Autopflege
 
Sauberes Familienauto - geht das denn?

Ein sauberes Familienauto? Hört sich wie ein Ding der Unmöglichkeit an! Ist es aber nicht. Denn trotz regelmäßiger Mini-Picknicks im Fonds und schweren Matschstiefelheimsuchungen ist es durchaus möglich, sein Auto (einigermaßen) sauber zu halten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Autopflege: Sauberes Familienauto - geht das denn?
Eltern, die eine Regel beherzigen, haben es beim Autofahren schwerer, dafür beim Autoputzen umso leichter. Die Regel lautet: Im Auto wird nicht gegessen. Denn wo keine Kekskrümel, Brezenreste und Apfelsaftpfützen vorkommen, können sie in den Sitzritzen oder auf den Polstern auch keine Krümel und Flecken hinterlassen.

Doch keksfreie Autos sind wohl so selten wie monogame Meerschweinchen, deshalb verabschieden wir uns von dieser Idealregel und kommen nun zur Realität eines Familienautos: Kinder finden es einfach sehr gemütlich eine kleine Brezenbrotzeit auf der Fahrt zu den Großeltern zu machen, und Eltern freuen sich, wenn die "Wann-sind-wir-endlich-da"-Fragen durch ein paar in den Fond gereichte Kekse für ein Weilchen abgestellt sind.

Aber nicht nur die kleinen Picknicks sind Schuld an verschmutzten Innenräumen von Familienautos, auch Erlebnistage im Kindergarten, an denen die kleinen Abenteurer drei Pfund Spaß an ihren Gummistiefelsohlen und Matschhosen mit ins Auto schleppen, hinterlassen bleibenden Eindruck auf den Fußmatten und Rücksitzen. Damit Ihr Auto das einigermaßen schonend übersteht, haben wir einige Tipps für Sie zusammengetragen.

Von Schokofingern und Co.

Damit Schokofinger und Eismünder keine Reste auf den Rücksitzen hinterlassen, einfach eine Taschentuchbox oder eine Packung Feuchttücher ins Handschuhfach legen. Und wenn es dafür schon zu spät ist: Schokoflecken aber auch alte Kaugummis einfach mit einem Eisspray (gibts in der Apotheke) vereisen. Danach lässt sich der Fleck oder der Kaugummi gut abkratzen.
Hier gehts weiter: Nie mehr Müllwagen

Nie mehr Müllwagen

Und noch etwas gehört ins Handschuhfach: Eine Rolle Haushaltsmüllbeutel. Damit aus dem Familienwagen kein muffiger Müllwagen wird, am besten Bananenschalen, Trinkflaschen, Gummibärchenpackungen und gebrauchte Taschentücher nicht erst im Fußraum des Beifahrersitzes zwischenlagern, sondern gleich in einen dafür vorgesehenen Müllbeutel stecken und bei nächster Gelegenheit entsorgen.
Hier gehts weiter: Gut abdecken

Gut abdecken

Einfach eine günstige Fleecedecke über den Rücksitz legen. Am besten ist es, wenn die Decke so breit ist, dass sie bis fast zu den Fußmatten reicht. So schützt sie nicht nur die Polster vor Krümel und Co. sondern hält auch den Stiefelschmutz von der unteren Seite der Rückbank ab. Und der größte Vorteil: Sie lässt sich regelmäßig waschen und das Auto macht im Handumdrehen wieder einen sauberen Eindruck.
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Sind Schutzbezüge spießig?

Okay, über Schutzbezüge im Leopardendesign lässt sich wirklich streiten und auch Massagekügelchen auf dem Fahrersitz sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Aber wir meinen nicht Schutzbezüge für die Fahrersitze sondern für deren Rückseite. Hört sich auch spießig an - ist es aber nicht, sondern superpraktisch, denn sie helfen Kratzer und Dreck von der Plastikverkleidung - oder je nach Fahrzeugmodell - von der gepolsterten Rückseite der Vordersitze fernzuhalten. Außerdem gibt es die Schutzbezüge auch mit kleinen praktischen Taschen. Malstifte, CDs oder Kuschltiere finden in diesen Utensilos ihren Platz. Aber vorsicht: Auch hier herrscht "Vermüllungsgefahr", denn alte Kaugummis, angelutsche Bonbons und Apfelschnitze lassen sich darin auch vortrefflich "aufbewahren".
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Kleine Fußmattenkunde

Textilfußmatten sind edel - keine Frage. Schließlich hat auch die Queen in ihrem jüngst ausgemusterten Jaguar Lammwollteppiche als Fußmatten. Aber auch sie kennt das Problem: Die Hundehaare ihrer Corgies gehen von den Flauschmatten einfach verdammt schlecht weg. Mit Gummimatten wäre ihr das nicht passiert. Sie sehen zwar nicht so edel aus, lassen sich aber vernünftig abschrubben. Auch Salzränder gibt es mit den Platikmatten nicht und Schlammstiefel machen ihnen auch nichts aus. Was die Queen nicht wusste: Hundehaar bekommt man von Autopolstern aber auch von Fußmatten mit einem Paketklebeband am besten wieder weg.
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Einfach alles in die Wanne

Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, ist in der Regel auch mit einem Kinderwagen oder mit einem Buggy oder/und mit einem Laufrad unterwegs. Alles rollte, alles hat Räder und an denen klebt der Schmutz. An Regentagen sieht so mancher Kofferraum daher aus, wie ein Feuchtbiotop und die Kofferraumschutzmatte wird zur Schmutzmatte. Was viele nicht wissen: Für fast alle Pkws gibt es vom Hersteller Schmutzwannen aus Plastik: Sie sind passgenau für den Kofferraum ausgelegt und lassen sich perfekt reinigen. Ein bisschen günstiger sind die Wannen von No-Name-Firmen.