzen, um nicht auszulaufen. Gleichzeitig soll sie weich zur Haut sein, leicht, flexibel und komfortabel zu tragen sein. Und dabei sollten die Windeln natürlich auch möglichst ressourcenschonend und nachhaltig sein.

Was habt ihr in den letzten Jahren am Produkt verändert, um es nachhaltiger zu gestalten? 

Nachhaltigkeit ist natürlich ein Riesenthema! Eine der wichtigsten Veränderungen unserer Windeln über Jahrzehnte von Entwicklung ist, dass wir immer weniger Rohstoffe benötigen, während sie gleichzeitig durch tolle Innovationen immer besser und saugfähiger werden. Vor 30 Jahren wog eine Pampers noch doppelt so viel wie heute, heute hat sie trotzdem die doppelte Saugkraft.  Insgesamt können so 21 Kilogramm Rohstoffe pro Baby in der Wickelzeit eingespart werden – und die Windel ist dabei noch viel trockener als damals! Für unsere Babys ist eine leichtere und dünnere Windel dabei auch gleich angenehmer zu tragen. 

Babys wachsen so schnell: Woran merkt man eigentlich, dass es Zeit für die nächste Windelgröße ist? 

Die Frage stelle ich mir auch gelegentlich, mein Sohn befindet sich auch gerade auf dem Weg zu Größe 3! Eine gute Richtung gibt natürlich das auf der Verpackung empfohlene Gewicht vor, und besonders schnell kann man dann die richtige Größe auch mit dem Windelrechner [https://www.pampers.de/uber-pampers/windeln-und-feuchttucher/artikel/pampers-windelgrosse-ubersicht] herausfinden. Natürlich sind alle unsere Babys einzigartig, so kommt es auch mal vor, dass man etwas früher oder später zur nächsten Größe wechseln muss. Ein nicht seltenes Problem, falls die Windel ausläuft, ist übrigens das zu frühe Wechseln zur nächsten Größe, weil die Windeln dann nicht mehr so gut passen – hier können die Plus-Größen helfen.

Woher weiß ich, welche Pampers die richtige für mein Baby ist, und wo liegen jeweils die Unterschiede? 

Alle Windeln von Pampers bieten eine starke Saugkraft für bis zu 12 Stunden Trockenheit und damit einen hervorragenden Schutz für Babys Haut – das gilt übrigens auch für unsere Höschenwindeln, die auch nachts super funktionieren! Für beide Varianten gibt es auch Premium Protection, die je noch verschiedene zusätzliche Produkteigenschaften haben, z. B. noch weichere Materialien oder den beliebten Urin-Indikator. Mit Pampers Harmonie gibt es außerdem eine Windel für alle, die zusätzlichen Wert auf Nachhaltigkeit legen möchten, sie enthält z. B. Premium-Baumwolle und weitere pflanzenbasierte Materialien. 

Thomas wünscht sich für seinen Sohn ein unbekümmertes Leben
Thomas wünscht sich für seinen Sohn ein unbekümmertes Leben
© Pampers

Der typische Entwicklungsalltag: Wie sieht der bei euch im Forschungs- & Entwicklungszentrum aus?

Im Mittelpunkt unserer Entwicklungen stehen immer die Menschen, die unsere Produkte benutzen, und das sind sowohl die Babys, die sie tragen, als auch ihre Eltern. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist daher der direkte Austausch mit Eltern und ihren Babys, wie wir Pampers Windeln immer weiter verbessern können – ca. 1200 Eltern wechseln wöchentlich Tausende Testwindeln und erklären uns, was sie davon halten, oder machen mit ihren Babys zusammen Belastungstests im hauseigenen Spielbereich. Natürlich ist dieser in der aktuellen Pandemiesituation geschlossen. Diese enge Zusammenarbeit hat natürlich den Vorteil, dass wir direkt lernen können, wie Innovationen und neue Materialien ankommen.

Worin siehst du als Pampers-Produktentwickler gegenüber Babys und der Umwelt deine Verpflichtungen?

Ich denke, dass wir unseren Kindern, der Umwelt, aber auch uns selbst gegenüber verpflichtet sind, im Lebenszyklus unserer Produkte Nachhaltigkeit fest zu verankern, um so den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Das startet beim Produktdesign und geht über Produktion, Verpackung, Transport, Verwendung bis zur Entsorgung, und in all diesen Bereichen entwickeln wir uns bei Pampers kontinuierlich weiter. Beispielsweise nutzen wir in verschiedenen Produkten bereits Kunststoffe mit pflanzlichem Ursprung oder produzieren in unserem Werk in Euskirchen mit 100 % Ökostrom. Ich bin froh darüber, dass sich immer mehr Menschen Gedanken darüber machen, was mit den gekauften Produkten vor und nach dem Gebrauch passiert, und dafür auch einstehen, denn genau das ist unser wichtigstes Ziel bei Pampers – Windeln so zu machen, wie Babys und ihre Eltern sie haben wollen. 

An welchen großen Projekten arbeitet Pampers gerade in Bezug auf den Schutz unseres Planeten?

Wir haben uns bei Pampers selbst verpflichtet, große Schritte für eine nachhaltigere Zukunft zu unternehmen. Beispielsweise arbeiten wir daran, bis 2030 den Anteil an nachhaltigen Materialien auf 50 % zu steigern und zu erreichen, dass 30 % weniger Rohstoffe für unsere Windeln benötigt werden. Das, wie ich finde, spannendste Projekt ist das Recycling von Windeln, welches mit unserem Partner FaterSMART zunächst in Italien in Betrieb gegangen ist – das Tolle daran ist, dass dieses Projekt eine Lösung nicht nur für Pampers ist, sondern für alle Windeln und auch für viele Hygieneprodukte!

Du bist vor Kurzem Vater geworden: Was wünschst du dir für die Zukunft deines Kindes am meisten?

Ich wünsche meinem Sohn am meisten, dass er ein sorgenfreies, unbekümmertes Leben leben kann, in dem er seine Bestimmung findet und das tun kann, was ihn erfüllt. 

Gibt es etwas, was dir wichtiger geworden ist, seitdem du Vater bist? 

Absolut, und zwar Zeit als Familie und mit Familie und Freunden zu verbringen. Wir genießen sehr die Zeit zu dritt, die durch die aktuelle Isolation in der Corona-Pandemie sicherlich noch intensiver geworden ist. Gleichzeitig vermisse ich den Kontakt mit Freunden und Familie, auch damit unser Sohn endlich alle kennenlernen kann. Wir freuen uns darauf, hoffentlich bald alle Cousinen, Cousins, Tanten, Onkel und Großeltern treffen zu können!