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Kinotipp LOL

2009 wurde der Teenie-Film "LOL" in Frankreich zum Quotenhit. Jetzt kommt das US-amerikanische Remake auf die Leinwand - mit Demi Moore und Miley Cyrus als chaotisches Mutter-Tochter-Gespann in den Hauptrollen. Was Sie da erwartet und ob sich ein Kinobesuch lohnt, lesen Sie hier:

Eltern.de-Bewertung für "LOL":

Nur anschauen, falls man gar nichts anderes vor hat.

Worum geht es in "LOL"?

Lola (Miley Cyrus), die eigentlich auf den Spitznamen "Lol" hört, ist 16 Jahre alt und steckt mitten in der Pubertät: Ihre Welt dreht sich um Chatten, Partys und natürlich Jungs. Und die bringen ganz schön viel Wirbel in das Leben der Jugendlichen: Nachdem sie sich von ihrem ersten Freund Chad (George Finn) getrennt hat, ist sie jetzt drauf und dran, sich in ihren besten Freund, den Musiker Kyle (Douglas Booth), verlieben. Als ob das nicht schon kompliziert genug wäre, tut sich noch ein weiteres Problem auf: Sie ist sich sicher, dass er sein "erstes Mal" schon hinter sich hat - Lol ist allerdings noch Jungfrau. Lols Mutter Anne (Demi Moore) ist von dem Teenager-Stress ihrer Tochter zudem gar nicht begeistert, hat sie doch selbst genug Stress mit den Männern und ein nicht weniger turbulentes Liebesleben als ihre Tochter ...

Wer wird "LOL" lieben?

"LOL", der auf der gleichnamigen französischen Komödie aus dem Jahr 2009 basiert, hat alle Zutaten für eine typische Teenie-Komödie: die erste große Liebe, Betrügereien, Liebeskummer, Haus-Partys und Schul-Stress. Dazu kommt natürlich noch "Hannah Montana"-Star Miley Cyrus in der Hauptrolle und der smarte, Gitarre spielende Douglas Booth, der mit Sicherheit die Teenie-Mädchen verzücken wird.

Für wen ist "LOL" nicht geeignet?

Mädchen im Teenager-Alter werden bei "LOL" bestimmt ihren Spaß haben - und wenn sie nur Douglas Booth oder den Bad-Boy George Finn anschmachten oder die Musik cool finden. Ansonsten ist der Film leider wenig gehaltvoll: Die Probleme der Jugendlichen bleiben oberflächlich und bestehen vor allem aus Sex-Erfahrungen auf dem Schulklo oder Versuchen, den Mathe-Lehrer rumzukriegen. Und die Mutter-Tochter-Beziehung, die eigentlich ein netter Rahmen hätte sein können, ist wenig realistisch: Mutter Anne fängt zunächst eine heimliche Affäre mit ihrem Ex-Mann an, der aber wieder abgemeldet ist, als sie einen sexy Polizisten kennenlernt. Zwischendurch raucht sie mal ganz gerne einen Joint und wirkt auch ansonsten wenig vorbildhaft. Und Lola tanzt ihrer Mutter im Grunde die ganze Zeit auf der Nase herum und versucht mit einem "Hab dich lieb, Mom" am Ende jedes Satzes, ihr rotzfreches Verhalten wieder auszubügeln.

Ab welchem Alter ist "LOL" empfehlenswert?

Die Freigabe des Films ist ab sechs Jahren. Grundschulkinder können aber mit Liebes-Problemen wohl noch zu wenig anfangen - genauso wie mit Sex und Partys. Viel älter als 16 Jahre sollten die Kinobesucherinnen aus den oben genannten Gründen dann allerdings auch nicht sein.

Mit oder ohne Eltern in "LOL"?

Wenn Sie nicht unbedingt müssen: Bleiben Sie zuhause und lassen Sie Ihr Kind mit seinen Freundinnen ins Kino gehen. Wenn es um Liebe und vor allem um Sex geht, bleiben die Jugendlichen doch am liebsten unter sich. Außerdem wird man sich als Erwachsener spätestens dann an einen anderen Ort wünschen, wenn man Demi Moore als Mutter Anne durch die Betten hüpfen sieht.

Weitere Facts zu "LOL":

Starttermin: 31. Mai 2012
Regie: Lisa Azuelos
Darsteller: Miley Cyrus, Demi Moore, Douglas Booth, Ashley Greene, George Finn Länge: circa 97 Minuten
Genre: Teenie-Komödie
FSK: ab sechs Jahren freigegeben

Sie suchen ein Kino in Ihrer Nähe, in dem "LOL" läuft? Dann schauen Sie doch mal auf kino.de vorbei!

Was läuft außer "LOL" noch im Kino?

Außer LOL startet heute auch die modernisierte Märchenverfilmung a href="https://www.eltern.de/familie-urlaub/kultur/kinotipp-snow-white-and-the-huntsman.html" type ="_blank" class="inlinelink">Snow White and the Huntsman mit "Twilight"-Star Kristen Stewart in der Hauptrolle.

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