Immobilien
 
In drei Schritten zum Eigenheim

Der Zeitpunkt für den Kauf einer Immobilie ist immer noch günstig - den niedrigen Zinsen sei Dank. Hier erfahren Sie, welche Schritte nötig sind, um dem Traum vom eigenen Haus näher zu kommen.

1. Kassensturz: Wie viel Geld können Sie selbst aufbringen?

Immobilien: In drei Schritten zum Eigenheim

Barvermögen: Mindestens 20 Prozent der Anschaffungskosten einer Immobilie sollten zum Zeitpunkt des Kaufs als Bargeld zur Verfügung stehen. Es genügt also, das Wertpapierdepot zum Zeitpunkt des Kaufs zu liquidieren. Achtung: Festgeld, Sparpläne und ähnliches müssen rechtzeitig gekündigt werden. Und: Verplanen Sie nicht Ihr gesamtes Bargeld für den Kauf der Immobilie - eine Notreserve von mindestens drei Monatsgehältern ist unbedingt notwendig!

Vorgezogenes Erbe: Der Freibetrag, bis zu dem man steuerfrei beschenkt werden und erben kann, richtet sich unter anderem nach dem Verwandtschaftsgrad. So dürfen Eltern ihren Kindern in einem Zeitraum von zehn Jahren bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken (Weitere Infos dazu finden Sie beim Bundesfinanzministerium).

Eigenleistung: "Den Rest machen wir einfach selbst", meinen viele Familien und planen Eigenleistung fest in die Finanzierung ein. Allerdings: Mit üblichem Handwerkskönnen lassen sich höchstens fünf bis zehn Prozent der Bausumme einsparen. Hinzu kommt: Eigenarbeit spart zwar Geld, kostet aber Zeit. Voll Berufstätige können innerhalb eines Jahres höchstens 500 bis 1.000 Stunden in ihrer Freizeit arbeiten. Ein paar bezahlte Überstunden im Job bringen da oft mehr, als am Wochenende auf der Baustelle zu arbeiten.

Versicherungen: Guthaben aus Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen in die Kalkulation einzubeziehen, ist riskant. Wer seinen Traum vom Eigenheim nur realisieren kann, wenn solche Verträge aufgelöst werden, sollte lieber warten. Sie zu beleihen lohnt sich bei niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht.

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