Kinotipp
 
Wild Child - Erstklassig zickig

Der Widerspenstigen Zähmung: Die verwöhnte Göre Poppy Moore wird zur Besserung in ein strenges englisches Mädchen-Internat gesteckt. Dass teure Klamotten und Popularität wahre Freundschaften nicht ersetzen können, ist die Moral dieser lebhaften, aber durchschaubaren Teenie-Komödie.

Kinostart: 18. Dezember 2008
Darsteller: Emma Roberts, Natasha Richardson, Georgia King, Kimberly Nixon, Alex Pettyfer, Aidan Quinn
Regie: Nick Moore
FSK: ab 12

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Darum geht's in "Wild Child - Erstklassig zickig":

Die 16-jährige Poppy Moore (Emma Roberts) bekommt alles was sie will: Coole Klamotten, endlose Shoppingtouren, populäre Freunde. Trotzdem ist sie unzufrieden - was ihre Mitmenschen heftig zu spüren bekommen.

Als sie wieder einmal mit allen Mitteln gegen die Freundin ihres Vaters (Aidan Quinn) rebelliert, schickt der Poppy kurzerhand in ein Mädchen-Internat nach England. Was sie dort erwartet, erscheint der verwöhnten Amerikanerin wie die Hölle auf Erden: Ausgangssperre, Handyverbot und Schuluniform passen so gar nicht in ihre Vorstellung vom Schüleralltag. Schon am ersten Tag legt sie sich mit der fiesen Musterschülerin Harriet (Georgia King) an. Doch auch bei ihren Zimmerkolleginnen stößt sie mit ihrem zickigen Getue gleich auf taube Ohren.

Erst als sich Poppy den Gepflogenheiten im Internat anpasst und auch ihren Glamour-Look ablegt, findet sie endlich Anschluss. Ihre neuen Freundinnen verbünden sich mit ihr gegen Harriet und unterstützen sie bei ihrem Plan, schnellstmöglich von der Schule geworfen zu werden. Als sich Poppy jedoch in Freddy (Alex Pettyfer), den Sohn der Direktorin, verliebt, sehen ihre Pläne plötzlich alles ganz anders aus ...

Wer wird "Wild Child - Erstklassig zickig" lieben?

Mädels, die mit den Sorgen des Teenager-Alters zu kämpfen haben und die vielleicht auch schon von "Clueless" beeindruckt waren, werden von "Wild Child - Erstklassig zickig" begeistert sein. Das Drehbuch hat schließlich alle relevanten Themen berücksichtigt: Die erste große Liebe, wahre Freundschaften, verständnislose Erwachsene, das Finden der eigenen Identität - damit können wohl die meisten etwas anfangen. Identifikationsfigur Poppy Moore (im wahren Leben übrigens die Nichte von Julia Roberts) lebt das vor, was Mädchen in ihrem Alter erleben wollen - und lernt noch dazu den perfekten Typen kennen. Wenn das nicht der Stoff ist, aus dem Teenieträume gemacht sind.

Für wen ist "Wild Child - Erstklassig zickig" nicht geeignet?

Vor allem Jungs finden "Wild Child - Erstklassig zickig" wohl eher öde. Welche Jungs interessieren sich schon fürs Haare färben, trendy Schuhe und glitzernde Klamotten? Das Gezicke der Mädchen wird so manchem Typen schnell zu viel. Und auch die zuckersüße Liebesgeschichte ist wohl nichts für harte Kerle - außer, sie dürfen beim Kinobesuch mit ihrer schmachtenden Freundin Händchen halten.

Für welches Alter ist "Wild Child - Erstklassig zickig" empfehlenswert?

Ab zwölf Jahren dürfen die Teenies laut FSK mit Poppy Moore und ihren Freundinnen mitfiebern. In diesem Alter können sie wahrscheinlich auch am meisten mit der Thematik anfangen - Anregungen zu fiesen Schulstreichen inklusive.

Mit oder ohne Eltern in "Wild Child - Erstklassig zickig"?

Wenn Ihre Tochter einen Mädchennachmittag im Kino plant, können Sie ihr mit ruhigem Gewissen "Wild Child - Erstklassig zickig" empfehlen. Die Girls werden wohl eine Zeit lang sehnsüchtig an den Film zurückdenken - und Sie können froh sein, dass Ihnen Herzschmerz und Zickenkrieg erspart geblieben sind.

Eltern.de-Berwertung für "Wild Child - Erstklassig zickig"

Ganz okay, aber etwas belanglos.

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