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Kinotipp Die Vampirschwestern

Vampire sind spätestens seit "Twilight" schwer in Mode. Jetzt kommen "Die Vampirschwestern" auf die große Leinwand. Wie der Film geworden ist und ob sich ein Kinobesuch lohnt, erfahren Sie hier.

Worum geht es in "Die Vampirschwestern"?

Als die, nun sagen wir mal etwas ungewöhnliche Familie Tepes aus ihrer heiß geliebten Heimat Transsilvanien nach Deutschland zieht, beginnt für die zwei Schwestern Silvania (Marta Martin) und Dakaria (Laura Roge) ein ungewohntes Leben: In ihrer Heimat galten ihre Fähigkeiten als normal, in Deutschland müssen sie sich neu zurecht finden. Denn wie der Titel des Films schon vermuten lässt: Die beiden sind "Die Vampirschwestern".

Aber eben nicht so ganz, sie sind Halbvampire. Ihr Vater ist ein Vampir, ihre Mutter dagegen ein Mensch. Deshalb gelten für die beiden nicht alle Vampir-, aber auch nicht alle Menschenregeln. Da Dakaria und Silvania unterschiedliche Einstellungen zu ihrem Leben haben, hegt Silvania schon bald den Wunsch, ein "ganzer" Mensch zu sein. Dakaria dagegen wäre gerne ein "richtiger" Vampir. Als die beiden zufällig einen Zauberer entdecken, der ihre Wünsche in Erfüllung gehen lassen kann, beginnt das Chaos: Schon bald ist nichts mehr, wie es war ...

Eltern.de-Bewertung für "Die Vampirschwestern":

Nur anschauen, falls man gar nichts anderes vor hat.

Wer wird "Die Vampirschwestern" lieben?

Kinder mit einem Hang zu Fantasy- und Vampirgeschichten können sicher ihre Freude an "Die Vampirschwestern" haben. "Können" allerdings, nicht "werden". Der Film basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage von Franziska Gehm aus dem Jahr 2008. Ob es daran liegt, dass er einen Wust an Handlungssträngen in die 97 Minuten packt? Das liegt im Auge des Betrachters - genau wie die Frage, ob eine Phantasie-Vampirsprache sowie übertriebener Gag-Zwang nötig gewesen wären.

Für wen ist "Die Vampirschwestern" weniger geeignet?

"Twilight" lässt auf deutsch grüßen - so oder ähnlich müsste die Warnung an alle Kinobesucher lauten, denen schon die Hollywood-Vampirschnulze nicht gefallen hat. Gleichermaßen verzweifelte wie allzu coole Teenie-Schwestern, die anders sind als die anderen Kinder, nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch wahre Freunde finden, ihre Eltern austricksen und sich Dank der wahren Freundschaft ganz allein aus dem Schlamassel herauskämpfen - das hat man alles schon mal gesehen. Und zwar leider auch schon besser als in "Die Vampirschwestern" ...

Ab welchem Alter ist "Die Vampirschwestern" empfehlenswert?

"Die Vampirschwestern" ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, dennoch sollte sich Ihr Kind den Film nicht vor Erreichen des sechsten Lebensjahres im Kino anschauen. Denn angesichts der zahlreichen Handlungsstränge könnte es für jüngere Film-Fans schwierig sein, den Geschehnissen auf der Leinwand zu folgen.

Mit oder ohne Eltern in "Die Vampirschwestern"?

"Die Vampirschwestern" können etwas ältere Kinder ruhig ohne Eltern anschauen. Schließlich werden Kinder auch die Zielgruppe sein, die "Die Vampirschwestern" am ehesten unterhaltsam finden wird. Wenn Sie und Ihre Kinder sich den Film doch unbedingt gemeinsam anschauen wollen, dann treffen Sie sich irgendwann auf einen gemütlichen DVD-Abend auf Ihrer Couch.

Weitere Facts zu "Die Vampirschwestern":

Kinostart: 27. Dezember 2012
Regie: Wolfgang Groos
Darsteller: Marta Martin, Laura Roge, Christiane Paul, Stipe Erecg, Michael Kessler, Richy Müller u. a.
Länge: circa 97 Minuten
Genre: Kinderfilm
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben
Weitere Infos:www.vampirschwestern-film.de oder auf Facebook: www.vampirschwestern-film.de/facebook

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Was läuft außer "Die Vampirschwestern" noch im Kino?

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