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Kinotipp Titanic in 3D

Mit "Titanic in 3D" kommt eines der größten Liebesdramen der Filmgeschichte nochmals in die Kinos. Ganze elf Oscars räumte der Film damals ab, Millionen haben in den Kinositzen geschmachtet, geschluchzt und mitgezittert. Aber werden mit der Neuauflage in der 3D-Version nur alte Kamellen wieder aufgewärmt oder lohnt sich der Kinobesuch?

Eltern.de-Empfehlung von "Titanic in 3D":

Sehenswert, gute Unterhaltung.

Worum geht es in "Titanic in 3D"?

14 Jahre ist es mittlerweile her, dass "Titanic" alle damals bestehenden Rekorde der Filmgeschichte brach. 18 Millionen Zuschauer hatte der Film alleine in Deutschland. Und die schmachteten gemeinsam mit dem Liebespaar Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet), das sich über Standesgrenzen hinwegsetzte, fieberten mit, als das angeblich unsinkbare Schiff einen Eisberg rammte, und weinten, als Jack am Ende starb. Jetzt, zum 100. Jahrestag des Untergangs, kommt der bis heute zweiterfolgreichste Film aller Zeiten (der erfolgreichste Film ist übrigens "Avatar", ebenfalls vom Regisseur James Cameron) in 3D in die Kinos - und alle, die Hoffnung auf ein Happy-End und ein glückliches Liebespaar Rose und Jack hegen, muss man leider enttäuschen: Auch in 3D sinkt die Titanic am Ende und Rose steht zum Schluss alleine unter der Freiheitsstatue.

Wer wird "Titanic in 3D" lieben?

Der Regisseur James Cameron will mit der Neuauflage von "Titanic" in der 3D-Version den Film nochmals auf die große Leinwand bringen, da eine ganze Generation den Film, wenn überhaupt, nur im Fernsehen sehen konnte. Und man muss sagen: Im Kino - und vor allem in 3D - wirkt "Titanic" nochmals um einiges fesselnder und imposanter als zuhause auf dem Sofa. Also: Alle Mädchen, die 1997 zu jung für "Titanic" waren, werden es sicherlich nicht bereuen, den Film auch im Kino angeschaut zu haben. Und alle eingefleischten "Titanic"-Fans, die den Film bereits gefühlte 1.000 Mal gesehen haben und den Text mittlerweile besser können als Leonardo DiCaprio und Kate Winslet, können jetzt noch einmal die Taschentücher zücken.

Für wen ist "Titanic in 3D" nicht geeignet?

Alle bekennenden, wohl zumeist männlichen "Titanic"-Hasser werden auch durch die 3D-Version nicht zu begeistern sein. Nach wie vor wird der Großteil des Films durch die Liebesgeschichte zwischen Jack und Rose eingenommen - und als es dann "endlich" spannend wird, könnte es gut sein, dass die Jungs da bereits entnervt aufgegeben haben. Und auch die Mädchen, die ihren Freund mit dem "3D-Effekte"-Argument zu einem romantischen Pärchen-Abend ins Kino locken wollen, sollten gewarnt sein: Die Technik sorgt nicht unbedingt für mehr Action, sondern eher dafür, sich noch besser einfühlen zu können. Wer erwartet, dass einem jetzt die Schiffsteile um die Ohren fliegen, sollte von der Kinokarte besser die Finger lassen.

Ab welchem Alter ist "Titanic in 3D" empfehlenswert?

Freigegeben ist "Titanic in 3D" bereits ab zwölf Jahren - allerdings sollte Ihr Kind schon sehr hartgesotten sein, wenn Sie es tatsächlich in dem Alter ins Kino gehen lassen wollen: Denn selbst wenn Ihr Kind vielleicht schon Teile des Films im Fernsehen gesehen hat, darf man die Wirkung auf der großen Leinwand, noch dazu in 3D, nicht unterschätzen. Man fühlt sich viel näher am Geschehen und wird noch stärker in den Bann gezogen - was bei einem Film wie "Titanic" für Zwölfjährige wohl zu aufregend ist und vielleicht auch für Alpträume sorgen kann.

Mit oder ohne Eltern in "Titanic in 3D"?

Wenn Sie nicht gerade zu den "Titanic"-Fans zählen und auch nicht unbedingt scharf auf den Film sind: Lassen Sie Ihr Kind ruhig mit seinen Freunden ins Kino gehen. Da können vor allem die Mädchen nach Herzenslust Leonardo DiCaprio anschmachten, miteinander schluchzen und sich bei den Untergangs-Szenen gegenseitig das Händchen halten. Aber: Auch für Mamas, die "Titanic" gerne noch einmal auf der großen Leinwand und mit Spezialeffekten sehen wollen, lohnt sich der Kinobesuch auf jeden Fall. Sowohl Mutter als auch Tochter haben allerdings wahrscheinlich mehr Spaß, wenn sie getrennt ins Kino gehen und den Film mit den eigenen Freundinnen anschauen.

Weitere Facts zu "Titanic in 3D":

Starttermin: 5. April 2012
Regie: James Cameron
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Frances Fisher, Billy Zane, David Warner Länge: circa 194 Minuten
Genre: Liebesdrama
FSK: ab zwölf Jahre freigegeben

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Was läuft außer "Titanic in 3D" noch im Kino?

Außer "Titanic" in 3D" startet in den Kinos heute mit Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen eine originelle Neuauflage des bekannten Märchens mit Julia Roberts als böser Stiefmutter.

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