Kinotipp
 
Das Morphus-Geheimnis

Nicki freut sich auf ein Wochenende in den Bergen mit seinem Papa. Mit im Gepäck hat der begeisterte kleine Musiker geheimnisvolle alte Beethoven-Noten, die zufällig bei ihm gelandet sind. Was er nicht weiß, ist, dass es sich dabei um die magisch, gefährliche Morphus-Komposition handelt. Einen Schatz, den sich eigentlich zwei Gauner unter den Nagel reißen wollten.

Kinostart: 22. Januar 2009
Darsteller: Jonas Hämmerle, Michael Roll, Oliver Korittke, Arndt Schwering-Sohnrey, Magali Greif
Regie: Karola Hattop
FSK: ohne Altersbeschränkung
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Eltern.de-Berwertung für "Das Morphus-Geheimnis"

Nur anschauen, falls man gar nichts anderes vor hat.

Darum geht's in "Das Morphus-Geheimnis"

Es heißt, Beethovens Komposition "Morphus" versetze jeden Hörer in einen tiefen Schlaf, aus dem keiner so schnell nicht wieder aufwache. Um das zu verhindern, wurde sie an einem geheimen Ort versteckt. Max (Oliver Korittke) jedoch weiß darüber Bescheid - sein Ur-Ur-Urgroßvater war damals vor über 150 Jahren mit dabei. Der Gauner weiß auch schon, wie er daraus gemeinsam mit seinem Freund Kwapisch (Arndt Schwering-Sohnrey) Gewinn schlagen kann.

Doch zufällig landen die Noten plötzlich beim zehnjährigen, schüchternen Musikliebhaber Nicki (Jonas Hämmerle). Als er mit seinem Vater für ein paar Tage in die Berge fährt, folgen ihnen die Ganoven Max und Kwapisch. Sie gelangen in ein abgelegenes Schlosshotel. Als Nicki nichts ahnend seine Trompete auspackt und die alten Noten, die er gefunden hat, spielt, fallen alle Menschen im Hotel in einen tiefen Schlaf. Außer Nicki und Max - die beide zufällig Ohrenschutz trugen.

Nicki ist entsetzt - was soll er tun? Der Telefonanschluss ist kaputt, das Hotel eingeschneit und der seltsame Max flößt ihm immer mehr Angst ein. Um seinen Vater und all die anderen zu retten, nimmt Nicki seinen ganzen Mut zusammen.

Wer wird "Das Morphus-Geheimnis" lieben?

"Das Morphus-Geheimnis" ist ein Film für kleine Träumer und Musikliebhaber. Der sonst so introvertierte Nicki stellt sich den Herausforderungen und wächst über sich hinaus. Mit Hilfe der Musik wird er zum Retter der vielen Hotelgäste und Bezwinger des bösen Max.

Für wen ist "Das Morphus-Geheimnis" nicht geeignet?

Wer es gern realistisch mag, und Abenteuerfilmen mit ein bisschen Mystik nichts abgewinnen kann, wird sich für "Das Morphus-Geheimnis" nur schwer begeistern können.

Leider ist es aber auch so, dass die Mystik nie wirklich "echt" wirkt. Der Inhalt des Films ist zwar spannend, bei der Umsetzung hapert es allerdings ein bisschen: Die Inszenierungen wirken holprig, wie auch der ganze Ablauf. Die beiden Gauner machen sich durch ihre durchschaubare naiv-böse Tollpatschigkeit auch in den Augen jüngerer Zuschauer lächerlich.

Ab welchem Alter ist "Das Morphus-Geheimnis" empfehlenswert?

Von der FSK ist der "Das Morphus-Geheimnis" ohne Altersbeschränkung freigegeben. Sinnvoll und verständlich ist er vermutlich aber erst für Kinder ab sechs bis acht Jahren.

Mit oder ohne Eltern in "Das Morphus-Geheimnis"?

Mit. Schließlich geht es (auch) um eine Vater-Sohn-Beziehung, die durch die ganzen Turbulenzen kräftig aufgefrischt wird.

Außerdem startet heute noch "Bolt - ein Hund für alle Fälle", Disneys neuestes Animationsabenteuer. Sie wollen wissen, welche familienfreundlichen Filme derzeit noch in den Kinos laufen? Hier geht's zur Übersicht der aktuellen Eltern.de-Kinokritiken!