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Kinotipp Starbuck

"Starbuck" erzählt die Geschichte eines Samenspenders, der sich plötzlich seinen 533 Kindern gegenüber sieht. Warum es sich lohnt, für diese süße Geschichte ins Kino zu gehen, verraten wir Ihnen hier.

Worum geht es in "Starbuck":

Der chaotische David ist Vater von 533 Kindern - bald 534, um ganz genau zu sein. Dies ist aber noch nicht alles, was in "Starbuck" auf den 42-Jährigen niederprasselt: In seinem Job als Fleischlieferant für die Metzgerei seines Vaters ist er völlig unzuverlässig, er ist hochverschuldet und die seltenen Fußballspiele mit seiner absoluten Amateurmannschaft enden meist auch alles andere als befriedigend.

Und nun hat er plötzlich diese 533 Kinder. Von den unbeholfenen Annäherungsversuchen Davids an seine Kinder, die er versucht, inkognito kennenzulernen, erzählt "Starbuck" auf äußerst amüsante Art und Weise.

Eltern.de-Bewertung für "Starbuck":

Sehenswert, gute Unterhaltung.

Wer wird "Starbuck" lieben?

Programmkino-Fans werden mit "Starbuck" ebenso Freude haben wie das Publikum, das lieber Geld für aktuelle Blockbuster ausgibt. Denn der Film hat alles, was eine gelungene Komödie ausmacht: Humor, wunderschöne Bilder und Dialoge, die ans Herz gehen. Die Kameraführung schafft es, die ohnehin gut ausgewählten Bilder so in Szene zu setzen, dass "Starbuck" filmisch toll wirkt und man nach dem Kinobesuch nicht nur wegen des außergewöhnlichen Plots mit einem Lächeln auf die Straße tritt.

Für wen ist "Starbuck" weniger geeignet?

Die Geschichte von "Starbuck" ist, um es mal salopp zu formulieren, schon ziemlich abgefahren und hat mit der Realität nicht viel gemein. Wer also für niedliche Geschichten, die in der Realität rein theoretisch möglich wären, so aber trotzdem nie passieren würden, nichts übrig hat, dürfte seine Schwierigkeiten mit "Starbuck" haben.

Ab welchem Alter ist "Starbuck" empfehlenswert?

Ein Kinobesuch von "Starbuck" ist ohne weiteres ab zwölf Jahren möglich, die entsprechende FSK-Freigabe ist also grundsätzlich in Ordnung. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass die Thematik unter Umständen Fragen bei Ihren Kindern aufwerfen wird, die sich auf das Thema "Sex" beziehen könnten.

Mit oder ohne Eltern in "Starbuck"?

Wenn Sie Ihrem Kind einen Plot, in dem ein einzelner Mann 533 Kinder durch Abgabe seines Spermas in einer Samenbank hat, zutrauen, können Sie Ihr Kind aber in jedem Fall mit ins Kino nehmen. "Starbuck" ist ein komischer, lustiger und schöner Film, den Kinder ab zwölf Jahren allerdings auch ohne Eltern ansehen können. Die Handlung ist leicht verständlich und trumpft selbst bei eher heiklen Szenen mit Witz auf. Dennoch sollten Sie Ihrem Kind mit auf den Weg geben, dass Samenspenden vielleicht nicht unbedingt die passende Nebenbeschäftigung für Männer ist. Denn so schön das Ende im Film auch ist, Hand auf’s Herz: Wer will schon 533 Kinder?

Weitere Facts zu "Starbuck":

Kinostart: 16. August 2012
Regie: Ken Scott
Darsteller: Patrick Huard, Julie LeBreton, Antoine Bertrand u.a.
Länge: circa 109 Minuten
Genre: Komödie
FSK: ab zwölf Jahren freigegeben
Weitere Infos:www.starbuck-derfilm.de

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Was läuft außer "Starbuck" noch im Kino?

Außer "Starbuck" startet heute mit Was passiert, wenn's passiert ist auch eine Komödie rund um das Thema "Schwangerschaft", gespickt mit Hollywood-Stars.

Und hier geht's zur Übersicht der aktuellen Eltern.de-Kinokritiken!

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