Schöne Haut
 
Grüne Kosmetik selber machen

Rose glättet Fältchen

Über 100 wirksame Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Flavonoide, Kieselsäure und Lecithin machen die Königin der Blumen zum Schönheitselixir. Rosenextrakte verfeinern und verjüngen das Hautbild, regen die Zellneubildung an, versorgen den Teint mit Feuchtigkeit, mildern Irritationen und Fältchen und schützen vor negativen Umwelteinflüssen. Rosenöl wird besser von der Haut aufgenommen als Wasser. Es wirkt beruhigend und der Hautalterung entgegen.

Das gilt allerdings nur für natürliches Rosenöl - die synthetischen Nachbauten duften zwar, haben aber keine Pflegekraft. Rosenöl steckt in Cremes, Masken und Ampullen. Rosenwasser entsteht bei der Herstellung des Rosenöls. Es ist ideal als mildes und beruhigendes Gesichtswasser für jeden Hauttyp (Pflege mit Rosenextrakten z. B. von Dr. Hauschka, Weleda, Tautropfen, Stella McCartney, Primavera, Martina Gebhard).

Rezept:
Für eine regenerierende Rosencreme zwei Esslöffel Allzweckcreme in ein verschließbares Gefäß umfüllen, fünf Tropfen reines Rosenöl (gibt’s in der Apotheke, 1 ml kostet ca. 15 Euro) mit einem Spätelchen unterrühren. Creme gekühlt aufbewahren (Haltbarkeit max. eine Woche), morgens und abends auf das gereinigte Gesicht auftragen. Nach einer Schwangerschaft ist sie auch gut zur Bauchmassage zu verwenden. Zur Hauterfrischung für zwischendurch Rosenwasser (in der Apotheke, 100 ml ca. 8 Euro) in einen Pumpspray-Flakon füllen und großzügig über den Teint sprühen.


Wie "bio" ist Naturkosmetik?

Anders als bei Bio-Lebensmitteln gibt es für Naturkosmetik in Deutschland bislang keine gesetzlichen Vorgaben. Generell gilt aber: 95 Prozent der Inhaltsstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein und mindestens 50 Prozent der pflanzlichen Stoffe aus Bio-Anbau stammen. Der Zusatz "ökologisch" bezeichnet einen 95-prozentigen Bio-Anteil bei den Pflanzenstoffen. In beiden Fällen muss die Produktion weitgehend ohne chemische Prozesse erfolgen. Tierversuche und tierische Rohstoffe (z. B. Fette oder Kollagen) sind nicht erlaubt, ebenso wenig synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine oder Erdölprodukte. Nur wer diese strengen Aufl agen erfüllt, erhält eines der Prüfsiegel wie das "Neuform"-Label, das "Ecocert" oder das Siegel "Kontrollierte Naturkosmetik" vom BDIH, dem zuständigen Bundesverband für Arznei- und Körperpfl egemittel.