Barbara Schöneberger
 
"Endlich kann ich sagen: 'Ich bin Mutter'"

Seit 2010 ist die Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin Barbara Schöneberger Mutter eines kleinen Sohns. Mit Eltern.de sprach sie über ihre neue Rolle als Mutter. Ob sich ihr Leben verändert hat und wieso sie jetzt Songs für einen Disney Film singt statt Schlager-Pop, lesen Sie in unserem Interview.

Barbara Schöneberger über ihr neues Leben als Mutter

Barbara Schöneberger: "Endlich kann ich sagen: 'Ich bin Mutter'"

Sie sind letztes Jahr Mutter eines Sohns geworden. Wie sehr hat sich denn Ihr Leben mit Ihrem kleinen Sohn verändert?
Na, ich bin jetzt halt Mutter, das ist schon eine große Veränderung im Denken und Fühlen und was die Verantwortung für den Kleinen angeht. Aber ich glaube nicht, dass mein Leben jetzt total anders ist. Ich muss halt früher anfangen und meistens geht es abends ein bisschen länger. Aber ich finde, dass man ziemlich gut weitermachen kann. Das hätte ich mir nicht so vorgestellt.

Wie organisieren Sie als berufstätige Mutter einen typischen Tag?
Es gibt keinen typischen Tag bei mir. Also mein typischer Tag sieht jeden Tag anders aus. Manchmal fange ich eben wie heute um 6:30 Uhr an, mal fange ich um zwei Uhr mittags an. Mal habe ich einige Tage am Stück frei und dann bin ich auch mal vier Tage am Stück weg. Ich versuche momentan, nach jedem Job abends wieder nachhause zu kommen. Das heißt, ich fahre meistens um die Mittagszeit weg, wenn ich arbeite, und komme nachts irgendwann zurück. Morgens stehe ich wieder am Bettchen, als wäre ich nie weg gewesen.

Was ist für Sie das Allerbeste am Mutter-Sein?
Ich find's einfach toll, Mutter zu sein. Also auch, dass man das sagen kann: "Ich bin Mutter." Das finde ich super. Das eröffnet eine neue Dimension.

Gibt es auch etwas, das nervt? Etwas, auf das Sie sehr gut verzichten könnten?
Ich finde das alles nicht so schlimm. Weil das ja wieder aufhört. Du hast ja Abwechslung, weil jeden Tag etwas Neues passiert. Dann kommen die Zähne und dann kommen die Haare, dann kommt das Laufen. Das ist so ein Wechsel die ganze Zeit, jeder Tag ist anderes. Ich finde nicht, dass man da unter irgendwas leidet, weil man ja weiß, dass ändert sich auch wieder. Dann hat man halt mal ein paar stressige Jahre, aber dafür ist es dann danach schön. Ich glaube auch, dass die Leute, die sich freiwillig gegen Kinder entscheiden, zwar eine herrlich entspannte Zeit zwischen 30 und 40 haben, im Sinne von: "Ich kann heute Nachmittag um 16 Uhr in den Flieger nach Rom steigen", aber danach? Das brauche ich nicht. Ich will jetzt eigentlich gerne Mutter sein.

Planen Sie denn, Ihre Familie noch zu vergrößern?
Ich fürchte, das wird jetzt die Frage der nächsten zehn Jahre sein, mit der ich mich rumschlagen muss. Ich bin da wirklich ganz locker. Jetzt bin ich einfach wahnsinnig froh, ein Kind zu haben. Dann schaue ich mal, was passiert.

Wie sieht denn Ihre berufliche Zukunft aus?
Auf mich wartet jetzt erst Mal Urlaub. Ich habe am letzten Wochenende schon ziemlich viel weg gearbeitet. Da war alles sehr eng aufeinander, ziemlich große und ziemlich viele Veranstaltungen. Deshalb bin ich jetzt kurz davor, mich schon auf den Sommerurlaub einzustellen. Obwohl ich dazwischen noch wahnsinnig viel arbeite. Aber ich habe nicht mehr diese "Angst-Projekte" wie den Filmpreis, wo man sich vorher denkt: "Oh Gott, hoffentlich geht das gut."

Sie singen ja für den neuen Disney-Film "Winnie Puuh" einige Lieder. Wie kam es denn zur Zusammenarbeit mit Disney? Wurden Sie angesprochen oder haben Sie sich als prominente Mutter ins Gespräch gebracht?
Ja genau. So weit kommt's noch, dass ich selber sage: "Wollt ihr mich nicht engagieren?"

Wer weiß? Vielleicht sind Sie ein großer "Winnie Puuh"-Fan?
Ja, dann vielleicht. Nee, da hat tatsächlich die Firma angerufen, mit der ich schon öfter für Disney-Produktionen zusammengearbeitet habe, und hat gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Und da habe ich wirklich ganz schnell ja gesagt. Da musste ich nicht lange überlegen.


Haben Sie denn einen persönlichen Bezug zu "Winnie Puuh"? Kannten Sie ihn aus der eigenen Kindheit?
Natürlich kannte ich "Winnie Puuh". Aber ich fand es auch reizvoll, jetzt etwas für Kinder zu machen, das erschien mir passend.

Wer ist ihre Lieblings-"Winnie Puuh"-Figur? Gibt es einen bestimmten Charakter, den sie gerne mögen?
Ich finde Winnie Puuh schon sehr süß. Und ich bin großer Fan von Tigger, der ja auch lispelt. Eigentlich mach ich alle Figuren. Auch den Esel, der mir irgendwie alt vorkommt. Der ist so ein bisschen der "Immer-Pech-Typ".

Singen Sie Ihrem Sohn auch Lieder vor?
Ich singe auch. Natürlich. Ich singe eigentlich alles. Auch moderne Sachen.

Gefällt das Ihrem Sohn?
Ja.

Verraten Sie uns auch Ihr Lieblingskinderlied?
Mein Lieblingskinderlied ist "Weißt du wie viel Sternlein stehen".

"Winnie Puuh" in der Eltern.de Filmkritik

Wir haben den Trickfilm "Winnie Puuh", den Barbara Schöneberger musikalisch untermalt, gesehen und für Sie bewertet. Hier finden Sie unseren Eltern.de Kinotipp.