Famiilienpolitik
 
"Das Familiensplitting wäre eine Verschlimmbesserung"

Die familienpolitischen Ziele der FDP? Das ist doch die Partei für Kleinunternehmer, und nicht für das Kleinunternehmen Familie - oder? Dabei hat die FDP einige Konzepte, die für Eltern durchaus spannend sind. Und die stellte jetzt die familienpolitische Sprecherin der Partei, Ina Lenke, im Redaktionsgespräch vor.

Ina Lenke (FDP) zu Gast in der ELTERN-Redaktion

Im Gespräch mit Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki (l.): Ina Lenke von der FDP
Im Gespräch mit Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki (l.): Ina Lenke von der FDP

Die FDP ist die Partei der Besserverdienenden - so will es zumindest das Klischee. Ina Lenke, frauen- und familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, widerspricht dem bei ihrem Besuch in der ELTERN-Redaktion jedoch vehement: "Wir wollen uns für die Leute einsetzen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat." Deshalb geht es in ihren Erläuterungen zu den familienpolitischen Zielen der Liberalen auch weniger um das gut verdienende Akademikerpaar, sondern viel häufiger um die alleinerziehende Verkäuferin, die irgendwie Erziehung und Beruf unter einen Hut bringen muss.

Wie alle Familienpolitikerinnen, die bisher bei ELTERN zu Gast waren, so erweist sich auch die 61-Jährige als Pragmatikerin, der es nicht um eine bestimmte Ideologie geht. Ihr Credo lautet vielmehr: "Alle bisherigen Gesetze und Leistungen gehören auf den Prüfstand, ob sie überhaupt noch bei den Familien ankommen - das gilt angesichts der Vielfalt der Lebensmodelle heute umso mehr!"

Wie sich die FDP dagegen eine moderne Frauen- und Familienpolitik vorstellt, skizzierte die verheiratete Mutter eines Sohnes und dreifache Großmutter anhand einiger wichtiger Themenfelder. Zum Nachlesen klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift:

  • Nachbesserungen beim Elterngeld
  • Ehegattensplitting beibehalten?
  • Private Betreuungseinrichtungen unterstützen
  • Wettbewerb fördern durch Kita-Gutscheine
  • Wahlfreiheit der Lebensmodelle
  • Der Konflikt um die Spätabtreibungen
  • Im Gespräch mit Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki (l.): Ina Lenke von der FDP
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