Neu im Kino
 
Speed Racer

Grellbunte Autos, die in halsbrecherischem Tempo über die Piste fegen, spannende Verfolgungsjagden und dazu eine gar nicht so belanglose Geschichte. "Speed Racer" ist der neue Film der Wachowski-Brüder, eine Realverfilmung einer japanischen Kult-Comicserie aus den 60er Jahren. Eltern.de hat den Film für Sie angeschaut.

Sehen Sie hier den Filmtrailer:

Starttermin: 8. Mai 2008
Drehbuch und Regie: Larry und Andy Wachowski
Schauspieler: Emile Hirsch (Speed Racer), Christina Ricci, John Goodman, Susan Sarandon, Matthew Fox, Benno Fürmann etc.
Genre: Actionfilm
Filmlänge: 135 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website: www.SpeedRacer-DerFilm.de

singlePlayer

Darum geht’s:

© 2008 Warner Bros. Ent.
© 2008 Warner Bros. Ent.

Der Film erzählt die Geschichte von Speed Racer, einem jungen Rennfahrer, der in der World Racing League der beste Fahrer werden möchte. Und dazu fehlt nicht viel, denn Speed Racer ist der geborene Rennfahrer: Mit halsbrecherischem Tempo fegt er über die Pisten und kennt keine Angst. Als Sohn hält er treu zum Rennstall, den sein Vater Pops Racer als kleines Familienunternehmen führt. Überhaupt ist die Familie für den jungen Rennfahrer eine ganz wichtige Säule im Leben. Eines Tages erhält der erfolgreiche Speed ein äußerst lukratives Angebot von der Konkurrenz Royalton Industries. Speed lehnt ab und kommt dabei einem Geheimnis auf die Spur: Alle wichtigen Rennen sind vorab abgesprochen. Schnell wird klar, dass Speed ohne Royaltons Hilfe kein einziges Rennen mehr gewinnen wird. Speed beschließt, es Royalton zu zeigen und für einen ehrlichen Sport zu kämpfen.

Die Macher von "Speed Racer", Larry und Andy Wachowski, hat ihr Megaerfolg "Matrix" bekannt gemacht. Bei ihrem neuen, knallbunten Auto-Action Spektakel waren wir anfangs eher skeptisch, ob Autorennen als Thema für einen sogenannten "Familienfilm" taugt. Aber schnell wird klar: "Speed Racer" ist rundum ein richtig guter Film geworden, der durch fantastische visuelle Effekte und eine nicht zu flache Geschichte überzeugt und der nicht nur Jungs begeistern wird. Beim Konzept der Renn-Action haben die Wachowski-Brüder ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und einen völlig neuen Rennstil geschaffen. Hochgetunte Automobil-Kunstwerke rasen wie grelle Lichtblitze durch die bonbonfarbene Szenerie. Bei irren Geschwindigkeiten wird das Gesetz der Schwerkraft überwunden. Die offizielle japanische Vorlage - die auf dem gleichnamigen Manga beruhende Anime-Serie "Mach Go Go Go" - schimmert immer wieder comic-haft durch. Sehr gut gemacht ist die Abfolge der Szenen: Auf die sehr schnellen, sehr grellen Rennfrequenzen folgt immer wieder ein Stück der eigentlichen Geschichte, bei der sich viel um Werte wie Familie und Loyalität dreht und die wirklich zu Herzen geht.

Klicken Sie sich hier durch die Szenenbilder von "Speed Racer"!


Bilderstrecke

Weiterlesen

Wer wird den Film lieben?

Ganz klar, "Speed Racer" ist ein Film für Jungs. Teenies ab zwölf Jahren werden die überdrehte Auto-Action lieben, schließlich dreht sich alles um Rennwägen, Tuning, Wettkampf - und nebenbei auch ein kleines bisschen um Liebe. Spätestens nach dem Film werden sie - zumindest kurzfristig - vom Wunsch beseelt sein, eines Tages selbst Rennfahrer zu werden.

Für wen ist er nicht geeignet?

Der Film ist schnell geschnitten und nichts für schwache Kindernerven: Autos, die nach dem Crash auf der Rennbahn durch die Luft wirbeln, Rennfahrer, die einiges einstecken müssen werden, wenn sie die Spielregeln nicht befolgen. Dadurch dass die Rennen in einer Science Fiction-Fantasiewelt stattfinden und einige Details eher skurril anmuten (zum Beispiel der adoptierte abenteuerlustige Schimpanse Chim-Chim, der als Mitglied der Familie Racer eine feste Rolle hat), wirken die Szenen allerdings nie zu brutal. Zwar ist das Thema Autorennen allgegenwärtig, durch die künstlerische und fantasievolle Umsetzung ist er aber auch für "Nicht-Autofans" sehenswert. In jedem Fall gilt: Wer keine Spezialeffekte mag, wird an "Speed Racer" keine Freude haben.

Für welches Alter empfehlenswert?

Die Altersfreigabe ab zwölf Jahren ist realistisch. Für jüngere Kinder ist der Film nicht empfehlenswert, dazu ist der farbenprächtige Bilderrausch einfach zu gewaltig. Die gut zwei Stunden Laufzeit und der etwas langatmige Schluss verlangen den jungen Zuschauern allerdings einiges an Sitzfleisch ab.

Mit oder ohne Eltern?

Eigentlich ein richtiger "Männer-Film" und gut geeignet für einen unterhaltsamen Vater-Sohn-Ausflug ins Kino.