Kinotipp
 
Charlie Bartlett

Witzige Coming-Of-Age-Komödie über einen 17-Jährigen, der sich an seiner neuen Schule durch ungewöhnliche psychiatrische Freundschaftsdienste beliebt machen will. Weil er selbst bei seinem Psychiater vorgibt an den unterschiedlichsten Krankheiten zu leiden, verschafft er Pillen für seine Mitschüler. Doch der Rektor scheint irgendetwas zu ahnen...

Starttermin: 26. Juni
Darsteller: Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis
Regie: John PollGenre: Komödie
FSK: 12

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Darum geht's:

Charlie Bartlett (Anton Yelchin) ist ein armer, reicher Teenager, der sich nach nichts mehr sehnt, als von seinen Mitschüler gemocht zu werden. Nachdem er von allen Privatschulen im näheren und weiteren Umkreis geflogen ist, schickt ihn seine etwas eigenartige Mutter schließlich auf eine öffentliche Schule. Dort ist der Oberschichtsprössling von Anfang an ein Außenseiter. Doch Charlie nimmt sich fest vor, alles zu tun, um nicht länger in dieser Rolle zu bleiben. Als er merkt, dass einige Mitschüler unter leichteren oder auch schwereren psychischen Problemen leiden, beschließt er, diese Marktlücke zu besetzen und seine psychiatrischen Fähigkeiten auszubauen. Das Schulklo wird zum Sprechzimmer. Dort hört er zu, gibt Ratschläge und nimmt die Probleme seiner Mitschüler ernst. Doch Charly geht noch weiter: Wie es sich für ein echtes Oberschichtkind gehört, besucht auch er seit längerem einen Psychiater, der mit Pillen-Rezepten nicht geizt. Pillen, die bei Angstzuständen, Hyperaktivität oder depressiven Verstimmungen wahre Wunder wirken können und von seinen Mitschülern gerne genommen werden. Nachdem sich der Außenseiter um seine Beliebtheit erst mal keine Sorgen mehr machen muss, scheint der Rektor (Robert Downey Jr.) langsam misstrauisch zu werden...

Wer wird den Film lieben?

Jeder der Sinn für Ironie und schwarzen Humor hat, denn für bare Münze darf man die überspitzte Darstellung, dass es für jedes psychische Zipperlein die richtige Pille gibt, natürlich nicht nehmen.

Für wen ist der Film nicht geeignet?

Für all jene, die Schulkomödien nicht mögen, schwarzen Humor nicht verstehen oder mit Charlies Kredo: "Leute wie Du sind der Grund, warum Leute wie ich Medikamente brauchen" nichts anfangen können.

Für welches Alter empfehlenswert?

Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahre, ein Alter in dem noch nicht alle Kinder mit Ironie etwas anfangen können. Obwohl die Überspitzung im Film stark ist, ist es wichtig, dass bei den jungen Zuschauern ankommt, dass Pillen eben nicht der Weg sind, um sich seinen Alltag erträglicher zu machen.

Mit oder ohne Eltern?

Gerne mit, denn auch Eltern haben ihren Spaß an so viel schwarzen Humor und überspitzter Kritik an dem Glauben, dass man mit Ritalin und Co. Kinder wieder auf die richtige Spur bringen kann. Wären da nicht meist gravierende Erziehungsfehler der Eltern im Hintergrund, ohne die Kinder wahrscheinlich gar keine Probleme hätten...

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