Umwelt
 
Umwelt-Tipps für Familien

Umweltschutz kann ganz leicht sein und erfordert keine großen Opfer. Wir zeigen Ihnen, wie Sie im Familienalltag mit Kleinigkeiten Großes tun - und dabei sogar noch Bares sparen!

Wasser stopp!

Umwelt: Umwelt-Tipps für Familien

Deutschland ist zwar ein wasserreiches Land. Trotzdem ist es wichtig, mit den Ressourcen vorsichtig umzugehen, denn der Klimawandel macht Wasser auch bei uns immer kostbarer. Außerdem ist es ganz einfach, Wasser zu sparen. Eine kleine Liste für den Alltag ruft uns da in Erinnerung:

  • Duschen statt baden
  • Spar-Spüleinrichtungen und Stopptasten am WC installieren
  • Spül- und Waschmaschinen nur voll in Betrieb nehmen und beim Kauf auf die Energie-Effizienz achten
  • Tropfende Wasserhähne reparieren
  • einhändige Mischbatterien anschaffen, weil die ohne langes Herumprobieren für die gewünschte Temperatur sorgen
  • Autos nur in Waschanlagen reinigen, weil dort das Wasser recycelt wird
  • Den Garten mit gesammeltem Regenwasser gießen. Sollte das nicht möglich sein, Blumen nur morgens und abends gießen, Rasen nicht sprengen

Heizkosten sparen & Umwelt schonen

In der kalten Jahreszeit lässt sich bares Geld sparen: bis zu 290 Euro pro Jahr:

1. Senken Sie die Raumtemperatur: Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Energie. Frieren braucht trotzdem keiner. Ideal sind 20 Grad in Wohnräumen.

2. Heizung läuft und niemand ist zu Hause? Elektronische Thermostatventile lassen sich programmieren.

3. Die Wand hinter dem Heizkörper mit Platten oder Folien dämmen, so bleibt die Wärme im Zimmer.

4. Ungedämmte Leitungen verlieren oft schon im Keller Wärme. Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter.

Umwelttipps für Schulkids

Hätten Sie gedacht, dass in Deutschland in einem Schuljahr fast 200 Millionen Schulhefte verbraucht werden? Und die allermeisten davon sind nicht aus Recyclingpapier. Da für die Herstellung von Heften, Blöcken etc. wertvoller Urwald gerodet wird, sollten Sie beim Heftkauf unbedingt auf Produkte aus 100 % recyceltem Altpapier zurückgreifen. Orientieren können Sie sich dabei an Umweltsiegeln wie dem Blauen Engel oder Ökopa.

20 kleine Tipps, die nicht weh tun - und trotzdem helfen, die Umwelt zu schützen

Leitungswasser trinken!
Wenn Wasser nicht erst in Flaschen gefüllt und durch halb Deutschland oder noch weiter transportiert werden muss, kostet das viel Energie. Zudem gehört Leitungswasser zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Und: wer direkt aus dem Hahn trinkt, spart jede Menge Geld. Wenn Sie Ihr Wasser prüfen lassen wollen: www.wasser.de

Kaufen Sie glückliche Blumen
Blumen machen jedes Heim gemütlich! Wenn Sie heimische Blumen kaufen oder auf das FLP-Siegel achten, dürfen Sie sich auch mit gutem Gewissen am Duft und der Farbenpracht erfreuen. Bei Blumen, die in Afrika oder Lateinamerika angebaut werden, arbeiten die Arbeiterinnen meist unter misserablen sozialen Bedingungen, erhalten nur Hungerlöhne und sind Pestiziden ausgesetzt.

Putzen mit Hilfe der Natur
Die Regale der Drogeriemärkte sind voll von Wasch- und Reinigungsmitteln. Meistens sind diese Turbomittel überflüssig: Für eine saubere Wohnung genügen Seife, Spiritus, Essig und Zitronensäure. So schützen Sie Ihre Gesundheit und die Umwelt gleichermaßen.

Jute statt Plastik
Nehmen Sie zum Einkauf Ihre eigene Tasche mit - auch wenn die Einkaufstüten nichts kosten. Warum? Bei Plastiktüten dauert es etwa 600 Jahre dauert es, bis sie sich vollständig zersetzen...

Vegetarisch schmeckt toll!
Fleischlos lebt sich's gesünder - und Sie schonen die Umwelt. Denn für die Produktion von einem Kilo Fleisch wird ein Vielfaches der Energie benötigt, die für Obst, Gemüse und Getreide benötigt werden.

Milch von glücklichen Kühen
Bioprodukte sind teuer - aber bei der Milch lohnt es sich wirklich, ein paar Cent mehr draufzulegen: Sie bewahren damit den Regenwald vor der Abholzung, da ihr Futter aus heimischer Produktion stammt - und Sie selbst bekommen mehr gesunde Vitamine und Fettsäuren geliefert als bei herkömmlich produzierter Milch.

Waschen für die Umwelt
Waschen muss sein, klare Sache! Aber: Nicht jedes Wäschestück muss nach einmal Tragen in die Waschmaschine. Weiß- und Buntwäsche wird mit 40 C sauber. Kochen sollten Sie Wäsche nur in Ausnahmefällen, z. B. bei ansteckenden Krankheiten. Worauf Sie getrost verzichten können: Vorwäsche und Weichspüler sind unnötiger Luxus.

Schnell, preiswert und energieeffizient
Mit Schnellkochtöpfen sparen Sie bis zu 50 % Energie - und genausoviel und Zeit.

Eisschmelze
Ihr Kühlschrank bzw. Ihr Tiefkühltruhe freut sich, wenn Sie sich abtauen. Außerdem ist danach wieder mehr Platz für leckere Vorräte!

Vorsicht vor Stromräubern!
Elektrogeräte ziehen Strom, ohne dass Sie es merken - und zwar durch "Stand-by". Die Geräte verbrauchen Strom, obwohl sie eigentlich durch den Hauptschalter ausgeschaltet sind. Trennen Sie diese Geräte am besten nach Gebrauch vom Netz - mehrere Geräte können Sie an eine Steckerleiste mit Netzschalter anschließen.

Akkus statt Batterien
Statt auf Batterien sollten Sie auch wiederaufladbare Akkus zurückgreifen.

Treppe statt Lift
Spart Energie und sorgt für einen hübschen Allerwertesten! Extra plus: Treppensteigen verbrennt Kalorien!

Licht an - und trotzdem Energie sparen
Verwenden Sie Energiesparlampen! Sie sparen etwa 80 Prozent Strom und eignen sich vor allem dort, wo das Licht längere Zeit brennt. Und wenn Sie den Raum verlassen: Licht aus!

Wasserkocher statt Herdplatte
Wenn Sie Wasser im Wasserkocher und nicht auf der Herdplatte erhitzen, sparen Sie Energie! Wichtig: Nicht mehr einfüllen als nötig.

Ökostrom
Inzwischen gibt es gute Anbieter von reinem Naturstrom - der Umstieg lohnt sich!

Jedes Ding hat zwei Seiten
So auch Papier! Wenn Sie beim Drucken oder Beschreiben auch die zweite Seite verwenden, freut sich die Umwelt.

Reifendruck prüfen
Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Autoreifen genug Luft haben. Im Zweifel lieber ein kleines bisschen mehr aufpumpen, das verringert den Rollwiederstand.

Wäsche an die Leine Wäschetrockner sind Stromfresser! Und Ihre Wäsche trocknet genau wunderbar, wenn sie auf der Leine hängt.

Immer schön auf dem Boden bleiben
Fliegen schadet wegen des hohen Kerosinverbrauchs der Umwelt. Vor allem bei innerdeutschen Reisen sollten Sie das Flugzeug meiden und auf die Bahn umsteigen. Zumal sie auf Kurzstrecken allermeist fast genauso schnell am Ziel sind.

Frittierfett nicht in den Ausguss
Nicht nur Frittierfett, sondern generell sollten Küchenabfälle und Essensreste nicht in der Küchenspüle oder im Klo entsorgt werden - der Wasserkreislauf wird hier unnötig belastet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät, altes Frittieröl und Frittierfett in Zeitungspapier oder Pappe umhüllt abzukühlen und im normalen Hausmüll zu entsorgen.


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