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Kinotipp Vampire Academy

Teenager zu sein, ist sehr schwer und - erst recht, wenn halb Mensch, halb Vampir ist und die "Vampire Academy" besucht. Hier erfahren Sie, ob die Verfilmung der Fantasyromane von Richelle Mead gelungen ist.

Worum geht es in "Vampire Academy"?

Lissa (Lucy Fry) und Rose (Zoey Deutch) sind mehr als nur die besten Freundinnen: Lissa ist eine Vampirprinzessin der Moroi und soll der Königin der Vampire auf den Thron folgen. Rose dagegen ist ein Dhampir - halb Mensch halb Vampir -, deren Lebensaufgabe es ist, Lissa vor allen Gefahren zu beschützen.

Denn die Strogoi, die gefährlichsten aller Vampirarten, sind hinter den adligen Moroi-Vampiren her, um sie endgültig auszulöschen. Gemeinsam kämpfen die Freundinnen deshalb mit Körpereinsatz und Magie gegen die Strogoi, mobbende Teenager an der "Vampire Academy" - und mit ihren Gefühlen für den ein oder anderen Jungen.

Eltern.de-Bewertung für "Vampire Academy":

Top-Film - aber eher für große Filmfans!

Wer wird "Vampire Academy" lieben?

Starke Persönlichkeiten und witzige Momente machen "Vampire Academy" zu einer spannenden Fantasy-Teenagerkomödie. Wer emanzipierte Mädchengeschichten mag und Freude an Kampf- und Actionszenen hat, wird sicherlich sehr viel Spaß haben. Trotz der ganzen Kämpfe, Gefühlsduseleien und Vampirprobleme sind Rose und Lissa zwei Teenagermädchen, die all das tun wollen, was Teenager so tun: flirten, tanzen, shoppen und vor allem Spaß haben. Wenn Ihre Kinder leidenschaftliche Vampirfans sind und die Bücher von Richelle Mead verschlungen haben, werden sie auch von der "Vampire Academy"-Verfilmung begeistert sein. Aber auch Vampirmuffel haben mit diesem Film die Möglichkeit, dem Genre eine Chance zu geben und so den "richtigen" Einstieg in die Welt der Vampire zu machen.

Für wen ist "Vampire Academy" weniger geeignet?

Selbst wer mit Blutsaugern nichts anfangen kann, sollte trotzdem für "Vampire Academy" ins Kino gehen. Denn der Film nimmt sich selbst nicht so ernst, Witze über "Twilight" und Vampirklischees werden lustvoll verbraten, ziehen die Handlung von "Vampire Academy" aber nicht ins Lächerliche. Wenn Jugendliche, vor allem Jungen, aber für Geschichten über Mädchenfreundschaften gar nichts übrig haben, wird es für sie vermutlich sehr schwer, den Film zu mögen.

Ab welchem Alter ist "Vampire Academy" empfehlenswert?

Wegen der vielen Kampf- und Actionszenen und der sehr blutigen Teenagerstreiche sollten Sie "Vampire Academy" auch mit Kindern um die zwölf Jahre noch gemeinsam ansehen. So werden beispielsweise die unheimlichen und bösen Strogoi, die wirklich - das muss man den Kostümbildnern lassen - drohend und angsteinflößend aussehen, getötet, indem man ihnen ganz klassisch einen Silberpflock ins Herz rammt. Dass dies nicht unblutig und ohne Prügeleien vonstatten geht, dürfte jedem klar sein.

Mit oder ohne Eltern in "Vampire Academy"?

Ab etwa 14 Jahren können Sie ihre Kinder ohne weiteres allein in "Vampire Academy" ins Kino lassen. Es wird zwar gemordet, geliebt und vor allem gekämpft, aber gemeinsam mit Freunden und Freundinnen ist das nicht ganz so gruselig. Der Film ist eindeutig ein Teenagerfilm - mit Teenagerproblemen und Teenagergefühlen. Tun Sie sich selbst und Ihren Kindern deshalb einen Gefallen und bleiben sie zuhause. Schwärmen und unrealistische Fähigkeiten cool finden kann man als Teenager nämlich besser ohne Eltern. Wenn Sie sich aber nochmal wie Dreizehn fühlen möchten, dann sollten Sie lieber selbst ohne Ihre Kinder ins Kinogehen - sonst könnte es leicht peinlich werden.

Weitere Facts zu "Vampire Academy":

Kinostart: 13. März 2014
Regie: Mark Waters
Darsteller: Zoey Deutch, Lucy Fry, Danila Kozlovsky, Olga Kurylenko, Gabriel Byrne und viele mehr
Länge: circa 104 Minuten
Genre: Vampirfilm
FSK: tba

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Was läuft außer "Vampire Academy" noch im Kino?

Außer "Vampire Academy" startet heute mit Petterson und Findus - kleiner Quälgeist, große Freundschaft das neueste Abenteuer des frechen kleinen Katers.

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