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Silvester Mit der Familie das neue Jahr begrüßen

Silvester mit der Familie feiern
Silvester mit der Familie feiern
© Thinkstock
Solange die Kinder noch klein sind, bedeutet dies meist Silvester zu Hause feiern. Eine Silvesterparty im Kreise der Liebsten muss aber nicht langweilig sein. Wir zeigen Ihnen, wie Groß und Klein ordentlich in Partylaune kommen:

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Alles für Ihre Party zu Silvester

Leckere Rezepte, lustige Spielideen und Antworten auf kindliche Fragen rund um Silvester - mit unseren Tipps wird Ihre Silvesterparty ein echter Knaller - versprochen!

Silvesterschmaus für kleine Mäuler

Bei Raclette oder Fondue werden Kinder schnell unruhig und zappeln am Tisch herum. Gut geeignet sind deshalb Nudel- oder Kartoffelsalat, Würstchen, Fischstäbchen oder auch Pommes Frites als Beilage. Muffins, Pudding oder Obstspieße kommen bei den Kids als Nachspeise sicher auch gut an.
Natürlich wollen Ihre Sprösslinge auch bei den Getränken nicht zu kurz kommen. Wie wär’s mit einer Kinderbowle oder einem Silvester Punsch?

Kinderbowle

Sie brauchen:

  • klein geschnittenes, frisches Obst oder Obstkonserven
  • 1 Liter Traubensaft oder Orangensaft
  • 1 Flasche Mineralwasser
  • 1 Tüte Gummibärchen

So wird's gemacht: Saft und Mineralwasser miteinander vermischen und das Obst dazu geben. Als Höhepunkt werden in den Eiswürfeln Gummibärchen versteckt. Für die Eiswürfel gibt man je Würfel einen Gummibären in den Eiswürfelbehälter. Mann kann die Würfel auch aus Saft machen, dann wird die Überraschung nicht gleich entdeckt. Die Eiswürfel erst kurz vor dem Servieren hineingeben.

Silvester Punsch

Sie brauchen:

  • 1 Liter Orangensaft,
  • 1 Liter Früchtetee,
  • 1 Beutel Glühweingewürz
  • etwas Honig
  • Zitronensaft

So wird's gemacht: Alle Zutaten in einem großen Topf mischen. Das Ganze langsam erhitzen, die Flüssigkeit darf nicht kochen. In hitzebeständige Gläser oder Tassen füllen.

Spiel und Spaß an Silvester

Bleigießen
Ein bekannter Brauch an Silvester ist das Bleigießen. Dabei schmilzt man ein Bleistück auf einem Löffel über einer Kerze und wirft anschließend das geschmolzene Metall in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Das Metall erstarrt im Wasser zu einem seltsamen Gebilde. Ausgehend von dieser Figur wird dann gemeinschaftlich beraten, was das für die Zukunft des Gießenden bedeuten kann. Bleigieß-Sets gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen (das Gleiche kann man übrigens auch mit Wachs machen).

Spiele geeignet für Kinder von drei bis fünf Jahren

Handschuhmemory
In der Mitte liegen alle Handschuhe durcheinander auf einem Haufen auf dem Boden. Auf ein Kommando stürzen die Kinder (mindestens drei) zum Berg und suchen, ob sie für sich ein Paar finden. Wer als erster zwei zusammengehörige Handschuhe gefunden, angezogen und wie ein siegreicher Boxer beide Hände in die Höhe gestreckt hat, hat gewonnen.

Feenzauber
Es läuft Musik. Ein Kind von mindestens vier Mitspielern ist die Zauberfee, es hat einen Zauberhut auf dem Kopf. Diese Fee macht irgendwelche verrückten Bewegungen. Alle anderen machen genau nach, was die Fee vorgibt, denn sie sind verzaubert. Wenn die Fee keine Lust mehr hat oder wenn sie sich wiederholt, gibt sie ihren Zauberhut einem anderen Kind.

Spiele geeignet für Kinder von sechs bis acht Jahren

Wattepusten
In der Mitte eines Tisches liegt ein Wattebausch. Jeder der mindestens vier Mitspieler versucht, den Bausch zu einem anderen Kind zu blasen, auf jeden Fall aber von sich weg. Wenn die Watte bei einem Kind über die Tischkante fällt, hatte es wohl nicht genug Puste. Es hat verloren und muss ausscheiden.

Brezeln essen
Auf eine lange Leine werden Brezeln gezogen. Die Leine wird so gespannt, dass die Kinder so gerade mit dem Mund an die Brezeln heranreichen. Auf Kommando laufen alle hin und versuchen, eine Brezel aufzuessen - aber die Hände bleiben fest verschränkt auf dem Rücken oder in die Taille gestemmt!

Spiele geeignet für Kinder von acht bis zehn Jahren

Bierdeckeltanz mit Kartoffel
Alle Kinder (mindestens vier) setzen sich einen Hut auf den Kopf: Dieser besteht jeweils aus einem Bierdeckel, auf dem eine halbe Kartoffel liegt. Nun ertönt flotte Tanzmusik und die Spieler beginnen zu tanzen. Dabei müssen die "Hüte" allerdings oben bleiben! Wer seine Kopfbedeckung verliert, scheidet aus. Welches Kind bleibt übrig?

Luftballontanz Die Kinder (mindestens vier) stellen sich paarweise gegenüber und pressen einen aufgeblasenen Luftballon zwischen ihre Stirn. Ihre Hände falten sie auf dem Rücken. Dann beginnen sie zur Musik zu tanzen. Die Kinder, denen der Luftballon auf den Boden fällt, scheiden aus. Welchem Kinderpaar gelingt es, den Luftballon möglichst lange oben zu halten?

Hier finden Sie weitere Spiele:

Weitere Tipps & Ideen für Ihre Silvesterparty

  • Laden Sie Bekannte oder Freunde ein, die ebenfalls Kinder im ähnlichen Alter haben. So können sich die Kids miteinander beschäftigen und sind nicht den ganzen Abend auf ihre Eltern fixiert.
  • Stellen Sie sicher, dass sich die Kinder (vor allem wenn Besuch da ist) jederzeit in einem Nebenraum hinlegen können.
  • Lassen Sie die Kleinen beim Essen an einem extra Kindertisch sitzen und bereiten Sie Spiele vor.
  • Haben Sie für den Fall, dass es den Kindern doch langweilig wird, immer einen Kinderfilm oder Spielzeug parat.
  • Warum nicht einmal den eigenen Jahrsrückblick veranstalten?! Schauen Sie gemeinsam Urlaubsaufnahmen oder Dias an und lassen Sie die Erinnerungen an das alte Jahr noch einmal aufleben.

Kluge Fragen und Antworten rund um den Jahreswechsel

"Mama, warum rutscht man eigentlich ins neue Jahr?" Ihr Kind stellt Ihnen plötzlich Fragen rund um den Jahrswechsel, die sie selbst nicht auf Anhieb beantworten können? Wir helfen Ihnen dabei:

Warum heißt der letzte Tag im Jahr Silvester?

Der Name geht auf den römischen Papst Silvester I. zurück, der das Christentum als Staatsreligion unter Kaiser Konstantin dem Großen einführte. Er starb am 31. Dezember 335 im Rom. Zum Gedenken an Papst Silvester I. wurde sein Sterbetag nach ihm benannt. "Silvester" ist übrigens ein lateinischer männlicher Vorname und bedeutet soviel wie "Waldbewohner".

Warum feiern wir Silvester am 31. Dezember?

Dass wir Silvester immer am 31. Dezember und Neujahr immer am 1. Januar feiern, verdanken wir den Römern. Julius Caesar legte im Jahre 46 v. Chr den 1. Januar als Jahresbeginn fest. Cäsar ließ nämlich den "Julianischen Kalender" entwickeln, der ein Sonnenjahr mit 365 Tagen, zwölf Monaten und alle vier Jahre ein Schaltjahr vorsah. Doch es gab ein Problem: Der Kalender wich genau um 0,0078 Tage ab. Bis 1582 hatte sich der Kalender bereits um zehn Tage verschoben. Deshalb erfuhr der Julianische Kalender unter Papst Gregor XIII. eine Richtigstellung, indem er auf den 4. Oktober einfach den 15. Oktober folgen ließ und die Differenz damit aufhob. Er bestimmte auch, dass nur die Jahrhundertanfänge (z.B. 1600, 2000) als Schaltjahr mit 366 Tagen gelten sollten, die sich durch vier teilen lassen. Seitdem spricht man vom "Gregorianischen Kalender", nach dem wir heute leben. Er wird in den meisten Teilen Mitteleuropas verwendet.

Warum wünscht man sich einen "Guten Rutsch" ins neue Jahr?

Der Silvester-Wunsch "Guten Rutsch!" hat nichts mit dem herkömmlichen Rutschen oder mit ins neue Jahr "Hineinrutschen" zu tun. Er stammt vom hebräischen Ausdruck "Rosch ha-Schana" ab, was übersetzt "Anfang des Jahres", also Neujahr bedeutet.

Warum verabschieden wir das alte Jahr mit Krach und Feuerwerk?

Lärm schlagen und Krach machen ist einer der ältesten Bräuche in der Silvesternacht. Früher wollte man damit böse Geister vertreiben. Die Germanen bedienten sich Rasseln und Peitschen um Lärm zu machen. Später im Mittelalter und noch einige Zeit danach waren es Kirchengeläut, Pauken und Trompeten. Mit Böllern und Gewehren zu schießen entdeckte man mit der Verbreitung des Schwarzpulvers im Zeitalter der Renaissance. Besonders der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. war für seine gewaltigen Feuerwerksspektakel berühmt. Heute verabschieden wir mit Feuerwerkskörpern aller Art das alte Jahr und begrüßen das Neue.

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