Kinotipp
 
17 Again

Was wäre, wenn man die Chance hätte, seine Jugendsünden auszubügeln? Diesem Gedankenspiel widmet sich die amüsante Komödie "17 Again". Junge Mädchen werden den Film allein schon wegen Zac Efron sehen wollen. Wir sagen, ob er sich auch sonst lohnt.

Kinostart: 14. Mai 2009
Regie: Burr Steers
Darsteller: Zac Efron, Matthew Perry, Leslie Mann, Michelle Trachtenberg
Genre: Komödie
Länge: 102 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben

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Worum geht's in "17 Again"?

Früher stand Mike (Zac Efron) die Welt offen. Als 17-Jähriger war er attraktiv, selbstbewusst und sportlich. Doch davon ist nicht mehr viel übrig geblieben. Inzwischen ist Mike (Matthew Perry) doppelt so alt und wurde gerade von seiner Frau vor die Tür gesetzt. Auch beruflich lässt die überfällige Beförderung auf sich warten. Mike wünscht sich deshalb nichts sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen zu können. Tatsächlich erfüllt sich sein Traum in einer verregneten Nacht. Mike ist plötzlich wieder jung und knackig. Nur sein Verstand ist erwachsen geblieben.

Normalerweise spielen Komödien wie "Big" oder "30 über Nacht" mit dem Gedanken, einen Jugendlichen in einen Erwachsenen zu verwandeln. "17 Again" nimmt den umgekehrten Weg. Einem notorischen Versager wird durch ein Wunder die zweite Jugend geschenkt. Allerdings ist sich Mike zunächst unschlüssig über die nächsten Schritte. Soll er seine aufgegebene Basketballkarriere neu aufwärmen? Soll er das verkorkste Verhältnis zu seinen Kindern kitten, die nun neben ihm im Klassenzimmer hocken? Oder soll er vielleicht nur seine erloschene Ehe neu entflammen?

Bei der Beantwortung dieser Fragen teilen sich "Highschool Musical"-Schwarm Zac Efron und der ehemalige "Friends"-Darsteller Matthew Perry die männliche Hauptrolle - wobei Efron die wesentlich größere Bühne eingeräumt wird. Er spielt sowohl den jungen als auch den zurückverwandelten Mike. Seine Präsenz dürfte besonders junge Mädchenherzen entzücken.

Wer wird "17 Again" lieben?

Dass es wahrlich kein Segen sein muss, erneut in den Körper eines pubertierenden Kindes gesteckt zu werden, demonstriert "17 Again" überaus kurzweilig und amüsant - zumal Mike in seinem Inneren väterlich erwachsen bleibt. Wer also Körpertausch- und eben Komödien wie "Big" mag, wird sich auch in "17 Again" gut amüsieren.

Dass junge Mädchen begeistert ihr Idol Zac Efron anhimmeln werden, ist sowieso sicher - der Inhalt des Films spielt da höchstwahrscheinlich nur eine marginale Rolle.

Für wen ist "17 Again" nicht geeignet?

Ob es Jungs großen Spaß machen wird, inmitten schwärmender Mädchen "17 Again" zu sehen, sei einmal dahingestellt.

Eltern.de-Bewertung für "17 Again":