Wochenend-Spaß
 
Schnitzeljagd, Wissensrallye und Geocaching

Schnitzeljagd und Geocaching

Anders als bei einer Rallye geht es bei einer Schnitzeljagd darum, einen Schatz zu finden. Man kann den Weg in eine Karte zeichnen oder - etwas schwieriger – eine Wegbeschreibung in Textform geben ("Zehn Schritte nach Norden, dann 90 nach links bis zur Kastanie an der Wegkreuzung"). Alternativ können auch ein Räuber oder ein Phantom gejagt werden. Der Räuber bekommt 15 Minuten Vorsprung und legt eine Spur (auf den Boden gemalte Pfeile; Bänder, die in Bäumen hängen). Diese führen, richtig gedeutet, zu seiner Erfassung.

Geocaching ist eine Art moderner Schnitzeljagd und wurde vor einigen Jahren von dem Amerikaner Dave Ulmer erfunden. Mittlerweile streifen die Schatzsucher durch 220 Länder auf der Suche nach einem der insgesamt 350 000 Schätze. So funktioniert es: Man versteckt irgendwo eine Dose mit Kleinigkeiten (Kartenspiel, Stifte) und ein Logbuch und stellt diesen "Cache" (sprich "Käsch", englisch für Versteck) in Form von Koordinaten ins Internet. Mit einem GPS-Gerät oder Kompass und Karte machen sich andere dann auf die Schatzsuche. Wer erfolgreich ist, trägt sich in das Buch ein, nimmt etwas von dem Schatz und legt etwas etwas Nettes dazu.

Fairness wird großgeschrieben
Abschließend versteckt er die Dose wieder an derselben Stelle für den nächsten Schatzsucher. Fairness wird bei Caching-Fans großgeschrieben! Es gibt übrigens nicht nur materielle Schätze zu entdecken. Manche Caches machen auf eine besonders schöne Aussicht aufmerksam oder erzählen eine Geschichte. Bei einigen muss man rechnen, recherchieren, rätseln, während man bei anderen über Gräben springen, klettern oder tauchen muss - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mehr Infos

www.opencaching.de
oder über Deutsche Wanderjugend www.wanderjugend.de