Familienleben
 
Was würden Sie gerne abschaffen?

Wir misten aus und schmeißen alles weg, was uns Eltern Tag für Tag nervt! Hier zeigen wir Ihnen, was unsere Kollegen für sich und ihre Lieben nicht mehr haben wollen. Und von Ihnen möchten wir wissen: Was möchten Sie so schnell wie möglich abschaffen?

Was können Sie überhaupt nicht mehr gebrauchen

Familienleben: Was würden Sie gerne abschaffen?

Als Vater oder Mutter ärgert man sich öfter mal - manchmal über Kleinigkeiten, manchmal ist man aber auch mit der Gesamtsituation so richtig unzufrieden. Hier können Sie Ihrem Herzen jetzt einmal so richtig Luft machen: Posten Sie in einem Kommentar, was Sie im neuen Jahr absolut nicht mehr brauchen. Wir sind gespannt!

Zur Anregung haben wir uns auch einmal bei unseren Kollegen und Autoren umgehört, was die gerne abschaffen wollen. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link:

Weg mit ... unkindlicher Kindermode

Schon während des Totenkopftrends durfte man sich fragen, was ein Schädelhemd an einem Zweijährigen eigentlich aussagen soll. "Ich bin die Apokalypse für meine Eltern"? Und es wird immer schlimmer: T-Shirts mit Sprüchen, die die Intelligenz von Brot signalisieren ("Little Princess likes to go shopping"), schneidige Militärjacken. Und dann erst die aktuelle, grau-braune Wollmode. Ist die für kleine Rentenanwärter? Besonders schlimm wird es ab Größe 128. Die Suche nach einem Stufenkleid ist nun entweder sinnlos oder endet in einer Edelboutique mit dem Verlust eines Wochengehalts. Und genau deshalb bestelle ich jetzt am liebsten auf DaWanda.com. Hier verkaufen Frauen selbst genähte Artikel, in denen meine Kinder wie Kinder aussehen - und nicht wie kleine Erwachsene.
Isabel Winklbauer, ELTERN-Autorin

Weg mit ... dem Süßkram überall

Reicht es nicht, dass in jeder U-Bahn und in jedem Schwimmbad Automaten mit Schoki und Chips rumstehen? Müssen jetzt auch noch die Flugbegleiterinnen auf einem 90-Minuten-Urlaubsflug durch den Flieger marschieren und dabei mehrmals laut durch die Reihen fragen: Möchten Sie Schokolade kaufen? Nein ich möchte keine XXL-Packung Schokolinsen und auch keine 300-Gramm-Tafel Vollmilch-Nuss. Aber mein Kind möchte und schreit von jetzt an den Flieger zusammen, ohne dass ich sagen kann: "Du gehst jetzt raus und kommst erst wieder rein, wenn du fertig bist mit Schreien!"
Anke Willers, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... opulenten Mitbringsel-Tüten

Früher galt für Kindergeburtstage das Abba-Motto: "The winner takes it all." Nur wer bei der "Reise nach Jerusalem" Sieger war, kriegte was. Heute gibt es die Mitgebsel-Tüte. Schön für die ewigen Verlierer. Nur dass der Brauch mehr und mehr zur Materialschlacht verkommt: Pixis UND Tattoos UND Knackfrösche UND lustige Filzstifte - Kindergeburtstagseltern suchen für möglichst wenig Geld nach möglichst aufwändigen Gastgeschenken, die später von den Gastkindereltern möglichst unauffällig wieder entsorgt werden. Da hilft nur eins: der Einstieg in den Ausstieg.
Verena Carl, ELTERN-Autorin

Tipp: In unserem Top-Thema "Kindergeburtstag" erfahren Sie, wie Sie eine wirklich gelungene Party schmeißen - auch ohne prall gefüllte Mitbringsel-Tüte!

Weg mit ... Kinofilmen ab null

Mag ja sein, dass in solchen Filmen kein Sex und kein Crime vorkommen. Unser Kind hat trotzdem noch mit sechs bitterlich geweint, weil Nemo seine Eltern verloren hat. Und als bei "Hexe Lilli" der böse Hieronymus auftauchte, mussten wir rausgehen. Denn im dunklen Kino mit der unheimlichen Musik und den schnellen Schnitten macht alles ganz viel Gefühl - zu viel, wenn man Fantasie und Wirklichkeit noch nicht unterscheiden kann. Außerdem gibt es eine Vorschau: Da kann es passieren, dass vor dem Film über "Unsere Ozeane" die vergewaltigte Ghetto-Tochter von ihrer Mutter angeblafft wird, sie solle ihren Arsch zur Fürsorge bewegen. Der Film hieß "Precious". Was soll man dazu noch sagen?!
Anke Willers, ELTERN-Redakteurin

Tipp: In den Eltern.de-Kinotipps sagen wir Ihnen ganz genau, für welches Alter die aktuellen Kinofilme geeignet sind.

Weg mit ... "Der tut nix!"

Woher soll ein Kind und sein dazugehöriger Kinderderbehüter das wissen, wenn der fremde Riesenschnauzer an ihnen hochspringt und das Kind panisch zu schreien anfängt? Und woher soll der Hundebesitzer das wissen? Kann er Riesenschnauzer-Gedanken lesen? Liebe Herrchen, liebe Frauchen, spart euch die Sprüche und nehmt eure Hunde an die Leine!
Anke Willers, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... dem Elternbashing

Ja, wir wissen es aus dicken Büchern und langen Interviews: Wir Eltern machen vieles falsch. Wir sind zu hüh und zu hott, zu nachgiebig, zu partnerschaftlich, zu förderverwahnt, zu disziplinlos, zu tyrannentolerant ... Interessanterweise sind es vor allem schlaue, ältere Männer, die diese Thesen aufstellen und uns das Gefühl geben, als Eltern zu versagen! Selbst wenn sie in manchen Punkten recht haben mögen: Nicht nur Kinder brauchen Lob, um sich optimal zu entwickeln. Auch Eltern. Deshalb: Her mit den Studien, die sagen, dass wir es gut machen. Her mit den pragmatischen Erziehungsideen. Her mit den kreativen Alltagstipps. Gerne auch von jungen, schlauen Frauen!
Greta Niessner, ELTERN-Autorin

Weg mit ... kranker Gesundwerbung

Kinder wollen sie: Bonbons, die aus nichts als gesunden Vitaminen bestehen. Gekühlte Riegel, die eigentlich ein verwunschenes Glas Milch sind, Minikäsekugeln mit extra viel sowieso und Kinderwürstchen direkt aus der Kobold-Metzgerei. Eltern fragen sich: Sind diese Sachen nun besonders gesund, besonders kindgerecht und besonders gut für die Gehirnzellen? Ach was - sie sind bloß teurer, enthalten oft sogar mehr Zucker, mehr Farbstoff, mehr künstlichen Geschmack. Das muss aufhören. Weg mit dem Gesundheits-Tuning, weg mit der Verschleierungstaktik. Der Nährwert muss auf der Packung stehen, und zwar nicht mal als Portion, mal als Tagesbedarf oder pro Keks. Sondern einheitlich und einfach und ohne falsche Versprechungen.
Isabel Winklbauer, ELTERN-Autorin

Tipp: Wir haben weitere Infos zu speziellen Lebensmittel für Kinder für Sie zusammen gestellt. Und: Die Verbraucherzentralen bieten kostenlose Ampel-Check-Karten an, die im Supermarkt helfen, Lebensmittel als grün (gesund), gelb (mittel) oder rot (ungesund) zu erkennen. Mehr unter www.ampelcheck.de

Weg mit ... unsensiblem Müttertratsch

Stellen Sie sich vor, Sie lästern bei einer Freundin über eine andere Freundin ab. Und die steht neben Ihnen! Tut man nicht? Mütter scheinen das öfter zu vergessen. Zum Beispiel neulich im Kindergarten: "Am letzten Ferientag fällt ihr ein, dass sie neue Hausschuhe braucht. Da ist doch die Hölle los in den Läden. Blöder geht's nicht", sagt Pias Mama zu Quirins Mama. Und die gibt zurück: "Ich krieg auch gerade die Krise. Meiner macht wieder jede Nacht ins Bett, ein Riesentrara!" Pia und Quirin haben dazu nichts gesagt. Nur beschämt geguckt. Man sagt, das Gedächtnis von Kindern sei elefantengleich.
Juliane Büttinghaus, ELTERN-Autorin

Weg mit ... der kalten Küche

Bei uns läuft das mit dem Mittagessen so: Die Große isst im Kindergarten, die Kleine bei der Tagesmutter. Mein Mann geht in die Mensa. Und ich sitze zu Hause allein am Schreibtisch und esse: nichts. Oder Schokolade. Ja, natürlich. Ich könnte am Vortag mehr kochen und dann einfrieren. Nur: Ich koche nicht am Vortag. Denn es haben ja alle schon warm gegessen. Außer mir. Deshalb, liebe Gastwirte und Cafbesitzer, wünsche ich mir dringend: einen Mütter-Mittagstisch. Warmes Essen und Gemeinschaft, täglich zwischen zwölf und eins. Probiert es aus: Ihr werdet staunen, wie viele kommen!
Nora Imlau, ELTERN-Autorin

Weg mit ... überteuerten Designer-Kinderwagen, ...

... die ab 800 Euro aufwärts kosten! Ich kaufe für mein Winterbaby lieber:

  • einen kaum gebrauchten Kinderwagen bei Ebay: 240 Euro
  • Ein Tragetuch: 55 Euro
  • Ein Beistellbettchen: 139 Euro
  • Zehn schlichte Wickelbodys: 39 Euro
  • Ein Lammfell: 49 Euro
  • Ein Schlafsack: 39 Euro
  • Eine Babydecke: 32 Euro
  • Eine Babyschale fürs Auto: 140 Euro
  • Ein Mützchen aus gefilzter Wolle: 25 Euro
  • Ein Fleece-Overall: 38 Euro

Macht zusammen: 796 Euro. Geht doch!
Christiane Börger, ELTERN-Autorin

Weg mit ... dem föderalen Chaos im Kindergarten

Manchmal stehe ich am Hamburger Elbufer und schiele begehrlich i n Richtung Niedersachsen. Ein paar Kilometer weiter südlich müssten wir für die Kita-Betreuung nämlich nur die Hälfte zahlen: etwa 300 statt fast 600 Euro für zwei Acht-Stunden-Plätze. Ja, es ist so: Jede Gemeinde, jedes Bundesland und jeder Stadtstaat in Deutschland wurstelt sich sein eigenes Betreuungssystem zurecht. Das macht sich nicht nur im Portemonnaie bemerkbar. In Hamburg und Berlin ist es nicht schwer, einen ordentlichen Ganztagsplatz für Krippenkinder zu bekommen, aber Halbtagsplätze sind selten. Dafür hat meine berufstätige Freundin in der Pfalz Probleme, wenn sie ihre Kinder nicht mittags um zwölf schon wieder abholen kann - wie die meisten ihrer Nachbarinnen. So manche kleinen Gemeinden haben gut organisierte zentrale Vergabesysteme, während Eltern etwa in Frankfurt am Main 15 Wartelistenplätze gleichzeitig belegen. Föderalismus ist eine prima Sache. Nur manchmal ist er einfach nur eines: von vorn bis hinten ungerecht.
Verena Carl, ELTERN-Autorin

Tipp: Unsere interaktive Karte zeigt Ihnen, wie hoch die Kindergarten-Gebühren in Deutschland sind.

Weg mit ... Ärger über den Schaufelschwund

Sie sind unter uns: Eimerchen-Schnapper, Schäufelchen-Schnorrer und Förmchen-Einstecker.Trotzdem erwischt man sie nie, wahrscheinlich weil sie aussehen wie ganz gewöhnliche Eltern. Erst wenn man abends die Spielzeugtasche einpackt, bemerkt man den Schwund. Bei uns kommen immer die gelben Schaufeln weg. Ausgiebig ärgern? Dauernd nachkaufen? Einfach zurückklauen? Nein, ich sehe die Sache inzwischen als Kreislauf: So zuckelten letztens zwei Müllmänner in ihrem kleinen Transporter an mir und meinem Sohn vorbei. Sie hätten gerade Sandkisten ausgemistet, ob wir Spielzeug gebrauchen könnten. Aus dem großen Haufen, den sie vor uns auf den Gehweg schütteten, zogen wir - genau: drei gelbe Schaufeln. Und einen wunderschönen Bagger!
Ulrike Blieffert, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... dem schlechten Gewissen

"Kinder, die schon Zähne haben, dürfen keinen Schnuller", sagt die Ärztin. "Ich will aber meinen Nuller", kreischt das Kind. An der Mutter zerren Verantwortungsgefühl und Mitleid gleichermaßen. Ich meine: Das Leben besteht aus Kompromissen. Am besten raucht man in solchen Situationen erst mal eine gesunde Öko-Zigarette und tröstet sich mit dem Lieblingsspruch der eigenen Eltern: "Wir haben dich doch auch irgendwie groß bekommen. Oder schnullerst du heute noch?" Die Schnullerfee kann man danach ja trotzdem noch anrufen.
Ulrike Blieffert, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... Conni

Man kann sich die Freunde seiner Kinder nicht aussuchen. Man mag sie mehr oder weniger, aber spätestens zum Abendessen sind sie wieder weg. Bis auf Conni. Ausgerechnet eine Kinderbuchfigur mit dem Tiefgang einer niedersächsischen Regenpfütze ist die beste Freundin einer ganzen Kita-Generation geworden. Väter haben plötzlich dringende Termine, wenn sie die öden Alltagsgeschichten aus der Bilderbuchfamilie vorlesen sollen, Mütter bekommen einen glasigen Blick. Manchmal hilft Guerilla-Taktik. Seit ich meiner Tochter eine CD aus dem Berliner Grips-Theater untergejubelt habe, singt sie auch mal Hausbesetzer-Sympathisanten-Verse. Geschieht Conni ganz recht.
Verena Carl, ELTERN-Autorin

Weg mit ... dem Ehrgeiz, ...

... für Kindergartenfeste alles selber backen zu müssen. Diesen Ehrgeiz kriegen Sie nicht weg? Also gut: Hier ist der schnellste und selbstgemachteste Blechkuchen der Welt: Zwei Tassen Zucker, zwei Tassen Buttermilch, drei Eier, ein Vanillezucker, drei Tassen Mehl, ein Päckchen Backpulver verquirlen. Auf dem Blech verteilen. 150 Gramm gehobelte Mandeln und eine halbe Tasse Zucker draufstreuen. Bei 170 Grad ca 25 Minuten backen. Danach einen halben Becher Sahne auf die warmen Mandeln gießen. PS: Wer mag, tut noch Apfelschnitze unter die Mandeln und backt zehn Minuten länger.
Greta Niessner, ELTERN-Autorin

Weg mit ... dem Piep, der nicht kommt

Stimmt schon, sie sind süß, die Dreijährigen, wenn sie gerade "Hallo, wir haben die Nummer 1, 2, 3" sagen können. Oder: "Das ist der Antwortberufer von Mama und Papa und mich und Beethoven (das ist der Hund) ..." Leider neigen kleine Kinder zur Langatmigkeit. Sie vergessen zwischendurch den Ansagetext, und Mama ruft im Hintergrund, wie es weitergeht. Und dann atmen sie schwer (die Kinder) und der Anrufer auch. Denn er will doch nur schnell was loswerden: Komme später! Oder: Denkt an das Geschenk! Aber er wird es nicht los. Und außerdem langweilt er sich. Denn die Ansage kennt er ja schon von vorletzter Woche. Und wenn das Kind dann ansagt, dass Trulli (das ist der Vogel) auch nicht da ist, will er eigentlich nur noch eins: auflegen!
Anke Willers, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... Intoleranz auf allen Seiten

Der Tunnelblick ist überall: Karriere-Paare beschweren sich über Mütter, die kinderwagenschiebend den Bürgersteig blockieren; und Mütter ärgern sich, weil sie mal wieder die Kaufhaus-Schwingtür vor den Buggy geknallt bekommen. Es gibt Frauen, die ihre Babys auf dem Caftisch wickeln und sich wundern, dass andere das ekelhaft finden. Und männliche Singles, die Eltern an Bushaltestellen anmaulen: In der Rush-Hour müssten sie doch wirklich nicht unterwegs sein! Das Leben der anderen ist uns oft fremd. Es müsste nicht so sein. Oder?
Verena Carl, ELTERN-Autorin

Weg mit ... der Augenwischerei bei der Familienförderung

Toll!, denken die meisten, wenn sie nach der Geburt den ersten Kontoauszug mit dem Kindergeld sehen: Vater Staat beteiligt sich großzügig an meinen Windelkäufen. Die Wahrheit erfahren Angestellte mit der ersten Gehaltsabrechnung und Freiberufler vom Steuerberater: Das Kindergeld ist nämlich keine milde Gabe, sondern nur eine verkappte Steuer-Rückzahlung. Weil das Bundesverfassungsgericht beschlossen hat, dass der Staat die Finger lassen muss vom Existenzminimum eines Kindes. Auch der Deutsche Familienverband in Berlin ärgert sich über das Verwirrspiel. Und meint: Statt das Kindergeld als Förderleistung zu verkaufen, sollte die Bundesregierung offen zugeben, was es für die meisten Eltern ist - eine rein steuerpolitische Maßnahme. Außerdem fordert der Verband: den Kinderfreibetrag von 7.008 auf 8.000 Euro pro Kind und Jahr anheben und das Kindergeld von 184 auf 280 Euro erhöhen. Unverhältnismäßig? Nein! Denn Familien sind nicht nur Schicksalsgemeinschaften, sondern auch Investoren. Wir investieren in kleine Menschen, die unser Land liebenswerter machen sollen, weltoffener, zukunftsfähiger. Trotzdem können wir unsere Investition kaum vor dem Finanzamt geltend machen. Finden Sie das gerecht, Frau Schröder und Herr Schäuble?
Verena Carl, ELTERN-Autorin

Weg mit ... den Riesenschiffen, ...

... die aussehen wie wüstentaugliche Amphibienfahrzeuge und hauptsächlich in Vierteln mit gut betuchter Klientel unterwegs sind - drinnen nichts als ein einsamer Kindersitz und eine Fahrerin, die ihre Sonnenbrille bevorzugt im Haar trägt. Morgens verstopfen die Monsterkarossen die Einfahrt zum Kindergarten, und abends brauchen sie zwei der drei Notfall-Parkplätze beim Kinderarzt. Auf dem Land fahren Mütter doch auch nicht mit dem Trecker zum Impfen. Warum tun das dann bloß so viele Einzelkindmütter in der Stadt?
Anke Willers, ELTERN-Redakteurin

Weg mit ... "Ich sag' ja nur!"

Haben Sie auch Verwandte, gerne sind es Mütter oder Schwiegermütter, die sich auf keinen Fall einmischen wollen? Sie sagen dann trotzdem Dinge wie "Es braucht einen Schnuller, vom Daumen kriegt es schiefe Zähne!" oder "Nur so im Schlafsack, das ist doch ungemütlich!" Wenn Sie dann die Augenbrauen hochziehen, reagiert die (Schwieger-)Mutter beleidigt mit: "Ich sag ja nur!" Ich auch.
Christiane Börger, ELTERN-Autorin