Kinder im Straßenverkehr
 
Mit dem Fahrrad sicher ans Ziel

Typisches Verhalten von Kindern im Straßenverkehr

  • Kinder haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene, es ist nach links und rechts eingeschränkt; seitlich nahende Fahrzeuge bemerken sie daher erst spät.
  • Kinder können Geräusche noch nicht so gut orten wie Erwachsene. Sie erkennen oft nicht rechtzeitig, aus welcher Richtung zum Beispiel ein Hupen oder Motorengeräusche kommen.
  • Kinder können Geschwindigkeiten und Bremswege erst in fortgeschrittenem Grundschulalter einigermaßen richtig abschätzen.

So banal es klingt: beim Fahrradfahren müssen die Eltern ein Vorbild sein und mit Ihrem Kind die Verkehrssicherheit trainieren!

Achten Sie auf die Sicherheit des Fahrrads

Worauf beim Kauf eines Fahrrads achten? Bitte kein Rad kaufen, ohne dass sich Ihr Kind vorher draufgesetzt hätte.

  • Beide Beine müssen den Boden berühren können, möglichst mit dem ganzen Fuß.
  • Abstand zwischen Lenker und Sattel: Die Kinderknie dürfen nicht an den Lenker anstoßen.
  • Achten Sie auf rutschfeste Sicherheitsgriffe.
  • Eine laute, leichtgängige Klingel ist wichtig.
  • Die Vorderbremse sollte leichtgängig sein, so dass auch eine schwache Kinderhand sie drücken kann, während der Daumen am Lenker bleibt.
  • Der Lenker muss verstellbar sein, so dass das Kind im Sitzen eine aufrechte Position einnehmen kann.
  • Leuchten: ein nach vorn wirkender, dynamobetriebener Scheinwerfer mit weißem Licht; je zwei gelbe Speichenrückstrahler an Vorder- und Hinterrad.

Sorgen Sie immer für ein technisch einwandfreies Fahrrad und überprüfen sie dessen Zustand - insbesondere die Bremsen - regelmäßig, in der Fahrrad-Saison am besten wöchentlich!