Freizeit
 
Spiele für die Stadt

Fürs Spielen braucht es nicht zwingend einen großen Garten und viel Platz! Auch für enge Hinterhöfe und Minigärtchen gibt es jede Menge Spielmöglichkeiten - sehen Sie selbst!

Hüpfkästchen

Freizeit: Spiele für die Stadt

Ein Stück Kreide, ein kleiner Platz - und fertig ist das Bewegungsspiel
Kleine Kinder lieben Straßenspiele. Wenn dabei auch noch die motorische Geschicklichkeit gefördert wird, umso besser. Das Hüpfkästchenspiel deckt beides ab: Mit Straßenkreide werden drei aufeinander stehende Kästchen auf den Boden gezeichnet und neben das obere Kästchen noch eines links und eines rechts dazugemalt, so dass ein "T" entsteht. Dann geht es los: Erst hüpft das Kind mit beiden Beinen von einem Kästchen zum nächsten. Beim dritten muss es sich entscheiden, ob es erst auf das linke Kästchen hüpft und dann mit einem großen Sprung auf das rechte oder umgekehrt. Im zweiten Durchgang hüpft das Kind auf seinem rechten Bein, dann auf dem linken. Am Anfang wird es Mühe haben, "einbeinig" zu hüpfen, aber mit der Zeit wird es sicherer werden.
Achten Sie darauf, dass die Kästchen nicht größer als 30 mal 30 Zentimeter sind, weil sonst die Hüpfstrecke für die kurzen Beinchen zu lang ist.

Eimer-Laufen

Wer keine Plastik-Eimerchen besitzt, kann auch leere Dosen nehmen, am Boden zwei Löcher hineinbohren und einen dicken Bindfaden so hindurchziehen, dass der Läufer die Dosen am Fuß halten kann. Wie wäre es mit einem Wettrennen?

Flaschen-Kegeln

Zehn bunt bemalte Plastikflaschen werden zu einem Dreieck aufgestellt. Die Spieler stellen sich einige Meter entfernt davon auf. Jeder hat drei Wurf. Wer mit den Tennisbällen die meisten Flaschen umwirft, ist Sieger. Oder es werden je nach Trefferzahl Perlen oder Murmeln vergeben. Am Ende gewinnt die bzw. der mit den meisten Punkten.

Gummi-Twist

Die Sprünge über das Gummiband kennt jeder noch aus seiner eigenen Kindheit. Variationen gibt es genug: z. B. beidbeinig in die Gasse hüpfen und auf der anderen Seite wieder heraus. Oder mit einem Bein auf das erste Gummi, dann mit dem anderen Bein aufs zweite Gummi. Oder, noch schwieriger: Ein Gummi wird beim Sprung über das andere mitgenommen. Ähnliche Anforderungen an die Motorik stellt das Seilspringen.

Esel-Wurf

Die Kinder werfen sich nacheinander den Ball zu. Wer schlecht zuspielt oder nicht gleich fängt, muss "E" sagen. Macht der gleiche Spieler einen zweiten Fehler, ruft er "S", beim dritten "E" und beim vierten "L". Wer als Erster "Esel" buchstabiert hat, scheidet aus. Das Spiel geht weiter, bis nur noch einer übrig bleibt.

Erde und Wasser

Dieses Hüpfspiel folgt ähnlichen Regeln wie der Klassiker "Himmel und Hölle". Das heißt: Der Spieler muss auf einem Bein nach einer festgelegten Reihenfolge durch die Felder hüpfen und einen Stein vor sich herstoßen, der zunächst auf Feld 1 gelegt wird. Dabei darf er die Linien der Kästen nicht berühren. Auch wer in den Wassergraben in der Mitte tritt, ist raus. Ein Spieler, der fehlerfrei hüpft, darf mit Kreide ein beliebiges Feld durchkreuzen. Das ist für die nächsten Spieler gesperrt.