Familienpolitik
 
"Elternzeit ist auch Qualifikationszeit"

"Wer das geschafft hat, kann auch gut Oberbürgermeister werden!", heißt es über Bonns oberste Stadthüterin Bärbel Dieckmann. Was sie geschafft hat? Sie ist Mutter von zwei Zwillingen, die im Abstand von gerade mal einem Jahr zur Welt kamen. Welche familienpolitischen Ziele ihre Partei, die SPD, hat, erklärte sie uns im Redaktionsgespräch.

Bärbel Dieckmann (SPD) zu Gast in der ELTERN-Redaktion

Bärbel Dieckmann zu Gast in der ELTERN-Redaktion
Bärbel Dieckmann zu Gast in der ELTERN-Redaktion

Aus ihrer Zeit mir vier kleinen Kindern daheim hat Bärbel Dieckmann vor allem zwei Dinge geschöpft: viel Kraft und Organisationstalent. Deswegen hält die Bonner Oberbürgermeisterin auch nichts von der These, dass die Elternzeit ein Karrierekiller sei. "Es ist eine absurde Argumentation, dass nach zwei, drei Jahren Elternzeit keine Karriere mehr möglich ist. Elternzeit ist auch Qualifikationszeit", so die 60-Jährige. Entgegen einer starken Strömung in ihrer eigenen Partei ist sie daher auch der Meinung: Mütter müssen die Wahlfreiheit haben, sich zu entscheiden - ob sie nach der Geburt länger daheim bleiben oder schnell wieder arbeiten gehen.

Bärbel Dieckmann ist Kommunalpolitikerin, aber auch Mitglied im SPD-Präsidium und im Forum Familie. Mit welchen familienpolitischen Vorstellungen ihre Partei im September möglichst viele Stimmen bekommen möchte, das erklärte sie uns bei einem Besuch in der Redaktion. Und stellte sich auch den Fragen unserer User. Hier skizzieren wir die Antworten - klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift:

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