Berufstätige Mutter
 
Wie viel Baby darf sein im Job?

Kinderfotos auf dem Schreibtisch, Dauertelefonate nach Hause - Elternglück im Büro hat Grenzen. Aber welche? Fünf Empfehlungen für das richtige Maß.

Berufstätige Mutter: Wie viel Baby darf sein im Job?

Berufstätige Eltern sind anders als ihre kinderlosen Kollegen: Sie gehen pünktlicher nach Hause, haben Windpocken-Sonderurlaub und Sehnsucht nach ihren Kindern. Damit die Stimmung am Arbeitsplatz gut bleibt, gibt es fünf einfache Spielregeln.

1. Elternglück - dosiert freuen sich die Kollegen mit

Sie sind überglücklich, weil Ihre Kleine zum ersten Mal "Mama" gesagt hat oder Ihr Sohn jetzt seinen Namen schreiben kann? An solchen Highlights dürfen Sie Ihre Kollegen natürlich teilhaben lassen. Doch zu viel Kinderglück kann schnell nerven. Kollegen, die keine Kinder haben, finden stundenlange Erzählungen vom gestrigen Töpfchen-Drama anstrengend, mit Kinderzeichnungen gepflasterte Bürowände gewöhnungsbedürftig und das Familienidyll als Bildschirmschoner albern. Und der Chef fragt: "Ist die mit ihrem Kopf eigentlich hier oder zu Hause?" Warten Sie lieber, bis die Kollegen Sie auf Ihr neues Lebensgefühl ansprechen. Ein kleines Foto auf dem Schreibtisch gegen die Sehnsucht nach Mann und Kindern? Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden.

2. Mit den Kindern telefonieren - aber nicht stundenlang

Leo ist hingefallen, Paula will ihre Freundin besuchen, und Jakob hat eine schlechte Note in Mathe bekommen - für Kinder ist wichtig, dass ihre Eltern auch während der Arbeitszeit ansprechbar sind. Ein leises, tägliches Ich-hab-dich-lieb-Telefonat stört niemanden. Aber: Grundsatzdiskussionen über verbotene Computerspiele oder Fernsehsendungen sollten Sie in die Abendstunden verlegen, wenn Sie unter vier Augen sind.

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