Kindergeburtstag
 
Diese Fallen sollten Sie vermeiden

Ein Kindergeburtstag ist ein Kinderspiel, wenn man weiß, in welche Fallen man besser nicht tappen sollte. Wir haben für Sie die zehn häufigsten Fehler zusammengestellt und verraten Ihnen, wie man diese Fallen am besten vermeidet.

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Falle 1: Pflicht-Einladungen

Kindergeburtstag: Diese Fallen sollten Sie vermeiden

Auch wenn es Ihnen ein bisschen schwer fällt, aber lassen Sie Ihr Kind entscheiden, wen es einlädt. Taktische Einladungen nach dem Motto: „Aber du warst doch bei Lena auch eingeladen“ sind aus Sicht von Erwachsenen zwar verständlich. Kinder ticken aber anders. Am besten Sie sprechen das Thema Gästeliste ein paar Mal im Vorfeld an. Dabei werden sich ein paar Favoriten herauskristallisieren, die dann auch eingeladen werden.

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Falle 2: Zu viele Gäste

Weniger ist mehr - das gilt gerade bei der Anzahl der kleinen Gäste! Die alte Faustformel gilt immer noch: Alter des Kindes entspricht Anzahl der Geburtstagsgäste. Gerade kleinere Kinder sind schnell überfordert, wenn zu viele Kinder zum Geburtstag kommen – und auch als Entertainer ist es einfacher nur fünf Fünfjährige bespaßen zu müssen und nicht zehn.

Falle 3: Familie feiert mit

Kinderparty und Erwachsenenkaffeeklatsch passen einfach nicht zusammen. Seien Sie realistisch: Sie können sich nicht auch noch um Tante Helga kümmern, wenn vier Vierjährige darauf warten, bespaßt zu werden. Auch wenn sich die Feierlichkeiten so über mehrere Tage hinziehen, aber Kindergeburtstag und Familiengeburtstagsfeier sollten Sie strickt trennen.

Falle 4: Auspacken ohne Regie

Geschenke sind richtig wichtig beim Kindergeburtstag darum sollte man das Auspacken auch zelebrieren und nicht im Hausgang seinen kleinen Gästen die Päckchen aus der Hand reißen. Außerdem können Geburtstagkinder so ihre Freunde gar nicht richtig begrüßen - deshalb: Kurz vor Kakao und Kuchen kommt der Programmpunkt „Geschenkeauspacken“ dran, dann sehen auch die anderen Kinder, was man bekommen hat.

Falle 5: Gleicher Lohn für alle

Belohnung muss sein, gerade wenn man beim Sackhüpfen am schnellsten war. Darum bekommt der Sieger einen kleinen Sonderpreis - und die anderen Teilnehmer dürfen sich aus der Naschtüte eine Kleinigkeit angeln. Machen Sie nicht den Fehler, allen dasselbe zu schenken - es soll zwar gerecht zugehen, aber Gleichmacherei kommt bei Kindern gar nicht gut an. Erster ist schließlich Erster, das verstehen auch schon die Kleinsten.

Falle 6: Komplizierte Giveaways

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und auch die Laune der kleinen Gäste. Vermeiden Sie aber Kleinteiliges wie Mini-Puzzles oder Steckfiguren zu verschenken. Die Teile fliegen im Zweifelsfall in der ganzen Wohnung umher. Besser ein kleines Plastikpferd oder ein kleines Holzschiff als Giveaway verteilen, als 13 Steckteilchen aus dem Teppichflor zu pulen.

 

Falle 7: Schwierige Spiele

Sie können sich also guten Gewissens aufwändige Bastelaktionen, langwierige Schokofondues oder komplizierte Querfeldeinschnitzeljagden sparen. Bei Spielen für Kleine gilt: Je einfacher, desto besser. Deshalb sind die Partyknüller immer noch Topfschlagen, Sackhüpfen, die Reise nach Jerusalem und Stopp-Tanz. Kleine Kinder bis sechs Jahre bringen für langwierige Aktionen oft nicht die nötige Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer mit.

Falle 8: Partyzone Kinderzimmer

Kinderzimmer ankucken ist okay, sich aber zum Nintendo-Spielen, Legobauen und Puzzlen abseilen ist kritisch. Wenn alle daran Spaß haben – warum nicht! Wenn sich aber ein Grüppchen absondert, sollte man das Kinderzimmer zur „geburtstagfreien Zone“ erklären, sonst kann die Stimmung ganz schnell kippen und man läuft Gefahr, dass die kleine Geburtstagsgesellschaft getrennt feiert.

Falle 9: Große Auswahl am Büffet

Wenn es ums Essen und Trinken geht, sollten Sie möglichst wenig Auswahl anbieten. Hört sich komisch an? Ist aber ganz vernünftig, denn wenn sie fünf verschiedene Sorten Muffins, sechs verschiedene Sorten Limonade und vier verschiedene Sorten Pizza anbieten, haben Sie nur unnötigen Vorbereitungsstress und laufen Gefahr, dass die Kinder genau die Muffinsorte bevorzugen, die gerade aus ist. Besser ist es, zwei verschiedene Getränke, eine Sorte Muffins und eine Sorte Kuchen auf den Tisch zu stellen. Sie werden sehen, für jeden ist dann auch das richtige dabei, denn in Gesellschaft schmeckt es Kindern sowieso besser.

Falle 10: Eltern bewirten

Nein, es gibt kein Gläschen Sekt und nichts zu knabbern bei der Abholung der Kleinen! Vermeiden Sie es, die Eltern gleich mit einzuladen. Der Abschied zieht sich dann nur unnötig lange hin und die Kinder bekommen am Abend schlechter den Absprung, weil nicht deutlich ist, wann das Fest nun endgültig vorbei ist. Also wenn Mama oder Papa vor der Tür steht, ist die Sause zu Ende. So einfach ist das.