Aktionstag
 
Internationaler Tag der Familie

Am 15. Mai 2010 ist der Internationale Tag der Familie. Unter dem Motto "Wir gewinnen mit Familie" zeigt die Initiative Lokale Bündnisse für Familie, was sie für ein familienfreundliches Deutschland auf die Beine gestellt haben - und was sie noch alles vor haben!

Internationaler Tag der Familie am 15. Mai 2010

Aktionstag: Internationaler Tag der Familie

Am 15. Mai, dem "Internationalen Tag der Familie", zeigt die Initiative Lokale Bündnisse für Familien mit dem bundesweiten Aktionstag "Wir gewinnen mit Familie", wie man sich für lebens- und familienfreundliche Arbeitsbedingungen engagieren kann. In zahlreichen Städten und Gemeinden stellen die Lokalen Bündnisse Lösungen vor, wie Familienfreundlichkeit als wichtiger Standortfaktor umgesetzt werden kann. Workshops, Vorträge und Familienfeste laden dazu ein, darüber nachzudenken, wie Kommunen, Regionen und Unternehmen gewinnen, wenn sie auf Familienfreundlichkeit setzen und zeigen die erfolgreiche Arbeit der Lokalen Bündnisse mit ihren Bündnispartnern aus Unternehmen, Verbänden, Vereinen und sozialen Initiativen. Denn eines ist klar: Es lohnt sich für alle an einem Strang zu ziehen.

Der Aktionstag 2010: 399 Standorte - bestimmt auch in ihrer Nähe

Im Internet können Sie sich unter www.aktionstag2010.de informieren, ob nicht auch eine Aktion in Ihrer Nähe stattfindet. Aber was sind eigentlich Lokale Bündnisse? Hier erfahren Sie mehr!

Was sind Lokale Bündnisse?

Die Lokalen Bündnisse für Familie kümmern sich um nachhaltige Lösungen für mehr Familienfreundlichkeit. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern aus Wirtschaft, Kommune und Gesellschaft stärken sie die Kinderbetreuung, bieten familienunterstützende Leistungen an und fördern eine familienbewusste Unternehmenspolitik. Die Initiative wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. 13.000 Akteure engagieren sich in rund 5.200 Projekten - eine beachtliche Zahl! Stellvertretend für die Vielzahl an Projekten, stellen wir Ihnen hier vier Initiativen der Lokalen Bündnisse vor.

Beispiel 1: Stadtteilmütter in Augsburg

Was können wir tun, damit auch Familien mit Migrationshintergrund familienunterstützende Angebote wahrnehmen können? Und wie kann man ihre Mehrsprachigkeit fördern und als Chance nutzen? Die "Stadtteilmütter", die im Rahmen des Bündnisses für Augsburg in Trägerschaft des Kinderschutzbundes Augsburg arbeiten, haben Antworten und setzen diese engagiert in die Tat um. In Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen setzen sie sich dafür ein, Zweisprachigkeit (beispielsweise in zweisprachigen Krabbelgruppen) nachhaltig zu fördern und bieten außerdem Frühförderung und Elternbildung an.

Beispiel 2: Ravensburg - "Fit for family"

Das Ravensburger "Fitnessprogramm" für Familien setzt voll auf familienrelevante Handlungsfelder: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Kinderbetreuung und Unterstützung bei Erziehungsfragen und besonderen Belastungssituationen werden hier durch ein starkes Bündnisteam immer wieder zum Thema gemacht. Von der Industrie- und Handelskammer (IHK) bis zur Selbsthilfegruppe packen dabei alle kräftig mit an.
Hier geht es zu den weiteren Beispielen!

Beispiel 3: Notfallbetreuung in der Uni Hannover

Studieren mit Kind - das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn die Aussichten auf einen sicheren Kita-Platz sind oft schlecht. Die Leibniz Universität Hannover bietet in Zusammenarbeit mit einem Lokalen Bündnispartner Studenten eine gute und schnelle Lösung, damit sie ohne Sorgen und mit Kind weiter studieren können: Die Uni hat eine Notfallbetreuung eingerichtet. Wenn die Tagesmutter krank ist, eine wichtige Klausur ansteht oder der Kindergarten geschlossen ist, können Eltern hier ihre Kinder unterbringen. Neben der Notfallbetreuung gibt es aber auch noch eine Kinderkrippe, die studierende Eltern zusätzlich entlastet: Sie ist campusnah und hat flexible Öffnungszeiten.

Beispiel 4: Weinheim - Bündnis für Familie

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der Kernthemen der Familienpolitik. Die Stadtverwaltung Weinheim rief in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Weinheimer Unternehmer (VWU) eine Initiative ins Leben, die sich - fernab von langatmigen Diskussionen - für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf engagiert. Außerdem möchte sich das Bündnis für eine bessere Vernetzung der Betreuungseinrichtungen einsetzen. Die Erfolge sind beachtlich: Dank der finanziellen Unterstützung der VWU kann der Kindergarten "Pusteblume" seine Öffnungszeiten verlängern.