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Kinotipp Konferenz der Tiere

"Konferenz der Tiere" ist der erste deutsche Animationsfilm mit 3D-Technik. Inspiriert durch Erich Kästners Literaturklassiker, erzählt der Film eine Geschichte mit Witz und pädagogischem Wert. Lohnt sich ein Kinobesuch? Hier erfahren Sie es.

Eltern.de-Empfehlung für "Konferenz der Tiere":

Sehenswert, gute Unterhaltung.

Worum geht es in "Konferenz der Tiere"?

"Wo ist das Wasser?" - Erdmännchen Billy und die anderen Tiere wundern sich sehr über die trockene afrikanische Savanne. Eigentlich hätte das Wasser schon längst durch die Schlucht aus den Bergen kommen sollen. Nur ein schrumpfendes Wasserloch ist noch übrig, das aber streng von den Büffeln und Nashörnern bewacht wird, wie Billy schmerzhaft zu spüren bekommt. Und so macht er sich mutig mit Löwe Sokrates auf den Weg, um das Wasser zu suchen. Unterwegs treffen die zwei auf einen gallischen Hahn, eine Eisbärin, ein Känguru, einen tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten, die alle aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Schließlich finden die Tiere das Wasser eingesperrt in einem von Menschen erbauten Staudamm hinter den Bergen. Das können Billy und seine Freunde nicht zulassen: Sie wollen sich wehren und berufen in der Savanne die titelgebende "Konferenz der Tiere" ein.

Wer wird "Konferenz der Tiere" lieben?

Eltern und Kinder werden "Konferenz der Tiere" lieben. Die niedliche Geschichte handelt von Freundschaft, der manchmal schwierigen Vater-Sohn-Beziehung vermittelt überdies eine pädagogisch wertvolle Umweltbotschaft. Außerdem hat der 3D-Animationsfilm immer wieder komische Dialoge und rührende Szenen zu bieten. Wenn der freche Billy mit seinem Kürbisbehälter Wasser aus der kleinen Wasserpfütze holt und damit an den Nasen der ums Wasser streitenden Nashörner und Büffel vorbeispaziert, müssen auch Erwachsene lachen. Lustig ist auch der gallische Hahn, der seine Stimme von "Stromberg"-Schauspieler Christoph Maria Herbst geliehen bekommen hat. Oder die Elefantenkuh für die Bastian Pastewka spricht. Leider wurde mit der 3D-Technik ab und an zu Lasten der Story und des Wortwitzes ein wenig übertrieben.

Für wen ist "Konferenz der Tiere" nicht geeignet?

Zu Beginn verwirren in "Konferenz der Tiere" verschiedene Handlungsstränge mit Billy & Co. in der afrikanischen Savanne, dem gallischen Hahn auf einem Schiff und den Galapagos-Schildkröten. Auch die Dialoge sind an manchen Stellen lang und für Kindergartenkinder schwer verständlich.

Ab welchem Alter ist "Konferenz der Tiere" empfehlenswert?

"Konferenz der Tiere" eignet sich besonders für Schulkinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die sich für Filme wie "Urmel aus dem Eis" oder "Ice Age" interessieren. Bei älteren Kindern stellt sich die Frage, ob die cool gemeinten Witze der Tiere nicht doch etwas "flach" sind.

Mit oder ohne Eltern in "Konferenz der Tiere"?

Die Geschichte von Billy und seinen Freunden auf der Suche nach Wasser kommt bei Kindern sicher gut an. Und wenn der Sohnemann ab und zu die Popcorn-Tüte weitergibt, dann werden sich auch die Eltern in "Konferenz der Tiere" sehr gut unterhalten.

Weitere Facts zu "Konferenz der Tiere":

Kinostart: 7. Oktober 2010
Regie: Reinhard Klooss
Synchronstimmen: Ralf Schmitz, Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka
Länge: 93 Minuten
Genre: Zeichentrickfilm
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben
Weitere Infos: www.kdt.film.de

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