Kinotipp
 
Twilight - Biss zum Morgengrauen

Endlich startet mit "Twilight - Biss zum Morgengrauen" die von unzähligen Mädchen erwartete Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers in den Kinos. Ob Sie Ihrer Tochter die Kinokarte für die romantische Vampir-Love Story spendieren können, erfahren Sie hier.

Kinostart: 15. Januar 2009
Darsteller: Robert Pattinson, Kristen Stewart
Regie: Catherine Hardwicke
FSK: ab zwölf Jahren

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ELTERN.de-Bewertung für "Twilight - Biss zum Morgengrauen":

Ganz okay, aber etwas belanglos.

Darum geht's in "Twilight - Biss zum Morgengrauen"

Der Teenager Bella Swan zieht in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu ihrem Vater in die verregnete Kleinstadt Forks. Dort verliebt sie sich in ihren geheimnisvollen Mitschüler Edward. Doch der bleiche, gutaussehende Jüngling hat ein Geheimnis: Er ist ein Vampir - allerdings ein "vegetarisch" lebender. Denn er und seine Blutsauger-Geschwister jagen nur Tiere, keine Menschen. Es kommt, wie es kommen muss: Bella und Edward verlieben sich unsterblich ineinander. Doch schon bald muss Bella feststellen, dass nicht alle Vampire so edel sind wie ihr Edward ...

Wer wird "Twilight - Biss zum Morgengrauen" lieben?

Jedes Mädchen, das die Bestseller-Reihe von Stephenie Meyer, deren Anfang "Twilight - Biss zum Morgengrauen" macht, verschlungen hat. Denn die Verfilmung hält sich eng an die Romanvorlage, teilweise wurden ganze Dialoge übernommen. Und tatsächlich gelingt es Regisseurin Catherine Hardwicke, die Geschichte so umzusetzen, wie sie sich wahrscheinlich in den Köpfen der jungen Leserinnen abgespielt hat. Auch die Besetzung der Hauptrollen ist stimmig - es ist anzunehmen, dass Nachwuchs-Star Robert Pattinson ("Harry Potter und der Feuerkelch") künftig in den Träumen vieler Teenager herumspuken wird

Einziger Wermutstropfen: Manches, was bei der Lektüre berühren mag (etwa Edwards Flug mit Bella durch den Wald) sieht in der Hollywood-Version einfach aus wie jeder x-beliebige Special Effect in einem Blockbuster. So geht doch einiges von der Magie, die das Buch ausmachte, verloren.

Für wen ist "Twilight - Biss zum Morgengrauen" nicht geeignet?

Für alle, die mit kitschigen Dialogen und schmachtenden Blicken nichts anfangen können - sprich: Pubertierende Jungen sollten ihren Klassenkameradinnen lieber einen Mädels-Nachmittag im Kino gönnen.

Ab welchem Alter ist "Twilight - Biss zum Morgengrauen" empfehlenswert?

Die Altersfreigabe ab zwölf Jahren für "Twilight - Biss zum Morgengrauen" ist okay. Auch wenn der Film im Vampir-Genre angesiedelt ist, hält er sich mit Schockeffekten extrem zurück. Er ist definitiv mehr Highschool-Liebesgeschichte als Horrorfilm - und weil die Vorlage von einer strenggläubigen Mormonin stammt, wird diese auch schön keusch erzählt.

Mit oder ohne Eltern in "Twilight - Biss zum Morgengrauen"?

Kommt ganz drauf an: Wenn Sie zu den Müttern gehören, die sich vom "Twilight"-Fieber Ihrer Tochter haben anstecken lassen und die Romane kennen, gefällt Ihnen der Film bestimmt. Ansonsten sollten Sie Ihre Tochter mit Ihren besten Freundinnen im Kino besser alleine lassen - und sich angesichts der Schwärmerei in den kommenden Wochen in Gelassenheit üben!

Was läuft noch im Kino außer "Twilight - Biss zum Morgengrauen"?

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