Kinotipp
 
Freche Mädchen

Mit 14 kann das Leben ganz schon stressig sein: Nervige Lehrer, chaotische Mütter und süße Jungs lassen Langeweile im Alltag nicht aufkommen. In der sommerlichen Komödie "Freche Mädchen" stellen sich die drei Freundinnen Mila, Hanna und Kati den täglichen Herausforderungen des Teenie-Lebens.

Kinotipp: Freche Mädchen

Darum geht’s:
Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) sind beste Freundinnen und total genervt: Von den Mitschülern, den Lehrern und den Jungs. Ein bisschen interessanter wird die Schule für Mila, als sie sich Hals über Kopf in den attraktiven Referendar (Davin Rott), verknallt - leider chancenlos, wie sich herausstellen wird. Gut, dass sie immer auf ihre beiden Freundinnen zählen kann. Doch auch deren Gefühlswelt gleicht einer Achterbahnfahrt. Die begabte Sängerin Hanna ist hin- und hergerissen zwischen der Teilnahme an einer Casting-Show und ihrer ersten großen Liebe Bronko (Ben Unterkofler), der das überhaupt nicht gut findet. Kati dagegen verguckt sich jede Woche in einen anderen Traumprinzen. Eigentlich kein Problem, wenn da nicht der obercoole, neue Mitschüler Brian (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) wäre, der lieber einen Song aus Milas Gedicht macht als sich mit Kati abzugeben.

Starttermin: 17.07.2008
Darsteller: Anke Engelke, Armin Rohde, Piet Klocke, David Rott, Emilia Schüle, Selina Shirin Müller, Henriette Nagel, Jonathan Beck, Ben Unterkofler, Vincent Bruder, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Marius Weingarten u.a.
Regie: Ute Wieland
Genre: Teenie-Komödie
Filmlänge: 94 Minuten
FSK: 6
Website: www.frechemaedchen.film.de

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Wer wird den Film lieben?
Ganz klar: Mädchen. Und wahrscheinlich nicht nur diejenigen, die schon die Buchvorlagen zum Film von Maggie Perens aus der Reihe "Freche Mädchen, freche Bücher" verschlungen haben und auf Teenie-Schwarm Wilson Gonzales Ochsenknecht stehen. Sondern auch viele andere Mädchen werden sofort mit der sympathischen Hauptdarstellerin Mila und ihren Freundinnen mitfühlen können. Denn ob es darum geht, welche Casting-Show cool ist, wann der beste Zeitpunkt zum Schlussmachen ist und ob die beste Freundin oder der Schwarm wichtiger ist - Fragen die nicht nur Teenies auf der Leinwand beschäftigen.

Für wen ist er nicht geeignet?
Jungs werden wohl nicht besonders angetan sein. Geht es doch vor allem um "Mädchenkram". Auch Kinogänger, die mit typischen Teenie-Problemen nichts anfangen können, werden sich eher langweilen.

Für welches Alter empfehlenswert?
Die FSK gibt "Freche Mädchen" ab sechs Jahren frei. Grundschüler können den Streifen dank der gewalt- und sexfreien Szenen sowie der harmlosen Jugendsprache durchaus ansehen. Mit der Thematik werden sie allerdings nicht wirklich etwas anfangen können. Am meisten Spaß macht der Film wohl Mädchen zwischen elf und 16 Jahren.

Mit oder ohne Eltern?
Teenies würden es wohl als "peinlich" empfinden, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern in diesen Film gehen würden. Viel lustiger ist es mit den besten Freundinnen einen Kinonachmittag zu verbringen. Für Erwachsene ist der Streifen darüber hinaus auch nicht die beste Unterhaltung. Allein der Umstand, sich an seine eigene Pubertät zu erinnern und ein paar Einblicke in die heutige Jugendkultur zu bekommen, begeistert Erwachsene wohl keine 90 Minuten lang.

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Ganz okay, aber etwas belanglos.