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Kinotipp Ostwind

Weil Mika das Klassenziel nicht erreicht hat, wird sie auf das Gestüt ihrer Oma geschickt, um dort zu lernen. Ätzend, wäre da nicht der unberechenbare Hengst "Ostwind", mit dem Mika ein magisches Band zu verbinden scheint. Hier erfahren Sie, ob sich der Kinobesuch lohnt.

Worum geht es in "Ostwind"?

Kinotipp: Ostwind
© Constantin

Die vierzehnjährige Mika hat das Schuljahr nicht bestanden und muss die Klasse wiederholen. Ihre Eltern sind davon natürlich gar nicht begeistert und canceln prompt Mikas Ferien im Sommercamp. Stattdessen soll sie Schulstoff nachholen und den Sommer auf dem Pferdegestüt ihrer strengen Großmutter verbringen. Verständlich, dass die freche Schülerin von dieser Aussicht gar nicht begeistert ist und sich quer stellt. Auf dem Land angekommen hat Mika weder Lust, sich vom Stallburschen Sam überwachen zu lassen, noch ihren Kopf in die Bücher zu stecken.

Dann aber entdeckt sie auf einem ihrer Streifzüge über den Hof in der dunkelsten Box des Pferdestalls den wilden Hengst Ostwind. Das Pferd gilt als unzähmbar; weder Mikas Großmutter noch Michelle, die beste Reiterin des Gestüts, können ihn reiten. Trotzdem schleicht sich Mika heimlich in den Stall und fühlt sich schon bald dem "tierischen" Außenseiter mehr verbunden, als den Menschen um sie herum. Das Unglaubliche passiert und der scheue Hengst lässt den Kontakt zu. Es beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Doch kann Mika auch ihre Großmutter von Ostwind überzeugen, oder wird er wirklich an den berüchtigten und nicht gerade als Tierfreund bekannten "Ungar" verkauft?

Eltern.de-Bewertung für "Ostwind":

Ganz okay, aber etwas belanglos.

Wer wird "Ostwind" lieben?

"Ostwind" handelt von der tiefen Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Pferd, davon, sich selbst zu finden und Abenteuer zu erleben. Also eigentlich all das, was die Herzen junger Mädchen höher schlagen lässt.

Für wen ist "Ostwind" weniger geeignet?

"Ostwind" ist ein Mädchenfilm durch und durch. Allerdings können sich Mädels, die so gar nichts für Pferde übrig haben, das Kinoticket ebenso sparen wie die Mehrzahl der Jungs.

Ab welchem Alter ist "Ostwind" empfehlenswert?

"Ostwind" ist ab sechs Jahren freigegeben, was dem Film auch angemessen ist. Jüngere Kinder werden der Handlung noch nicht gut genug folgen können.

Mit oder ohne Eltern in "Ostwind"?

Ab zwölf Jahren können Kinder "Ostwind" auch allein anschauen. Erwachsenen kann der Film teilweise etwas holprig und thematisch sehr seicht vorkommen - er ist nun mal eher für Pferdefans und kleine Mädchen geeignet.

Weitere Facts zu "Ostwind"

Kinostart: 21. März 2013
Regie: Katja von Garnier
Darsteller: Hanna Binke, Marvin Linke, Cornelia Froboess, Tilo Prückner, Nina Kronjäger, Jürgen Vogel, Marla Menn, Henriette Morawe, Detlev Buck u.v.a.
Länge: circa 100 Minuten
Genre: Abenteuer, Familie
FSK: ab sechs Jahren freigegeben
Weitere Infos:www.ostwind.com

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Was läuft außer "Ostwind" noch im Kino?

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