Ahnenforschung
 
"Und Omas Oma, wie hieß die?"

Nicht nur Kinder wollen wissen, wer ihre Vorfahren waren. Doch spätestens, wenn es um die Ur-Urgroßeltern geht, stoßen Hobby-Ahnenforscher auf erste Hürden. Das Internet hilft weiter - man muss nur wissen, wo und wie man richtig sucht.

Nach Ahnen forschen - aber wie?

Ahnenforschung: "Und Omas Oma, wie hieß die?"

"Erstellen Sie Ihr eigenes Familienwappen!" "Finden Sie heraus, ob Sie adelig sind!" "Entdecken Sie Ihre Familiengeschichte!" Wer sich im Netz nach Ahnenforschung umsieht, wird fast erschlagen von Angeboten, nicht wenige davon kommerziell und manche auf noch unseriös. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken! Es gibt genügend kostenlose Websites, die Ihnen den Einstieg leichter machen.

Erste Schritte: Von Sütterlin-Schrift und der korrekten Nummerierung der Vorfahren

Sie haben als älteste Information die Namen, Geburts- und Sterbedaten ihrer Urgroßeltern und wissen nicht weiter? Dann beginnen Sie am besten hier: Wikipedia
Die Website ist ein Projekt des „Vereins für Computergenealogie e.V.“ und hat in den letzten Jahren außerordentlich viele Informationen für Familienforscher gesammelt. Für Anfänger ist das „Portal Basiswissen“ (siehe oben) ein guter Einstieg, von einer Anleitung für die ersten Schritte bis zu aktuellen Warnungen vor unseriösen Anbietern finden Sie dort alles auf einen Blick. Schnell werden Sie feststellen, dass Sie zum Beispiel auch alte Handschriften in "Sütterlin" und "Fraktur" werden lesen müssen und lernen müssen, Ihre Vorfahren genealogisch korrekt zu nummerieren. Anleitungen dazu finden Sie im Gen-Wiki
Noch mehr Einführungen: Im Forum von www.ahnenforschung.org gibt es ein pdf-Dokument ("Leitfaden") mit einer ausführlichen Anleitung für Familienforscher. Und unter www.ahnenforschung.net finden Sie eine Anleitung mit Musterbriefen an Standesämter, Pfarrbüros und andere offizielle Stellen.

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Austausch in Foren: "Wer kennt Gregersine Andersen, geb. 1845 in Flensburg?"

Wer seine Familie erforscht, hofft oft auch, bisher unbekannte Verwandte kennenzulernen. Auf den Weg dahin wird er aber auch schon nette Leute treffen können, nämlich in den Internet-Foren der Ahnenforscher. Hier wird gefachsimpelt, gerätselt und gemeinsam geforscht. Zwei große Foren sind forum.genealogy und forum.ahnenforschung
Wichtig, wie bei allen Communitys im Netz: Schreiben Sie nicht gleich drauf los, sondern lesen Sie sich die Hinweise für Neulinge durch und machen Sie sich mit den Gepflogenheiten des jeweiligen Forums vertraut. So machen Sie sich gleich beliebt - vielleicht wollen Sie ja länger bleiben.

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Datenbanken online: Forschen Sie in alten Kirchenbüchern

Mit jeder Generation, die Sie Ihrem Stammbaum nach oben anfügen wollen, werden die Quellen schwerer zu finden. Alte Adressbücher, Kirchenbücher, sogenannte "Totenzettel", Passagierlisten von Auswanderungsschiffen - das alles gibt es zunehmend auch schon im Netz.
Viele Links dazu finden Sie wiederum bei www.genealogy.net

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Der eigene Stammbaum online: So wird die Ahnenforschung zum Familienprojekt

Ein vollständig ausgefüllter Stammbaum, der weit, weit zurückreicht: Davon träumt jeder Ahnenforscher. Aber wozu sollte man ihn online stellen? Zum einen sind die eigenen Vorfahren ja auch die Vorfahren anderer Menschen. Mit etwas Glück gibt es schon andere Stammbäume, bei denen der eigene sozusagen andocken kann. Der zweite Grund: Wer seine Forschungsergebnisse so online stellt, dass andere autorisierte User darauf Zugriff haben, kann den Stammbaum als Familienprojekt betreiben und weit mehr Informationen zusammentragen. Zwei große Websites für solche Zwecke sind www.verwandt.de: Diese deutsche Seite ist kostenlos. Sie macht das Erstellen eines eigenen Stammbaumes mit Fotos und anderen Dokumenten wirklich leicht und bietet zudem viele praktische Features für die gemeinsame Arbeit an einem Stammbaum.
www.ancestry.de ist der deutsche Ableger des großen amerikanischen Anbieters www.ancestry.com und bietet neben vielen Recherche-Möglichkeiten auch internationale Kontakte. Allerdings sind viele Service-Angebote kostenpflichtig. Eine Mitgliedschaft, bei der man alle Daten nutzen kann, kostet im halben Jahr 29,95 Euro.

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Alle Links auf einen Blick

Für einen guten Start: www.wiki-de.genealogy.net und www.ahnenforschung.org (Im Menü oben auf "Leitfaden" klicken.)

Und noch ein Leitfaden für Anfänger:
www.ahnenforschung.net

Das Ahnenforschungs-Lexikon Gen-Wiki:
www.wiki-de.genealogy.net

Sütterlin-Schrift lesen lernen:
www.wiki-de.genealogy.net

Alles über Fraktur-Schrift:
www.wikipedia.org

So werden die Personen im Stammbaum nummeriert:
www.wiki-de.genealogy.net

Zwei Foren, in denen Hobby-Genealogen sich austauschen:
forum.genealogy
forum.ahnenforschung

Wer seinen Stammbaum online erstellen und vielleicht sogar veröffentlichen will, ist hier richtig:
www.verwandt.de
Und hier:
www.ancestry.de