VG-Wort Pixel

Kinotipp Der Weihnachtsmuffel

Ein unglücklicher Grundschullehrer, ein verrückter Hilfslehrer und ein Krippenspiel - das sind die Zutaten von "Der Weihnachtsmuffel". Aber wieso interessiert sich Hollywood für die Weihnachtsaufführung der Grundschüler? Wir sagen Ihnen, ob die Antwort auf diese Frage die Kinokarte lohnt.

Eltern.de-Bewertung für "Der Weihnachtsmuffel":

Sehenswert, gute Unterhaltung.

Worum geht es in "Der Weihnachtsmuffel"?

"Der Weihnachtsmuffel" - das ist der einsame Lehrer Mr. Maddens (Martin Freeman), der von seiner Freundin Jennifer (Ashley Jensen) vor fünf Jahren am Fest der Liebe verlassen wurde und seitdem vor allem eins hasst: Weihnachten! Deshalb passt es ihm auch überhaupt nicht, dass ausgerechnet er das Krippenspiel an seiner Grundschule vorbereiten soll. Als ihm dann noch sein alter Erzrivale Gordon Shakespeare (Jason Watkins) über den Weg läuft, behauptet er einfach, Hollywood würde kommen, um sein Krippenspiel zu filmen! Alles totaler Quatsch natürlich, aber Mr. Maddens Hilfslehrer, Mr. Poppy (Marc Wootton), sorgt dafür, dass bald das ganze Örtchen Coventry davon erfährt. Tja, so leicht kommt Mr. Maddens aus der Nummer wohl nicht mehr raus ...

Wer wird "Der Weihnachtsmuffel" lieben?

"Der Weihnachtsmuffel" ist ganz klar ein Familienfilm. Wer Weihnachten und die Adventszeit mit all ihren Ritualen und ihrem Kitsch mag, wird diesen Film lieben. Außerdem ist der Film voll von niedlichen Grundschulkindern, wie es sie im wirklichen Leben geben könnte. Lustige Dialoge und nette Gags, die zwar nicht immer ganz realistisch sind, aber doch irgendwie zu diesem sonst so bodenständigen Film passen, machen den Film zu dem was er ist: ein süßer Film für Weihnachten!

Für wen ist "Der Weihnachtsmuffel" nicht geeignet?

Für Fans von Hollywood-Megaproduktionen könnte "Der Weihnachtsmuffel" etwas gewöhnungsbedürftig sein. Hier gibt es keine reißende Action, keine brennenden Autos oder wilde Verfolgungsjagden und auch keine großen Special effects. Dieser Film aber bleibt trotz der einen oder anderen Übertreibung eher realistisch. Wer also mit Weihnachten, Grundschülern und einem zuweilen abgefahrenen Plot nichts anfangen kann, sollte lieber zuhause bleiben.

Ab welchem Alter ist "Der Weihnachtsmuffel" empfehlenswert?

Egal ob Klein oder Groß - "Der Weihnachtsmuffel" ist ab jedem Alter geeignet. Die Witze sind auch schon für kleine Kinder verständlich und diese etwas andere Erzählung über die Vorbereitung eines Krippenspiels ist auch für Erwachsene einen Kinobesuch wert.

Mit oder ohne Eltern in "Der Weihnachtsmuffel"?

Dieser Film ist ganz klar ein Familienfilm. Wenn Ihre Kinder alleine ins Kino möchten, können Sie sie jedoch ruhigen Gewissens gehen lassen. Aber Vorsicht, solche harmlosen Filme werden meistens nicht von Teenagern in Gruppen angeschaut! Falls Ihr Kind sich vermeintlich mit Freunden für "Der Weihnachtsmuffel" verabredet hat, sollten Sie sich nicht wundern, wenn es am Ende mehr vom neuen Vampir- oder Actionfilm weiß als vom muffeligen Mr. Maddens!

Weitere Facts zu "Der Weihnachtsmuffel":

Kinostart: 08. Dezember 2011
Regie: Debbie Isitt
Darsteller: Martin Freeman, Jason Watkins, Ashley Jensen, Marc Wootton, Pam Ferris u. a.
Länge: circa 105 Min
Genre: Komödie
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben

Sie suchen ein Kino in Ihrer Nähe, in dem "Der Weihnachtsmuffel" läuft? Dann schauen Sie doch mal auf www.kino.de

Was läuft außer "Der Weihnachtsmuffel" noch im Kino?

Heute startet nicht nur "Der Weihnachtsmuffel", außerdem erlebt auch Der gestiefelte Kater, Shreks samtpfotiger Kompagnon, sein erstes Solo-Abenteuer.

Und hier geht's zur Übersicht der aktuellen Eltern.de-Kinokritiken!

Neu in Familie & Urlaub