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Kinotipp Meine erfundene Frau

Lügen für die Liebe? In "Meine erfundene Frau" strickt Adam Sandler aus einer Notlüge eine haarsträubende Geschichte mit einer komplett erfundenen Familie. Ob der Film für Kinder geeignet oder doch eher etwas für Erwachsene ist, erfahren Sie hier.

Eltern.de-Bewertung für "Meine erfundene Frau":

Ganz okay, aber etwas belanglos.

Worum geht es in "Meine erfundene Frau"?

Dannys (Adam Sandler) falscher Ehering war immer seine sichere Abschleppmasche bei Frauen, bis der erfolgreiche Schönheitschirurg die blonde Palmer (Brooklyn Decker) trifft. Sie ist die erste Frau für die er sich seit langem wirklich interessiert. Als Palmer den Ring sieht, bekommt Danny eine Abfuhr: Sie will keine Ehe zerstören. Aber statt zu erzählen, dass er gar nicht verheiratet ist, verstrickt sich Danny in eine unfassbare Geschichte, in der die Ehe mit seiner angeblichen Ehefrau aufgrund ihrer Drogensucht kurz vor der Scheidung steht. Das verschafft ihm ein neues Problem: Palmer will die Ehefrau unbedingt kennen lernen, um sicher zu gehen, dass sie mit der Scheidung einverstanden ist. Also heuert Danny kurzfristig seine Assistentin Katherine (Jennifer Aniston) als seine Frau an. Sie und auch deren Kinder bilden bald Dannys erfundene Familie. Die Krönung der Zwickmühle bildet ein Familienurlaub mit Palmer in Hawaii. Hier versucht jeder seine Version der Geschichte aufrechtzuerhalten - doch unter den ganzen Lügen versteckt sich eine Wahrheit, die ganz anders aussieht als die Beteiligten vermuten.

Wer wird "Meine erfundene Frau lieben"?

"Meine erfundene Frau" ist ein Muss für alle Fans von Adam Sandler. Denn hier gibt's verpfuschte Schönheits-OPs und gepfefferten Sprüchen zwischen Gefühl, Witz und jeder Menge nackter Haut. Scheint die Komödie zu Beginn wenig Tiefgang zu haben, steuert "Meine erfundene Frau" dank der Romanze zwischen Adam Sandler und einer supersympathischen Jennifer Aniston im Hawaii-Urlaub doch in tiefere Gewässer - Höhepunkt: ein irrwitziger Tanzcontest, bei dem sich die beiden sehr tief in die Augen schauen.

Für wen ist "Meine erfundene Frau" nicht geeignet?

Der Humor in "Meine erfundene Frau" ist nicht Jedermanns Sache - pubertäre, oft platte Szenen schocken sensible Kinobesucher bestimmt. Sehr daneben: Eine Szene, in der der Kugelbauch einer Schwangeren zur Zielscheibe eines Cola-Bechers wird. Wer also Filme wie "Kindsköpfe" oder "50 erste Dates" nicht mag, der sollte sich die Kinokarte für "Meine erfundene Frau" sparen. "Meine erfundene Frau" ist außerdem absolut kein Film für Kinder und zu junge Teenager - vor allem, weil die beiden Kinder von Katherine bestimmt kein pädagogisch korrektes Vorbild sind.

Ab welchem Alter ist "Meine erfundene Frau" empfehlenswert?

Angesichts einiger Szenen mit sehr tiefen Dekollets und vielen Witzen unter der Gürtellinie sollten Kinder und Teenager "Meine erfundene Frau" noch nicht im Kino sehen. Jugendliche ab 14 Jahren dagegen werden wahrscheinlich gespannt versuchen, den Durchblick in Dannys unzähligen Lügen zu behalten und zu beobachten, wie er sich selbst in ihnen verzettelt.

Mit oder ohne Eltern in "Meine erfundene Frau"?

Wenn Sie kein Adam Sandler-Fan sind und sich vorgenommen haben, keine Komödien mit wenig Tiefgang mehr anzuschauen, sollten Sie mit ihrem Teenager lieber keine Vorstellung von "Meine erfundene Frau" besuchen. Die Jugendlichen ab 14 Jahren gehen garantiert sowieso am liebsten alleine ins Kino. Ansonsten ist der Film etwas für erwachsene Lachmuskeln und einen witzigen Abend ohne Kinder.

Weitere Facts zu "Meine erfundene Frau":

Kinostart: 24. Februar 2011
Regie: Dennis Dugan
Schauspieler: Adam Sandler, Jennifer Aniston, Brooklyn Decker
Länge: 111 Minuten
Genre: Komödie
FSK: ab zwölf Jahre freigegeben
Weitere Infos: www.meine-erfundene-frau.de

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