Kinotipp
 
Die wilden Hühner und das Leben

Zum dritten Mal locken Cornelia Funkes wilde Hühner jetzt junge Mädchen in die Kinos. Diesmal durchleben die Heldinnen die Höhen und Tiefen der Pubertät. Ob "Die wilden Hühner und das Leben" damit in der Zielgruppe ankommt, verraten wir Ihnen hier.

Kinostart: 29.01.2009
Regie: Vivian Naefe
Darsteller: Michelle von Treuberg, Lucie Hollmann, Sonja Gerhardt, Veronica Ferres, Jessica Schwarz, Benno Fürmann
Genre: Jugendfilm
Länge: 112 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung

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Darum geht's in "Die wilden Hühner und das Leben"

Die wilden Hühner gehen auf Klassenfahrt - und jedes einzelne der Mädchen hat ein dickes Problem im Gepäck: Herzschmerz, Eifersucht, einen Vater, der fremdgeht ... Und dann sind da noch die "wilden Küken" aus der Unterstufe, die die Hühnerbande mit ihren Streichen zu Gegenschlägen herausfordern: So kommt es, dass trotz allen Zwists, den das mühsame Erwachsenwerden mit sich bringt, die Hühner noch einmal für ein richtig "großes Ding" zusammenstehen und dabei sich und andere in Gefahr bringen ...

Wer wird "Die wilden Hühner und das Leben" lieben?

Alle Mädels, die schon für die ersten beiden Filme dahingeschmolzen sind, kommen auch um den dritten Teil nicht herum - werden das Kino diesmal allerdings etwas weniger hochgestimmt verlassen. Denn nach dem Motto "Kleine Kinder, kleine Sorgen ..." schlägt das Leben bei den größer werdenden Hühnern schon unbarmherziger zu, und die humorvollen Passagen geraten etwas ins Hintertreffen.

Trotz der Schwächen des erkennbar nicht auf einer genialen Romanvorlage beruhenden Drehbuchs hat das Wiedersehen mit den Hühnern und Pygmäen den Charme eines Treffens mit jugendlichen Familienmitgliedern, die man nach ein paar Jahren gern wiedertrifft und sich dabei wundert, wie groß sie geworden sind.

Für wen ist "Die wilden Hühner und das Leben" nicht geeignet?

Für Jungs! Sie werden sich peinlich berührt im Kinosessel winden, wenn sich ihre Kollegen auf der Leinwand Liebesschwüre abringen (Fred) oder gegen unerwünschte Familienpläne ihrer Freundin zur Wehr setzen müssen (Willi).

Ab welchem Alter ist "Die wilden Hühner und das Leben" empfehlenswert?

Manche Zehnjährige wird noch Mühe haben, das ganze Ausmaß des Geschehens zu begreifen. Insofern trotz der Freigabe ohne Altersbeschränkung: "Ab sechs Jahren“ besser in Begleitung, falls Fragen zum Thema Schwangerschaftstest auftauchen. Andererseits passiert nichts wirklich Schlimmes, und kleine Besucher fühlen sich angenehm erwachsen, wenn sie mit Jugendlichen-Themen konfrontierrt werden.

Mit oder ohne Eltern in "Die wilden Hühner und das Leben"?

Aus Freude an der Kunst brauchen sich Eltern diesen Film nicht anzusehen. Wenn, dann als Dolmetscher (siehe Alter) oder aus Nostalgie (siehe die Hühner als Familienmitglieder).

Eltern.de-Bewertung für "Die wilden Hühner und das Leben":