Ostern
 
Woher kommen die Bräuche?

Osterhase, Ostereier, Osterlamm und Osterfeuer. Weißt Du eigentlich, woher diese Bräuche kommen? Wir sagen es Dir.

Ostereier

Ostern: Woher kommen die Bräuche?

Schon mehrere tausend Jahre vor Christus verschenkte man in China rote Eier. Rot war die Farbe der Freude und des Lebens. Das Ei wurde als Sinnbild für das Leben gesehen. Der heutige Brauch, Ostereier zu verschenken, geht wohl auch auf die im Mittelalter übliche Bezahlung mit Eiern zurück.

Osterhase

Jedes Kind weiß, dass Hennen keine bunten Eier legen können. Vor etwa 400 Jahren wurde Kindern erstmals erzählt, dass ein Hase die farbigen Eier legt und auch bringt. Hasen sind fruchtbare Tiere - sie bekommen jede Menge Jungen. Der Hase gilt daher schon immer als Symbol der Fruchtbarkeit. Er ist Sinnbild dafür, dass sich das Leben immer wieder erneuert.

Osterlamm

Ursprünglich kommt das Osterlamm von dem jüdischen Passahfest, das am ersten Vollmond im Frühling mit dem Schlachten eines Opferlammes gefeiert wird.

Osterfeuer

Am Abend des ersten Ostertages wird auf Wiesen und in den Bergen das Osterfeuer angezündet. Schon in germanischer Zeit wurde der wiederkehrende Frühling mit einem Freudenfeuer begrüßt. Für Christen bedeutet das Osterfeuer den Sieg des Lichtes über die Finsternis. Am Osterfeuer wird auch die Osterkerze angezündet.