Heizkosten
 
So macht warm nicht arm

Wenn es draußen so kalt wird, möchte man es drinnen natürlich schön warm haben. Doch beim Aufdrehen der Heizung beschleicht viele Familien die Angst vor der nächsten Nebenkosten-Abrechnung. Keine Sorge: Wir haben Tipps für Sie, wie sie sparsam heizen können.

So hältst Du die Heizkosten in Grenzen
iStock, anandaBGD

Wie Sie schnell Heizkosten sparen

Heizkosten: So macht warm nicht arm

Schon wenige Maßnahmen helfen, energiesparender zu heizen:

  • In wenig genutzten Zimmern Temperatur senken und Türen möglichst geschlossen halten.
  • Generell gilt: In Wohnräumen reichen tagsüber 20 Grad, im Schlafzimmer 17, in der Küche 18 Grad. Bedenken Sie: Durch das Senken der Temperatur um nur ein Grad sinken die Heizkosten um rund sechs Prozent.
  • Achten Sie auf ausreichend Luftfeuchtigkeit (45 bis 65 Prozent). Feuchte Luft wirkt wärmer als trockene und ist gesünder.
  • Im Winter nachts die Fensterläden herunterlassen - das hält die Wärme drinnen.
  • Nachts können Sie die Raumtemperaturen noch um einige Grad senken. Nur Zimmer, in denen ein Baby oder ein kleines Kind schläft, sollten etwa 18 Grad haben.
  • Heizung nicht komplett ausmachen, wenn man die Wohnung für mehrere Stunden verlässt, sondern nur etwas herunter drehen. Räume, in denen Temperaturen von weniger als 15 Grad herrschen, entziehen auch den Nachbarräumen Wärme. Die ausgekühlte Wohnung aufzuheizen verbraucht dann mehr Energie, als durchs Abstellen gespart wird.
  • Stoßlüften: Fenster lieber ab und zu für fünf Minuten ganz aufmachen als stundenlang gekippt lassen.
  • Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen und die Thermostat-Ventile möglichst nicht verdecken.
  • Die Heizungen sollten außerdem regelmäßig entlüftet werden.
  • Maueraussparungen hinterm Heizkörper abdämmen - dort geht besonders viel Wärme nach draußen verloren. Reflektierendes Dämmmaterial (aus dem Baumarkt, circa zehn Euro pro Quadratmeter) wird einfach hinter den Heizkörper geklebt.
  • Zugige Fenster lassen sich schnell und preiswert durch Schaumstoffbänder abdichten.
  • Auch Zugluftstopper helfen, die Wärme in den eigenen vier Wänden zu halten - und so Energie zu sparen.

Etwa 20 Prozent aller Haushalte verwenden Strom auch zur Warmwasserbereitung und setzen dazu elektrisch beheizte Speicher oder Durchlauferhitzer ein. Auch hier gibt es also Sparpotenziale - und dazu gehört nicht nur der obligatorische Rat, besser zu duschen, als sich ein Vollbad einlaufen zu lassen:

  • Temperatur des Warmwasserspeichers reduzieren. Selbst Warmduschern reichen in der Regel 50 Grad. Meist entspricht dies der Stellung "E" auf dem Geräteregler. Und: Eine Legionellen-Gefahr besteht bei diesen Temperaturen nicht.
  • Stellen Sie bei elektronischen Durchlauferhitzern aber nur die Temperatur ein, die Sie tatsächlich benötigen. Dadurch vermeiden Sie, dass an der Zapfstelle Kaltwasser zugemischt wird, denn das sorgt für unnötigen Strom- und Wasserverbrauch bis zum Erreichen der Wunschtemperatur.
  • Besonders teuer sind Warmwasserspeicher im Leerlauf. Hier helfen stromsparende Zusatz- oder Vorschaltgeräte.
  • So genannte Untertisch-Warmwasserspeicher unter einzelnen Waschbecken können Sie mit einer Zeitschaltuhr versehen, um Stand-by-Verluste etwa über Nacht zu vermeiden. Sie fahren in Urlaub? Dann schalten Sie den Warmwasserspeicher während Ihrer Abwesenheit ganz ab.

Egal, ob als Mieter oder als Hausbesitzer - was Ihnen hilft, langfristig Energie und damit Kosten zu sparen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten

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