Sport
 
Workout mit Baby

Flott unterwegs


Läufer und Inline-Skater tragen nicht, sie schieben: drei- oder vierrädrige Baby- Jogger. Das aber besser nur auf übersichtlichen, autofreien Wegen, nicht zu rasant und mit einem geeigneten Wagen (Handbremse, 5-Punkt-Gurt, feststellbares Vorderrad für besseren Geradeauslauf, eventuell Handschlaufe zur Sicherung bei einem Sturz). Gerade Skater sollten ihr Kind wirklich nur dann ausfahren, wenn sie selbst sehr sicher auf den Inlinern stehen und das Bremsen perfekt beherrschen.
Skurril, aber wahr: Die meisten Hersteller von Babyjoggern raten aus Angst vor Regress von der sportlichen Nutzung ihrer Produkte ab.

Auf zwei Rädern


Wer seinen Winterspeck beim Radfahren loswerden will, hat zwei Babytransport- Möglichkeiten:
1. einen Kindersitz – die günstigere und weniger strampelintensive Lösung. Sitze, die vor dem Fahrer angebracht werden (bis 15 kg zugelassen), sind wegen des günstigen Schwerpunkts gut fürs Handling des Fahrrads, für den Fahrer aber eher unkomfortabel. Sitze, die hinten befestigt werden (für Kinder bis 22 kg), lassen dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit, dafür schaukeln sie sich leichter auf, vor allem bei Rädern mit tiefem Durchstieg;
2. einen Anhänger. Er ist bei Unfällen nachgewiesenermaßen sicherer als ein Kindersitz, bietet dem Kind mehr Bewegungsfreiheit und besseren Wetterschutz. Orthopäden bemängeln aber, dass viele Modelle harte Stöße ungefiltert weitergeben – schlecht für die Wirbelsäule. Hier gilt wie bei den Sitzen: Sie sind erst für Kinder geeignet, die schon sicher sitzen können.
Beim Kauf eines Anhängers sollte man also vor allem auf eine gute Federung achten. Bei wenigen Modellen lässt sich die Federung passend zum Kindergewicht einstellen.