Babypause
 
In der Elternzeit den Wiedereinstieg planen

5. Die Kinderbetreuung schon in der Babypause organisieren

Finden Sie während der Babypause heraus, welche Betreuungsform ideal ist

Nur wer sein Baby gut aufgehoben weiß, kann mit ganzer Kraft arbeiten. Eine Möglichkeit: Ihr Partner reduziert seine Arbeitszeit ebenfalls und kümmert sich mit um das Kind. Wenn Sie einen Krippenplatz wollen: Melden Sie sich rechtzeitig an (am besten schon während der Schwangerschaft und nicht erst in der Babypause - die Wartelisten sind oft gigantisch). Möglicherweise gibt es in Ihrer Nähe eine Elterninitiative, die kleine Kinder aufnimmt, oder Sie finden genügend interessierte Eltern, um selbst eine zu gründen.

Eine Tagesmutter ist teurer, aber auch flexibler. Vielleicht kann eine (nicht mehr berufstätige) Oma einspringen, oder Sie organisieren mit Freunden ein Betreuungsmodell auf Gegenseitigkeit. Finden Sie während der Babypause heraus, was für Sie und Ihr Kind das Richtige - und was zeitlich und finanziell machbar - ist.

6. Fachlich dranbleiben - auch in der Babypause

Auch wenn Sie sich dazu entschlossen haben, für eine bestimmte Zeit aus dem Beruf auszusteigen und eine Babypause einzulegen - über fachliche und organisatorische Veränderungen sollten Sie unterrichtet sein. Lassen Sie sich in den abteilungsinternen E-Mail-Verteiler aufnehmen. Oder bitten Sie Kollegen, während Ihrer Babypause Wissenswertes für Sie zu sammeln. Signalisieren Sie, dass Sie sich auch während der Babypause für Weiterbildungen interessieren. Sie steigen nach der Elternzeit relaxter wieder in den Job ein, wenn Sie nicht alles Neue auf einmal lernen müssen. Die meisten Firmen sind dankbar, wenn sie in der Urlaubszeit Unterstützung bekommen. Wer sich nicht vorstellen kann, schon nach kurzer Zeit wieder regelmäßig zu arbeiten, kann durch Vertretungen während der Babypause signalisieren: Es gibt mich noch! Eine Woche Kinderbetreuung am Stück lässt sich meistens leichter organisieren.

7. In der Babypause Kontakt halten

Sie sind ein Mensch, keine Arbeitsmaschine. Lassen Sie sich in der Babypause ab und zu sehen - auch mit Kind. Gute Anlässe: Betriebsausflug, Sommerfest, Geburtstage. Dort erfährt man am besten, wie die Stimmung im Büro ist. Suchen Sie sich in der Firma einen verlässlichen Paten, der Sie und Ihren Job gut kennt, jemanden, der Sie ehrlich informiert. Besser als zehn vage Kontakte ist ein intensiver. Telefonieren Sie während der Babypause regelmäßig alle vier bis sechs Wochen mit Kollegen. Vermutlich sind Sie nicht die einzige junge Mutter im Betrieb, die gerade eine Babypause einlegt - vernetzen Sie sich, tauschen Sie sich aus. Dann erfahren Sie aus erster Hand, wie andere den Wiedereinstieg nach der Babypause hingekriegt haben.