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Kinotipp Sex on the Beach

Nicht nur deutsche Teenager fahren nach Malle, um am Ballermann mal so richtig die Sau rauszulassen - die Komödie "Sex on the Beach" beweist, dass auch britische Spätpubertierende im Urlaub nur das Eine wollen. Aber kann man seinen Nachwuchs das unbedenklich im Kino ansehen lassen? Hier erfahren Sie es!

Eltern.de-Empfehlung für "Sex on the Beach":

Ganz okay, aber etwas belanglos.

Worum geht es in "Sex on the Beach"?

"Sex on the Beach" erzählt eine Geschichte, die sicher jeder schon mal gehört, gesehen oder erlebt hat, der sich mit jungen Männern über deren Pubertät unterhält: Die vier Jungs Will (Simon Bird), Neil (Joe Thomas), Simon (James Buckley) und Jay (Blake Harrison) fahren nach ihrem Schulabschluss in den Saufurlaub. Voller Hoffnung auf Alkoholexzesse, amouröse Abenteuer und eine passable Unterkunft landen die vier auf Kreta, wo der Alkohol zwar billig ist, aber die Urlaubskasse bald leer. Und Mädchen gibt es dort zwar schon, aber es scheint sich keine für das unattraktive Quartett zu interessieren. Bis die vier, wie sollte es in Teenie-Komödien auch anders sein, vom legendären Partyboot erfahren ...

Wer wird "Sex on the Beach" lieben?

Wer auf Komödien la "Amercan Pie" steht, wird mit "Sex on the Beach", dem ersten Kinoabenteuer der Protagonisten aus der in England immens erfolgreichen Sitcom "The Inbetweeners", sicher seinen Spaß haben. Der Humor ist allerdings derber als in amerikanischen Teeniefilmen. Das ist der Qualität des Films nicht einmal abträglich, könnte Zuschauer über 20 aber abschrecken. Der Film setzt auf Übertreibungen, die vor allem den Humor eines jungen Publikums treffen sollen. Denn, Hand aufs Herz, welcher Erwachsene findet es (immer) noch lustig, wenn Jays Mutter ihn beim Onanieren mit Handschuhen und Taucherbrille vor dem Laptop erwischt?

Für wen ist "Sex on the Beach" nicht geeignet?

Finger weg von der "Sex on the Beach"-Kinokarte, wenn Teenie-Komödien für Sie ein Graus sind, Sie mit Überspitzungen nichts anfangen können und Probleme von Jugendlichen Sie nicht die Bohne interessieren. Es geht in dem Film wirklich nur um Saufen, Sex, Freundschaft und ein bisschen Liebe. Die Witze sind flach, das Szenario allseits bekannt und wer nicht über Belangloses lachen kann, sollte lieber zuhause bleiben.

Ab welchem Alter ist "Sex on the Beach" empfehlenswert?

"Sex on the Beach" nimmt kein Blatt vor den Mund, daher ist die Altersbeschränkung auf 16 Jahre angemessen. Aber wie bei jedem Film, so kommt es auch auf Ihr Kind an. Der Film handelt auf eine übertriebene, aber für 16-Jährige sicherlich amüsante Art von Teenie-Problemen: die erste Freundin, der erste Sex, das erste mal Urlaub ohne Eltern, Besäufnisse und der Kater danach usw. Wenn Ihr Kind den Film unbedingt sehen will und über 14 Jahre alt ist, können Sie ihm eventuell einen gemütlichen Abend auf der Couch versprechen, wenn der Film in ein paar Monaten auf DVD zu haben ist. Im Zweifel sind Sie hinterher verstört und für Ihr Kind war's "voll der coole Film".

Mit oder ohne Eltern in "Sex on the Beach"?

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sich dem Kinobesuch zu entziehen, tun Sie es! Für 16- bis 20-Jährige ist "Sex on the Beach" sicher eine große Gaudi und Ihr Teenager hat garantiert einen lustigen Nachmittag. Doch es macht auch einfach mehr Spaß, sich "Sex on the Beach" ohne Eltern anzugucken, dann kann Ihr Nachwuchs unbeschwert über jeden noch so flachen Witz lachen ohne dauernd zu denken, was Sie jetzt wohl denken. Teenies sprechen auch nicht gerne mit Ihren Eltern über Filme wie "Sex on the Beach" - also überlassen Sie diesen Film lieber Ihrem Kind und seinen Freunden.

Weitere Facts zu "Sex on the Beach":

Kinostart: 02. Februar 2012
Regie: Ben Palmer
Darsteller: Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley, Blake Harrison u. a.
Länge: circa 97 Minuten
Genre: Komödie
FSK: ab 16 Jahre freigegeben

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Was läuft außer "Sex on the Beach" noch im Kino?

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